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Kverneland mit neuen 2300 S und 3300 S Semi-Vario-Anbaudrehpflügen

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Artikel eingestellt am:
19.3.2023, 7:24

Quelle:
ltm-KE, Bild: ltm-ME

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Mit den Baureihen 2300 S und 3300 S führt Kverneland neue Drehpflüge für den Dreipunkt-Anbau ein, bei denen die Arbeitsbreite in mehreren Stufen verstellt werden kann – der Hersteller bezeichnet diese Bauart als „Semi-Vario“. Kverneland sieht diese stufenweise verstellbaren Pflüge als kostengünstige Alternative zu den eigenen Pflügen mit stufenlosem Variomat-System.

Beide Serien sind jeweils in zwei Ausführungen erhältlich. Bei der ersten Variante beträgt der Körper-Längsabstand laut Kverneland 85 cm und die Arbeitsbreite kann in vier Stufen auf 30, 35, 40 und 45 cm eingestellt werden. Für die zweite Version beziffert Kverneland den Körper-Längsabstand mit 100 cm. Hier besteht die Möglichkeit, bei der Arbeitsbreite zwischen 30, 35, 40, 45 und 50 cm zu wählen. Die Baureihe 2300 S gibt es drei- bis fünffurchig, der Leistungsbedarf liegt nach Herstellerangaben bei 18/25 bis 33/45 kW/PS je Furche, so dass dieser Anbaudrehpflug für Traktoren mit bis zu 165/225 kW/PS ausgelegt ist. Die Baureihe 3300 S wird mit vier bis sechs Furchen angeboten. Kverneland nennt für diese Serie einen Leistungsbedarf von 22/30 bis 40/55 kW/PS pro Furche und empfiehlt diese Drehpflüge für Traktoren mit bis zu 243/330 kW/PS Motorleistung.

Für einen optimalen Bodenfluss, auch bei einer großen Menge an organischen Rückständen auf der zu bearbeitenden Fläche, setzt Kverneland bei den neuen Pflügen auf eine Rahmenhöhe von 80 cm und die speziell geformten Aero-Profil-Grindel. Durch die Formgebung der Grindel sollen zudem Schweiß- und damit Schwachstellen vermieden werden. Zur Absicherung gegen Fremdkörper respektive Steine kommt das mechanische Auto-Reset-System mit Blattfedern zum Einsatz. Zur Anpassung an verschiedene Bodenverhältnisse können Blattfedern entfernt oder hinzugefügt werden, wobei dies ohne Werkzeug durch das Lösen von Rendelschrauben möglich ist. Die Körper sind mit diesem System einzeln abgesichert und kehren laut Kverneland nach dem Auslösen auf die exakte Tiefe zurück.

Als Option bietet Kverneland für die neuen Pflüge der Baureihen 2300 S und 3300 S Dünger- und Maiseinleger sowie Strohleitbleche als Vorwerkzeuge an. Der Winkel der Düngereinleger kann mit nur einer Schraube verstellt werden und für die Arbeitstiefe der Einleger gibt es eine Zentralverstellung mit der linke und rechte Seite gleichzeitig eingestellt werden. Als weitere Wunschausstattung ist ein glattes oder gezacktes Scheibensech mit 45 oder 50 cm Durchmesser verfügbar.

Ein sauberes Vorgewende soll mit den neuen Semi-Vario-Anbaudrehpflügen durch das Kverneland-Memorysystem möglich sein: Am Vorgewende kann das Dreieck des Ein- und Aussetzen des Pfluges mit dem hydraulischen Stützrad auf ein Minimum reduziert werden. Nach dem Drehvorgang wird dann die vorgegebene Pflugtiefe durch das Memorysystem wieder eingestellt.

Für die Rückverfestigung des Bodens unmittelbar nach dem Pflügen bietet Kverneland Frontpacker und gezogene Packer an. Darüber hinaus können auch die Pflüge der Serien 2300 S und 3300 S mit dem integrierten Kverneland Packer Packomat ausgerüstet werden.

Als Option für einen komfortablen und sicheren Straßentransport steht das TTS-System (TTS = Trailer Transport Solution) zur Verfügung. Mit dieser Ausstattung folgt der Pflug – der dabei auf dem Stützrad fährt – dem Traktor wie ein Einachs-Anhänger und schert demnach in Kurven nicht zur Seite aus. Die Umstellung vom Transport auf Pflügen und umgekehrt dauert laut Kverneland nur eine Minute.

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