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Pöttinger führt neues Low-Disturbance-Vorwerkzeug WAVE DISC für TERRASEM Sämaschinen ein

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Artikel eingestellt am:
16.4.2017, 7:31

Quelle:
ltm-KE, Bilder: Alois Pöttinger Maschinenfabrik GmbH
www.poettinger.at

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Für das Low-Disturbance-Anbauverfahren, bei dem zur Saatbettbereitung keine vollflächige, intensive sondern lediglich eine reduzierte Bodenbearbeitung in den Saatreihen erfolgt, bietet Pöttinger jetzt das neue Vorwerkzeugsystem WAVE DISC an. Die WAVE DISC Wellsechscheiben für eine minimale Bodenbearbeitung vor der Aussaat sind laut Pöttinger für die Modellreihen TERRASEM R3 und R4 sowie TERRASEM C4, C6, C8 und C9 sowie alle TERRASEM Sämaschinen mit Unterfußdüngung erhältlich.

Auf den ersten Blick erinnert das WAVE DISC System an eine gewöhnliche Scheibenegge. Beim neuen Pöttinger Low-Disturbance-Vorwerkzeug finden jedoch keine Hohlscheiben sondern gerade, gewellte Scheiben Verwendung. Diese Wellsechscheiben sind zudem nicht schräg sondern gerade angeordnet und laufen jeweils einzeln vor den Säreihen. Die Bodenbearbeitung findet so nur in etwa 5 cm breiten Streifen vor den Säelementen statt, während die übrige Fläche unberührt bleibt und insgesamt eine geringere Bodenbewegung erfolgt. Je nach Reihenabstand – 12,5 und 16,7 cm sind möglich – werden auf diese Weise nur rund 36 (12,5 cm Reihenabstand) respektive 27 Prozent (16,7 cm Reihenabstand) der Gesamtfläche bearbeitet. Angenehmer Nebeneffekt ist dabei natürlich der geringere Zugkraftbedarf.

Die WAVE DISC Wellsechscheiben haben laut Pöttinger einen Durchmesser von 510 mm und sind bis ca. 100 kg pro Scheibe über gummigelagerte Klemmelemente mechanisch gegen Überlast gesichert. Die Arbeitstiefe kann stufenlos hydraulisch vom Schleppersitz aus eingestellt werden. Pöttinger weist darauf hin, dass die WAVE DISC Werkzeug-Einheiten zu 100 Prozent wartungsfrei sind.

Wie bereits erwähnt, wird das neue Pöttinger Low-Disturbance-Vorwerkzeug WAVE DISC mit 12,5 und 16,7 cm Reihenabstand angeboten. 12,5 cm Reihenabstand empfiehlt Pöttinger besonders für Hochertragsstandorte mit homogenen Bodeneigenschaften, 16,7 cm Reihenabstand hingegen für feuchte Bodenverhältnisse, schwere Böden mit hohen Tonanteilen und sehr grober Struktur sowie – wegen des größeren Durchgangs – bei großen Mengen an Ernterückständen.

Autor: Klaus Esterer

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