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Grammer VibroControl warnt vor gefährlichen Schwingungen am Arbeitsplatz Traktor

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Das neue Schwingungsmeßgerät Grammer VibroContro Das kompakte Messgerät VibroControl mit einem tri

Die Europäische Union (EU) macht ernst und setzt den Schutz von Arbeitnehmern vor gesundheitlichen Gefährdungen ganz oben auf die Prioritätenliste. So sollen EU-weit alle Beschäftigten künftig vor gefährlichen Schwingungen, die von Arbeitsgeräten oder -maschinen ausgehen, geschützt werden. Das betrifft auch die Landwirtschaft. Wer einen Traktor fährt, sieht sich täglich mehr oder weniger starken Vibrationen ausgesetzt. Wie aber lässt sich nun ermitteln, ob die Schwingungen die Gesundheit gefährden bzw. wann die EU-Grenzwerte erreicht sind? Die Antwort präsentierte die Grammer AG auf der Agritechnica 2007 mit dem neuen Schwingungsmeßgerät Grammer VibroControl, das zusammen mit der Firma Wölfel entwickelt wurde und voraussichtlich Anfang 2008 auf den Markt kommt.

Am 9. März 2007 ist in Deutschland die neue Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutz-Verordnung in Kraft getreten. Sie dient der Umsetzung der EU-Richtlinie 2002/44/EG zum Schutz vor Vibrationen am Arbeitsplatz und verlangt von allen Arbeitgebern, dass sie die Vibrationsbelastung ihrer Mitarbeiter kennen, erfassen und – falls erforderlich – Gegenmaßnahmen einleiten. Landwirte sind meist ihr eigener Chef und sollten sich deshalb im eigenen Interesse schützen! Das Grammer VibroControl leistet dazu laut Hersteller einen maßgeblichen Beitrag. Es wird einfach am Fahrersitz des Traktors angebracht, misst permanent die Schwingungsbelastung und weist somit frühzeitig auf Gefährdungen hin. Eine Akkuladung reicht für eine Betriebsdauer von mindestens zwölf Stunden – die Vibrationen eines Arbeitstages können so einfach und umkompliziert aufgezeichnet werden. Auch durch Kälte oder Hitze lässt sich das Gerät nicht „erschüttern“ – es ist für eine Betriebstemperatur von minus zehn bis plus 50 Grad Celsius ausgelegt.

Das kompakte Messgerät mit einem triaxialen Beschleunigungsaufnehmer mit den Abmessungen 106 x 66 x 22 Millimeter ist ein nur 200 g schweres Leichtgewicht – birgt aber High-Tech-Funktionen. Die Daten, die das Grammer VibroControl ermittelt, können über die integrierte USB-Schnittstelle (ab Version 1.1) auf einen PC übertragen, in einer übersichtlichen Excel-Tabelle dokumentiert, gespeichert und archiviert werden. Die Parametrierung des Grammer VibroControl erfolgt nach den in der EU gültigen Gesetzen und Verordnungen. Die Expositionsgrenzwerte werden im übrigen in horizontaler und vertikaler Richtung gemessen – für optimale Messergebnisse wird das Grammer VibroControl einfach in Fahrtrichtung seitlich am Sitz befestigt. Da nicht an jedem Sitz eine genaue Befestigung in horizontaler und vertikaler Richtung möglich ist, verfügt das Messgerät über einen integrierten Lagesensor, der bis zu einem Winkel von 45° für eine korrekte Umrechnung der Werte sorgt.

Schon während der Fahrt erfährt der Fahrer über die integrierten Trend-LEDs, welchem Maß an Schwingungen er an diesem Arbeitstag bereits ausgesetzt ist und ob diese Vibrationen ein gesundheitsgefährdendes Ausmaß erreicht haben oder noch erreichen werden. Im laufenden Betrieb wird der Fahrer durch optische und akustische Signale auf eine Überschreitung der Grenzwerte aufmerksam gemacht. Das Messgerät wird als Paket inklusive USB-Kabel, Software-CD, Bedienungsanleitung, Akkus vom Typ „Micro AAA“ und Befestigungsstreifen ausgeliefert.

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Rubrik:
Sonstige Landtechnik

Artikel eingestellt am:
19.2.2008, 17:52

Quelle:
GRAMMER AG
www.grammer.com

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