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Great Plains stellt neue Direktsaatdrillmaschine Spartan II 1007 vor

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Artikel eingestellt am:
23.11.2017, 7:26

Quelle:
Great Plains UK Ltd.
www.greatplainsmfg.com

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Great Plains präsentierte auf der Agritechnica 2017 mit der Spartan II 1007 die jüngste Erweiterung der neuen Generation der Spartan-Direktsaatdrillmaschinen. Die neue Spartan II 1007 mit 10 m Arbeitsbreite folgt dem im Jahr 2016 in Europa eingeführten Modell mit 6 m (Spartan II 607) und dem dieses Jahr auf der SIMA 2017 vorgestellten Modell mit 9 m (Spartan 907). Ein Acht-Meter-Modell ist ebenfalls bereits verfügbar, und im nächsten Jahr soll das Sortiment laut Great Plains durch ein 12-Meter-Modell vervollständigt werden (alle Arbeitsbreiten laut Hersteller).

Bei der neuen Spartan II 1007, die nach Herstellerangaben mit 52 oder 64 Reihen für Reihenabstände von 190 mm und 150 mm konfiguriert werden kann, wurden zahlreiche Merkmale der Vorgängermodelle der Baureihe I übernommen, insbesondere die Einzelkornsätechnik, die hydraulische Gewichtsübertragung und die spezielle Great Plains Zonenkultivierung sowie das Aussaatsystem. Dennoch bieten die neuen Spartan II Drillmaschinen laut Great Plains einige wesentliche Neuentwicklungen.

So wurde in der neuen Generation des Saatgutturmsystems der Drillmaschinen der Durchmesser der primären und sekundären Schläuche nach Herstellerangaben um mindestens 20 % vergrößert, was eine wesentliche Verbesserung der Saatverteilung und Luftströmung zufolge hat. Außerdem wurde laut Great Plains die Gefahr des Saatgutverlustes auf dem Vorgewende deutlich verringert durch verkürzte Rohre von der Dosierung bis zum Turm und ein schnelleres Absperren von der Kabine aus. Weitere Merkmale zur Verbesserung der Produktivität umfassen eine Fahrgassenschaltung, ein individuelles Abschalten einzelner Reihen und integrierte, über ein serielles Bus-System verbundene Blockadesensoren („Daisy Chain Blockage Sensors“, DCBS), die weniger Elektrik erfordern und eine exakte Indentifikation eines blockierten oder fehlerhaften Sensors ermöglichen.

Ebenfalls neu konzipiert wurde laut Great Plains das Saatgutdosiersystem, das jetzt noch einfacher zu bedienen sein soll. Alle neuen Modelle enthalten standardmäßig drei Optionen für Dosierräder für unterschiedliche Saatgrößen. Das System ermöglicht nach Herstellerangaben die Aussaat mit einer Saatgutstärke von 300 kg/ha bei 14 km/h. Für Zwischenfrüchte steht standardmäßig die Kleinsaat-Keilringwalze zur Verfügung, mit der die Direktsaat von Raps, Klee und anderen Feinsämereien ermöglicht wird. Die flachere und engere Stern-Konfiguration kann, so Great Plains, die Dosierung um 20–50 % bei identischer variable Getriebeeinstellung verringern. Der bei früheren Spartan-Modellen verwendete variable mechanische Antrieb wurde jetzt durch einen variablen hydraulischen Antrieb ersetzt.

Alle Spartan-II-Drillmaschinen ab 8 m Arbeitsbreite sind mit zwei vorn und hinten montierten 3.500-Liter-Saatgutbehältern für Saatgut und Dünger oder Saatgut und Saatgut ausgestattet. Die Drillmaschine verfügt zudem über eine Schnecke mit nach Herstellerangaben hoher Kapazität und einem Durchmesser von 254 mm. Dank ihrer optionalen kabellosen Fernbedienung können die Saatgutbehälter vom hinteren Saatgutbehälter aus von einer einzigen Person laut Great Plains schnell, einfach und sicher befüllt und entleert werden.

Die ISOBUS-fähigen Spartan II-Drillmaschinen profitieren jetzt auch von einem neuen Steuerungssystem. Die Great Plains DrillCommand Software, so der Hersteller, bietet höchste Bedienerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit. Die Technologie regelt, überwacht und steuert die Drillmaschine und alle ihre Komponenten, so dass die Maschine laut Great Plains schneller und einfacher starten, laufen, den Betrieb fortsetzen und beenden kann. Die integrierten Diagnosewerkzeuge ermöglichen dem Bediener die Behebung potenzieller Störungen von der Kabine aus. Mit den zahlreichen anpassbaren Konfigurationen, der präzisen Steuerung des Saatgutbehälters und der Möglichkeit verschiedener Saatgutvariationen soll DrillCommand eine außerordentliche Flexibilität bieten. Die neue Generation der Baureihe II nutzt die Smart-Touchscreen-Steuerungstechnologie von Müller Elektronik. Alle Monitor-Optionen sind individuell erweiterbar; so lässt sich bei Bedarf ein großes Spektrum von Funktionen hinzufügen.

Die neuen Spartan II-Modelle nutzen weiterhin viele der bewährten Technologien der Spartan-Baureihe. Elemente, die auch hier zum Einsatz kommen, sind beispielsweise das im Feld bewährte Doppelscheibenschar 07, welches zusammen mit dem Great Plains Turbo-Schar das Kernstück der Bearbeitung in Zonen und der Aussaattechnik des Herstellers bildet und der zunehmenden Nachfrage nach strukturschonender Wirkung und Betrieb bei schweren Ernterückständen gerecht werden soll. Direkt vor den Säscheiben platziert, ermöglichen die patentierten integrierten Turbo-Scheiben mit ihrem speziellen Profil die vertikale Bodenbearbeitung, jedoch nur in einem 10–50 mm breiten Bodenstreifen. Ernterückstände werden geschnitten und seitlich abgelegt. Die versetzten 380 mm x 4 mm Doppelscheiben laufen in diesem vorbereiteten Streifen, und das Saatkorn wird mit einem Präzisions-Saatrohr am Boden der Ackerfurche platziert, so dass es nach Herstellerangaben nicht wegspringen kann. Eine diagonale Feder überträgt den Druck vom Aufbau an die Andruckrolle; so werden nach Herstellerangaben die Schareinheit weiter stabilisiert und die Vibrationen des vertikalen Dosierers verringert für eine noch exaktere Einzelkornsätechnik. Die nachgezogenen Andruckrollen sind laut Great Plains schmal genug, um auf dem Boden und nicht auf dem Stroh zu laufen, so dass der richtige Punkt für die Tiefenführung getroffen wird. Mit einer breiten Auswahl verschiedener Typen von Andruckrollen bietet Great Plains nach eigenen Angaben die optimale Lösung für unterschiedlichste Böden und Umgebungsbedingungen mit einem guten Kontakt zwischen Boden und Saatgut.

Die hydraulische Gewichtsübertragung bleibt, so Great Plains, eines der entscheidenden Merkmale der neue Baureihe II der Spartan-Modelle. Die Schareinheiten geben laut Hersteller nach oben bis 125 mm und nach unten bis 75 mm nach, und die Rahmenausleger können nach unten bis ca. 5° und nach oben um ca. 10° geneigt werden. Durch den konstanten Hydraulikdruck, der die Schareinheit niederdrückt, soll die Drillmaschine den Bodengegebenheiten über die volle Breite exakt folgen können.

Die Designer von Great Plains haben, so der Hersteller, bei der Einführung neuer Konzepte jedoch nicht nur an den Einsatz im Feld gedacht. Auch das Fahrverhalten dieser Maschine mit 3 m Transportbreite auf der Straße wurde laut Great Plains verbessert. Alle Modelle ab der 8-Meter-Version bieten nun nach Herstellerangaben eine verbesserte Stabilität der Hinterräder. Neu gestaltete Stützräder und Reifen sollen höhere Geschwindigkeiten ermöglichen. Die hinteren Stützräder sind jetzt noch weiter hinten im Nachlauf platziert, so dass sie der Spur der übrigen Räder folgen und damit keine zusätzlichen Spuren hinterlassen. Außerdem sind die Reifen bei der Spartan II mit Abstreifern versehen und bleiben damit sauber. Der Bediener kann die Räder in ihrer Position fixieren für ein sicheres und kontrolliertes Rangieren und zum Abstellen. Alle Spartan-II-Direktsaatdrillmaschinen ab 8 m Arbeitsbreite sind außerdem mit neuen hydraulischen Abstellstützen ausgerüstet.

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