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Horsch zeigt neue Sämaschine Avatar SD mit Einscheibenschar

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Artikel eingestellt am:
04.12.2015, 7:29

Quelle:
ltm-ME/Bilder: HORSCH Maschinen GmbH
www.horsch.com

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Mit der neuen Avatar SD zeigt Horsch erstmalig eine Sämaschine, die in der Direktsaat mit Scheiben arbeitet – vormals fanden hier ausschließlich Zinken Verwendung. Hoher Schardruck und ein speziell konzipiertes Einscheibenschar sollen die Avatar für ihren Einsatz prädestinieren. Vorteile der Scheibendirektsaat sieht Horsch vor allem bei „sehr, sehr schweren Böden“, da die Bodenbewegung relativ gering ist und so weniger Zugkraft benötigt wird.

Eingeführt wird die neue Hosch-Sämaschine Avatar SD in 4, 6 und 12 m Arbeitsbreite, mit einem Reihenabstand von 20 cm bei der 4- sowie 12-m-Variante und 16,7 cm bei der 6-m-Version. Das hohe Eigengewicht der Avatar, im Fall der Avatar 4 SD 5.800 kg, Avatar 6 SD 9.300 kg und bei der Avatar 12 SD 19.160 kg, erzeugt laut Horsch einen Schardruck von 200 kg und ermöglicht so ein sicheres Eindringen in den Boden. Die sogenannten SingleDisc-Schare wurden zweibalkig angeordnet, um die Avatar trotz ihres hohen Gewichtes leichtzügig zu halten. Um die Saattiefe auch auf unebenem Gelände zu halten, wurde das neu entwickelte SingleDisc mit einer seitlichen Tiefenführungsrolle ausgestattet; den Verschluss der Saatrille übernimmt eine Druckrolle, die das Saatgut auch im Boden einbettet.

Der Saatgut-Tank der Avatar 4 SD fasst nach Herstellerangaben 1.500 l, der der Avatar 6 SD 3.500 l und der der Avatar 12 SD 12.000 l. Bei der Sätechnik selbst setzt Horsch auf Komponenten, die sich schon in den Pronto DC Sämaschinen bewährt haben – so verfügt die neue Avatar SD zur Tiefenführung der Schare über die aus der Pronto bekannten Gummipuffer, allerdings größer und stärker, bedingt durch den hohen Schardruck. Bedient und kontrolliert wird die neue Horsch Avatar SD übrigens mit einem Standard ISOBUS-Terminal. Für den Straßentransport wird die neue Avatar SD hydraulisch geklappt.

Autorin: Magdalena Esterer

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