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| Samstag, 26. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes haben John Deere und die Kverneland Group die Kompatibilität der ISOBUS-Task-Controller-Funktionen herstellerübergreifend sichergestellt. Diese Fähigkeit ermöglicht, heißt es in einer Mitteilung der Kverneland Group weiter, die GPS-gestützte Teilbreitenschaltung und Dokumentation bei ISOBUS-Düngerstreuern, -Pflanzenschutzspritzen und -Sämaschinen von Kverneland direkt mit dem ISOBUS-Terminal GreenStar 2600 von John Deere.
Das System bringt speziell Nutzern des John Deere Auto Trac-Systems erhebliche Vorteile: Es protokolliert die bearbeitete Fläche sowie zum Beispiel die ausgebrachte Düngermenge auf dem Feld und gibt sie an ein Farmmanagementsystem von LandData-/JD-Office weiter.
Es übernimmt die in Applikationskarten festgelegten Soll-Werte von Saatgut, Dünge- oder Pflanzenschutzmitteln, bringt sie abhängig von der DGPS-Position teilflächenspezifisch aus und dokumentiert den Ist-Wert und es schaltet Teilbreiten, Reihen oder Dosiersysteme entsprechend der DGPS-Position automatisch ohne Eingriff des Fahrers, zum Beispiel bei Keilen und am Vorgewende.
Die Teilbreitenschaltung verringert nach Angaben des Unternehmens die Überlappungsbereiche, spart 5-10 Prozent des Betriebsmittelaufwandes und sorgt so für höhere Erträge im Überlappungsbereich. Gleichzeitig entlastet sie den Fahrer bei der Arbeit und ermöglicht eine höhere Geräteauslastung durch längere Feldeinsatzzeiten (fahren bei Nacht). Dies wiederum senkt die Fixkosten von Schlepper und Gerät.
Die neue Software ist an allen ISOBUS-fähigen Düngerstreuern, Pflanzenschutzspritzen und Sämaschinen und Einzelkornsägeräten der Marken Kverneland, Accord, Vicon, Rau und Kleine nachrüstbar. Sie soll Anfang 2010 von beiden Unternehmen freigegeben werden.
John Deere und Kverneland sind führende Anbieter der ISOBUS Technologie und neben Agco, Claas, CNH, Grimme und Pöttinger Gründungsmitglieder der AEF.