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Challenger überarbeitet RoGator: 600D mit Vision-Cab von AGCO

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Artikel eingestellt am:
22.8.2016, 7:31

Quelle:
ltm-ME, Bilder 1+2: ltm-KE, Bilder 3+4: AGCO CORPORATION/Challenger
www.challenger-ag.com

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In den aktuellen Challenger RoGator 600D kommt erstmalig die neuentwickelte Vision-Kabine von AGCO zum Einsatz: Die neue Kabine ist breiter, hat eine größere Frontscheibe und bietet insgesamt mehr Raum. Die Überarbeitung der Pflanzenschutz-Selbstfahrer RG635D, RG645D und RG655D erstreckte sich außerdem auf das Bedienkonzept, das den Fahrer bestmöglich entlasten soll, und umfangreiche Precision Farming Anwendungen.

Die neue AGCO Vision-Kabine (nach Herstellerangaben Kategorie 4) wurde für Selbstfahrer konzipiert und wird früher oder später auch bei anderen Konzernmarken zum Einsatz kommen. Dem Challenger RoGator 600D wird allerdings die Ehre zu teil, die neue Kabine der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Die Vergrößerung beruht primär auf der Idee, die Kabine vollständig in den Selbstfahrer zu integrieren und dadurch Platz zu schaffen. Die 32 cm (etwa 22 %), die in der Breite gewonnen wurden, ermöglichen es nun, den Beifahrer gemütlich unterzubringen (unter dem Beifahrersitz ist eine Lunchbox integriert, die Speisen und Getränke warm oder kalt halten kann). Das Innenraumvolumen ist nicht im selben Ausmaß gewachsen, bietet aber mit 0,5 m³ mehr (etwa 14,3 % mehr) ein üppig dimensioniertes Platzangebot. Am meisten zugelegt hat allerdings die Frontscheibe: Sie misst jetzt 1,34 m² mehr und wurde damit um etwa 90 % vergrößert. Realisiert wurde dieses deutliche Sichtplus durch eine freistehende Lenksäule mit integriertem Armaturenbrett und einer bis zum Boden geführten Scheibe. Um den Blick auf das Gestänge zu optimieren, erstreckt sich beim neuen RoGator 600D die Heckscheibe über die komplette Breite und die hinteren Säulen wurden recht schmal ausgeführt. Alle Maßnahmen zusammen führen zu etwa 25 % mehr Glasflächen an der Kabine. Soviel Glas schreit geradezu nach besserer Klimatisierung und dementsprechend verfügen alle RoGator 600D serienmäßig über eine vergrößerte Hochleistungs-Klimaanlage, die trotz geringerer Gebläsedrehzahl und dem damit verbundenem Lärmpegel eine ordentliche Kühlleistung erzielen soll. Der Innenraum wurde komplett neu gestaltet und bei der Software handelt es sich nun um eine In-House-Entwicklung. Neben der neuen Bedienarmlehne wurde ein 10,2-Zoll-Bildschirm eingeführt, der das aktuelle Doppel-Bildschirm-Terminal ersetzt.

Neben der Kabine wurden am Challenger Pflanzenschutz-Selbstfahrer RoGator 600D auch ein paar kleine Details verbessert. So wurde das Fassungsvermögen des Dieseltankes bei allen Modellen auf 320 l erhöht, die Höhe der Seitenwände der ausziehbaren chemischen Vorratsbehälter verringert, um sie leichter ersetzen zu können, und in der Front befindet sich nun ein Seifenspender. Der Hydrauliktank sitzt jetzt hinter der Kabine, weshalb eine ebene Arbeitsplattform verbaut werden konnte. Statt der serienmäßigen Halogen-Arbeitsscheinwerfer vorne oben und unten bietet Challenger ein optionales LED-Paket an.

Die neuen Challenger RoGator 600D verfügen ab Werk über eine Telemetrie-Vorrüstung, um dem Käufer die Nutzung der AGCO Fuse Connected Services zu erleichtern. Durch die Verwendung des Yara N-Sensors können verschiedene Precision-Farming-Anwendungen benutzt werden. Ein neues Dokumentationssystem, TaskDoc Pro, kann drahtlos mit dem Büro-PC kommunizieren und die variable Mengensteuerung TaskDoc Variable Rate Control (VRC) schaltet das Gestänge unter Verwendung von Applikationskarten in 1-m-Teilbreiten.

Autorin: Magdalena Esterer

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