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Horsch erweitert Avatar SD Sätechnik nach unten

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Artikel eingestellt am:
21.1.2018, 7:30

Quelle:
ltm-ME, Bild 2: HORSCH Maschinen GmbH
www.horsch.com

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Nach dem großen Erfolg der 2015 vorgestellten Avatar Sämaschinen in 4, 6 und 12 m Arbeitsbreite ergänzt Horsch die Serie nun um das 3-m-Modell Avatar 3 SD. Die Maschinen wurden für die Direktsaat oder Zwischenfruchtbestände konzipiert, sollen sich durch die geringe Erdbewegung jedoch auch bestens eignen, um den Ackerfuchsschwanz am Keimen zu hindern.

Herz der neu vorgestellten Horsch Avatar 3 SD ist selbstredend das Einscheibenschar SingleDisc, das auch bei leerem Tank mit einem Schardruck von bis zu 310 kg in den Boden eindringen soll. Zum Vergleich: Bei den 2015 vorgestellten Modellen (siehe Artikel: „Horsch zeigt neue Sämaschine Avatar SD mit Einscheibenschar”) lag dieser laut Horsch nur bei 200 kg.
Auch das Tankvolumen des Saatguttankes wurde deutlich gesteigert. Serienmäßig verfügt die Horsch Avatar 3 SD über 2.800 l Tankvolumen, kann aber auch als Doppeltankversion (für Saatgut und Dünger) mit insgesamt 3.800 l bestellt werden. Für das Einzeltank-Modell ist außerdem ein zusätzlicher Mikrogranulat-Behälter mit 200 l Volumen erhältlich. Der Reihenabstand der neuen Horsch Avatar 3 SD beträgt, wie auch beim 6-m-Modell, 16,7 cm. Durch den 2-balkigen Aufbau soll die Sämaschine trotz des geringen Reihenabstandes verstopfungsfrei arbeiten – auch bei großen Mengen an Ernterückständen.

Zur Einhaltung der gewählten Saattiefe – unabhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes – verfügt die neue Horsch Avatar 3 SD über eine Tiefenführungsrolle direkt am Säschar. Eine zusätzliche Druckrolle bettet das Saatgut ein und eine separate Schließrolle bedeckt den Samen mit Erde. Wem das Eigengewicht der Avatar 3 SD nicht ausreicht, beispielsweise wegen einer zu harten Bodenbeschaffenheit, kann übrigens für die sichere Formung der Furche und Einbetten des Saatgutes zusätzliche Gewichte anbringen.

Großvolumige Fahrwerksreifen hinter den Säscharen zeichnen einerseits für eine sichere Straßenfahrt verantwortlich und sollen gleichzeitig eine zu starke Rückverfestigung des Bodens verhindern.

Autorin: Magdalena Esterer

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