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Neue AMS-Produkte von John Deere

Mit einer Reihe von neuen Produkten und Leistungsmerkmalen erweitert John Deere sein Angebot auf dem Gebiet der Agrarmanagement Systemlösungen (AMS). Diese wenden sich laut Hersteller nicht nur an Großbetriebe und Lohnunternehmen sondern ganz gezielt auch an kleinere und mittlere Ackerbaubetriebe sowie Viehzuchtbetriebe. Damit soll John Deere Kunden künftig ein umfangreiches Angebot an Lenk- und Datenübertragungssystemen zur Verfügung stehen – vom Einsteigerniveau bis hin zum professionellen Einsatz.

Für Einsteiger in Welt der Lenksysteme bietet John Deere mit dem neuen GreenStar Lightbar System nach eigenen Angaben eine ebenso leicht zu installierende wie zu bedienende manuelle Lenkhilfe an, die vor allem für den Einsatz auf kleineren und mittleren Viehzuchtbetrieben und mittlere Ackerbaubetriebe entwickelt wurde. Dieses einfache Parallelfahrsystem soll es den Kunden, bei fast allen Feld- und Grünlandarbeiten ermöglichen präziser zu arbeiten und damit Dünger-, Pflanzenschutzmittel- und Dieselkosten einzusparen, wenn sie mit breiteren Arbeitsgeräten wie etwa Grubbern, Feldspritzen oder Kalkstreuern arbeiten, vor allem unter schwierigen Bedingungen wie bei Nebel, im Staub oder im Dunkeln. In weniger als 10 Minuten voll betriebsbereit, ist GreenStar Lightbar nach Herstellerangaben mit allen John Deere Systemen und allen Maschinen aller Hersteller mit 12-V-Bordnetz kompatibel. Das System arbeitet mit einem neuen StarFire 300 DGPS-Empfänger, der Signale mit EGNOS Präzision empfangen kann. Dabei weisen LED-Lämpchen mit 10 cm Auflösung dem Fahrer den richtigen Weg entlang der bereits befahrenen Spur. Der Einbau des Systems ist laut John Deere ebenso einfach wie seine Inbetriebnahme mit Hilfe von nur drei Knöpfen. GreenStar Lightbar kann auch zusammen mit dem Original John Deere GreenStar Display und/oder mit dem StarFire iTC Empfänger eingesetzt werden. Das macht den Nutzer flexibler im Hinblick auf anspruchsvollere Anwendungen mit höherer Genauigkeit, einschließlich der John Deere eigenen Korrektursignale SF1 (+/- 20 cm) oder SF2 (+/- 5-10 cm).

Eine neue Generation des JDLink Telematiksystems soll den Betreibern von Maschinenflotten, Ackerbaubetrieben, Lohnunternehmen und Vertriebspartnern die Arbeit bei der Steuerung von Betriebsabläufen deutlich erleichtern helfen. Dieses neue System liefert wichtige Daten für die Einsatzplanung von Maschinenflotten unterschiedlicher Zusammensetzung und die Wartung. JDLink kann laut Hersteller die Maschine orten, die Wartung anmahnen sowie Maschinen- und Kraftstoffdiebstahl verhindern. Hinzu kommen die Aufzeichnung von geleisteten Arbeitsstunden für die Rechnungserstellung, die Optimierung der Wartungskosten und die Leistungsüberwachung der Maschine während der Arbeit. Die neue JDLink-Generation wird im Frühjahr 2009 auf den Markt kommen und ist in zwei Ausbaustufen erhältlich, als JDLink Select und JDLink Ultimate.

JDLink Select verwendet vorhandene Hardware, um den exakten Standort einer Maschine und ihre Betriebsstunden auf eine neue JDLink Webseite zu übertragen. Dabei können Betreiber von Flotten entweder automatisch regelmäßig Kontakt mit einem Fahrzeug aufnehmen oder von Hand über die Webseite auf Daten zurückgreifen. Wird eine Maschine aktiv aufgerufen, wird kurz darauf die Position des Fahrzeuges auf einer Google Straßenkarte oder einem Satellitenbild der Umgebung angezeigt. Mit Hilfe der Karten lässt sich ein „unsichtbarer Zaun (GeoFence)“ ziehen, bei dessen Überquerung der Flottenmanager per SMS oder per e-mail alarmiert wird, wenn die Maschine das vorgegebene Gebiet verlässt. Außerdem kann ein Sicherheitsalarm eingerichtet werden, wenn eine Maschine etwa außerhalb festgelegter Betriebszeiten eingesetzt wird. Auch die Betriebsstunden pro Tag werden erfasst. Damit gewinnt man Aufschluss über die Auslastung einer Maschine. Gleichzeitig kann man Serviceintervalle festlegen, bei deren Erreichen der Betreiber hiervon in Kenntnis gesetzt wird. JDLink ist laut John Deere kompatibel mit Fahrzeugen aller Hersteller, sofern sie mit einem 12-V- oder 24-V-Bordnetz ausgerüstet sind. Bei einer Reihe von Maschinen lässt sich JDLink Select auch auf die nächst höhere Stufe JDLink Ultimate aufrüsten.

JDLink Ultimate wurde speziell für große Ackerbaubetriebe, Lohnunternehmen, Flottenbetreiber und John Deere Vertriebspartner entwickelt. Dabei kommt die gleiche Art der Datenübertragung per Funk wie bei JDL Select zu Einsatz, allerdings ermöglicht es darüber hinaus den unmittelbaren Zugriff auf Daten des bordeigenen CAN-Bus-Systems und damit zu allen Leistungsdaten der Maschine. JDLink Ultimate kann, so John Deere, bei der Aufzeichnung von Betriebsstunden zwischen Feldarbeit, Transportarbeiten und Leerlaufzeiten unterscheiden und gibt dabei Aufschluss über die Auslastung des Motors und den jeweiligen Kraftstoffverbrauch. Ebenfalls abrufbar sind Fahrgeschwindigkeit, Motordrehzahl und die Nutzungszeit von Allrad, Diffentialsperre und AutoTrac. Der Flottenbetreiber kann außerdem selbst definieren, ob er bei bestimmten Maschinenzuständen per SMS oder e-mail benachrichtigt werden möchte, zum Beispiel wenn der Tank nahezu leer gefahren ist (sei es durch Arbeitsvorgänge oder Kraftstoff-Diebstahl), andauernd hohe Motordrehzahlen zu verzeichnen sind oder die Maschine den Fahrer bei Fehlfunktionen warnt. JDLink Ultimate ist für die Traktorenbaureihen 6030-9030 sowie für Feldhäcksler der Baureihen 7000 und 7050 erhältlich. Für die jüngste Feldhäcksler-Baureihe 7050 ist JDLink Ultimate auch ab Werk bestellbar.

Um die Präzision bei der Arbeit mit angehängten Geräten in Hanglagen deutlich zu verbessern, hat John Deere für das automatische Lenksystem AutoTrac iGuide entwickelt. iGuide erfordert das sehr genaue StarFire RTK-Signal (+/-2 cm) von einem auf dem Anhängegerät installierten RTK-Empfänger, um das Abdriften des Gerätes am Hang kompensieren zu können. Dabei wird der Traktor in Abhängigkeit von der Spurführung des Gerätes automatisch gesteuert, so dass sich Überlappungen oder Fehlstellen bei der Bearbeitung besonders am Seitenhang vermeiden lassen sollen. Dies verbessert laut Hersteller nicht nur die Arbeitsqualität deutlich, auch Fahrgassen und Reihenabstände werden wesentlich exakter eingehalten. iGuide verbessert, so John Deere, das Ergebnis nachfolgender Bearbeitungsgänge, zum Beispiel Spritzen und Düngen. Das System ist auf allen angehängten Geräten einsetzbar, die von John Deere Traktoren mit AutoTrac und GreenStar2 Monitor (GSD 2100 oder 2600) gefahren werden und mit StarFire RTK arbeiten.

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Rubrik:
Sonstige Landtechnik

Artikel eingestellt am:
14.12.2008, 10:03

Quelle:
Deere & Company European Office
www.johndeere.de

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