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Müller-Elektronik: Offene Datenschnittstelle ME ODI ermöglicht Zugriff auf terminalinterne Daten

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Artikel eingestellt am:
09.3.2016, 7:23

Quelle:
Müller-Elektronik GmbH & Co. KG
www.mueller-elektronik.de

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Die Verpflichtung zur lückenlosen Dokumentation landwirtschaftlicher Maßnahmen gewinnt an Bedeutung, denn die Nachfrage des Verbrauchers nach nachvollziehbaren und nachhaltigen Produktionsabläufen steigt und findet Unterstützung in Politik und Gesetzgebung. Das macht die uneingeschränkte und vereinfachte Dokumentation mittels effizienter Datenverarbeitung erforderlich. Eine starke Vereinfachung und Bündelung dieser Prozesse zu bewirken, war der Impuls für Müller-Elektronik zur Entwicklung von ME ODI (Open Data Interface).

Die offene Schnittstelle ME ODI wird laut Müller-Elektronik zukünftig viele Datenaustausch-Verfahren vereinfachen und verbessern, denn sie ermöglicht den allgemeinen Zugriff auf Terminal-interne Daten über funkbasierte externe Applikationen. Mittels dieser Schnittstelle können Daten über verschiedene Services zum Terminal übermittelt, aber auch aus dem Terminal ausgelesen werden.

Hiermit ergeben sich, so Müller-Elektronik, neue Möglichkeiten für die Umsetzung individueller Applikationskonzepte, die auf spezielle Bedarfssituationen abgestimmt sind und das Terminal mit den daran angeschlossenen Komponenten dabei mit einzubeziehen. Die über ME ODI verbundenen, externen Applikationen stellen dem Nutzer beispielsweise Auftrags- oder Flottenmanagementdaten, Diagnose, Konfigurationen und Systeminformationen bereit.

Anwender dieser Applikationen und damit Nutzer von ME ODI sind nicht nur Endkunden, die Auftragsdaten innerhalb ihrer Arbeitsprozesse verwenden. Über ME ODI verbinden sich Geräte-Hersteller, um per Fernzugriff die Diagnose ihrer Maschinen durchzuführen. Sowie Händler zur kontrollierten und organisierten Wartung ihrer Kundenmaschinen. Oder Lohnunternehmer, die ihre Häckselflotte optimiert arbeiten lassen wollen.

Eine echte bidirektionale Verbindung ermöglicht die asynchrone Übertragung von Daten. Es besteht keine Client/Server- sondern eine Peer-to-Peer-Verbindung. Für Sicherheit sorgen bei der Datenübertragung laut Müller-Elektronik die mögliche Authentifizierung des Kommunikationspartners gegenüber dem Terminal sowie die Verschlüsselung der Datenübertragung.

Mit Hilfe von ME ODI öffnet das Terminal sich und seine internen Daten, um Anwendungsentwicklern den geregelten Zugriff zu ermöglichen. Mittels ME ODI können, so Müller-Elektronik, darstellende und verwaltende Apps auf dem Smartphone oder Tablet mit Zugriff auf Terminal-Daten realisiert werden oder auch einfache Gateway-Funktionalitäten, die Daten aus dem Terminal an einen Server weiterleiten. ME ODI versetzt eine Smartphone-App in die Lage, einen oder mehrere der verschiedenen Services im Terminal zu öffnen und einen bidirektionalen Informationsaustausch vorzunehmen.

Über Zugriffsschutzklassen, die durch OEM und Eigentümer konfigurierbar sind, werden externen Apps volle oder eingeschränkte Zugriffe auf interne Terminal-Daten erlaubt. Das können reine Diagnosedaten im laufenden Betrieb aus dem Terminal selbst oder vom CAN-Bus sein oder die aktuellen Konfigurationseinstellungen der Terminal-internen Apps oder der angeschlossenen Feldspritze. Ebenso möglich ist die Übertragung des aktuellen Bildschirminhaltes, aufgelaufener Log-Daten aus angeschlossenen Geräten oder die Bereitstellung einer Streutabelle für den angeschlossenen Düngerstreuer.

Der Fahrer oder Betreiber erhält eine Nachricht über die Verfügbarkeit von Software-Aktualisierungen. So kann er sich auf den Updateprozess vorbereiten und ihn zu einem von ihm gewählten Zeitpunkt planen. Per App lassen sich Software-Updates starten, sowohl für die Terminal-internen Komponenten als auch für den Jobrechner der angeschlossenen Sämaschine und das Lenkrechnersystem inklusive GPS-Empfänger und Modem. Hierbei kann das Software-Verteilsystem sogar die aktuell installierten Versionen abfragen und die angeschlossenen Komponenten auf Erhalt der Kompatibilität überprüfen, noch bevor das Software-Update gestartet wird.

Speicherlose Auftragsbearbeitung und Flottenmanagement lassen sich laut Müller-Elektronik problemlos über ME ODI in das Terminal bringen. Bei anderen Lösungen muss, so Müller-Elektronik, für jede FMIS (Farm Management Information System)-Datenplattform das entsprechende Kommunikationsprotokoll im Terminal implementiert sein. Bei Änderungen oder Erweiterungen hinsichtlich des Datenaustausches erfordert das neben der Anpassung der Terminal-internen Applikation häufig auch die des Datenübertragungsprotokolls selbst. Die Umsetzung solcher Änderungen/Erweiterungen ist, so Müller-Elektronik weiter, meist mit viel Aufwand und Kosten verbunden. Mit ME ODI ist es unerheblich, mit welchem FMIS die Daten zur Schlagverwaltung erzeugt wurden.

Der Hersteller des FMIS selbst oder ein beliebiger Dienstleister können über eine App die entsprechenden Anpassungen der FMIS-Auftragsdaten vornehmen, um sie über ME ODI mit dem Terminal auszutauschen. Die Grundlagen zur Einhaltung der Dokumentationspflicht stehen, so Müller-Elektronik, durch diese einfache Möglichkeit der Integration und Verarbeitung von Daten beliebiger FMIS über ME ODI als offene Schnittstelle jedermann zur Verfügung.

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