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Fliegl führt neuen Controler für ADS und KDS Stalldungstreuer ein

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Artikel eingestellt am:
29.12.2021, 7:23

Quelle:
Fliegl Agrartechnik GmbH
www.fliegl.com

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Fliegl führt einen neuen Controler ein, der die Bedienung der Abschiebedungstreuer ADS sowie der Kettendungstreuer KDS erleichtern und eine genauere Regelung der Abschiebewand beziehungsweise des Kraftbodens ermöglichen soll. Konkret wird der alte Pulsweitenmodulations-Controller (PWM-Controller), der auf einem 8 Bit Prozessor basiert und keine visuelle Darstellung besitzt, durch eine neue Version mit visueller Darstellung ersetzt.

Die Aufgabe eines PWM-Controllers liegt darin, den Kratzboden oder die Abschiebewand kontrolliert mit einer langsameren Geschwindigkeit laufen lassen zu können. Leider entstanden laut Fliegl in der bisherigen Version Probleme, da verschiedene Ventil-Baureihen auch unterschiedliche Regelkurven benötigen. Des Weiteren haben KDS und ADS ein unterschiedliches Ansprechverhalten. Bislang fanden auch keine visuelle Rückmeldung und Fehlerdiagnose statt.

Das neue Design des PWM-Controllers bietet nach Herstellerangaben zahlreiche Vorteile gegenüber dem alten Potentiometer. Im Vordergrund steht laut Fliegl die intuitive Bedienung: Es gibt klar definierte Schalter und veränderbare Schiebegeschwindigkeiten, die über einen Inkrementaldrehgeber und Touchscreen einstellbar sind. Es werden Warntöne ausgegeben und eventueller Alarm wird automatisch angezeigt, gezählt und mit einem Ton versehen. Des Weiteren verfügt das Gerät über eine Diagnoseseite mit Betriebsstundenzähler und weiteren Informationen. Es gibt vier Betriebszustände. Außerdem hat das neue Potentiometer eine passwortgeschützte Einstellungsseite zur Ventiltypauswahl. Dieser kann im Werk oder über den Service gewählt werden, um ein immer gleiches Ansprechverhalten gewähren zu können.

Fliegl bietet nach eigenen Angaben Software-Updates online über WLAN an, um das Gerät immer auf dem aktuellen Stand halten zu können. Optisch wurde laut Fliegl ebenfalls vieles verändert: Der Inkrementalgeber ist ringförmig beleuchtet und hat eine Dimm Funktion, um Blendungen zu vermeiden. Das Gehäuse ist äußerst ansprechend und bietet genügend Platz für sechs Bus-fähige Rocker-Switches. Sowohl der Leuchtring als auch der mittlere Leuchtbalken eines jeden Wippschalters kann in allen Mischfarben von Rot-Grün-Blau beleuchtet werden.

Das neue Gerät hat einen PWM Ausgang und einen Piepser für akustische Rückmeldungen. Ein CAN-Bus Ausgang soll die Anwendung vereinfachen. Es wird ein Bus für sechs Schalter und das Potentiometer benötigt. Um zusätzliche Sicherheit zu bieten, wurden eine klarer Aus-Modus und eine Transportsperre eingebaut.

Technisch basiert die neue Lösung des Potentiometers auf einem Gehäuse von Fliegl, einer Platine mit Spannungswandler, CAN Transceiver, zwei Kanal MOSFET für PWM und einem M5 CORE2. Als Option wird das neue Potentiometer ISOBUS-fähig angeboten. Insgesamt können drei Geschwindigkeiten gespeichert und dann jederzeit abgerufen werden, was, so Fliegl, zu einer großen Arbeitserleichterung führt.

Die Fehlersuche und Parametrierung der Steuerung wird nach Herstellerangaben erleichtert. Das bedeutet, dass unnötige Standzeiten, durch rechtzeitiges Erkennen von Drahtbrüchen oder einem Kurzschluss, vermieden werden können. Die Funktionssicherheit wurde verbessert, indem man die Geschwindigkeit auch über den Touchscreen einstellen kann, falls es zu einem Defekt des Drehknopfes kommt. Durch diese Notbedienung können ebenfalls Standzeiten umgangen werden.

Das ADS/KDS Potentiometer wurde laut Fliegl mit dem Ziel entwickelt, eine vollständige graphische Benutzeroberfläche für die Steuerung eines Dungstreuers nach dem Verfahren der Pulsweitenmodulation zu schaffen. Dieses System soll, so Fliegl, in Zukunft etabliert und nur noch wenig verändert werden. Die Anschaffungskosten sind nach Herstellerangaben nicht höher als bislang, daher wird das neue System, so Fliegl abschließend, als preisneutral bewertet.

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