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Neuer AERO 32.1: Rauch wieder mit Pneumatik-Düngerstreuer für den Dreipunkt-Anbau

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Artikel eingestellt am:
03.2.2020, 7:24

Quelle:
ltm-KE, Bild 1: RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH, Bild 2 bis 6: ltm-ME
www.rauch.de

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Erstmals seit vielen Jahren zeigte Rauch auf der Agritechnica 2019 mit dem neuen AERO 32.1 wieder einen Pneumatik-Düngerstreuer für den Dreipunkt-Anbau. Vorgestellt wurde in Hannover ein Prototyp des zukünftigen Rauch Pneumatik-Dreipunktstreuers, die Markteinführung von fünf AERO 32.1 Modellen mit Arbeitsbreiten von 18 m, 21 m, 24 m, 27 m und 30 m ist laut Rauch für das Spätjahr 2021 geplant.

Pneumatik-Düngerstreuer sind in ihrer Präzision bei der Minaraldüngung durch kein anderes System zu überbieten. Hinzu kommt, dass sich Pneumatik-Düngerstreuer neben der Verteilung praktisch jeder Art von Mineraldünger – auch problematischer Düngerqualitäten – ebenso für die präzise Ausbringung von Harnstoff, Mischdünger, Feinsämereien und Microgranulaten eignen. Dennoch mussten sie sich vor etlichen Jahren der Scheibendüngerstreuer-Konkurrenz geschlagen geben. Zu teuer wegen der komplexeren Technik, zu schwer auf Grund der Streuausleger und zu geringe Arbeitsbreite um das Gewicht nicht noch weiter ansteigen zu lassen waren die wesentlichen Argumente gegen den Pneumatik-Düngerstreuer im Dreipunkt-Anbau. Im Rauch-Programm verblieben ist folglich nur der Anhängestreuer AGT respektive Aero GT, denn auf Großbetrieben oder im überbetrieblichen Einsatz wurden und werden die Vor- und Nachteile anders bewertet.

Vor dem Hintergrund gestiegener Anforderungen an Klima-, Boden- und Gewässerschutz bei der Mineraldüngung werden die Karten jetzt jedoch neu gemischt, mit der Folge einer entsprechenden Nachfrage aus der Praxis nach einem „kleinen“ Pneumatik-Streuer. Mit dem neuen AERO 32.1 für den Dreipunkt-Anbau reagiert Rauch hierauf und macht die Pneumatik-Düngerstreuer-Technik mit all ihren Vorteilen jetzt auch wieder Betrieben mittlerer Größe zugänglich.

Der Düngerbehälter des AERO 32.1 fasst laut Rauch serienmäßig 2.000 l und mit optionalen Aufsätzen bis zu 3.200 l, die maximale Nutzlast wird mit 3.200 kg angegeben. In Serienausstattung wird der Dünger über vier hydraulisch angetriebene Dosierwalzen ausdosiert, die auch bei Geschwindigkeiten über 15 km/h hohe Ausbringmengen gestatten sollen. Zudem sind so bereits in der Grundausstattung vier Teilbreiten und vier verschiedene Ausbringmengen möglich.

Optional wird es für den AERO 32.1 das neue, im Rahmen des Innovation Award Agritechnica 2019 mit einer Silbermedaille ausgezeichnete, einzigartige MultiRate-System geben. Mit MultiRate verfügt der neue AERO 32.1 dann über 24 elektrisch angetriebene Dosiereinheiten, die jede Auslauföffnung separat versorgen. Eine kleingerasterte, hochpräzise Düngung anhand von Applikationskarten mit Teilbreiten in 1,25 m Schritten ist dann möglich. Weitere Informationen zum Rauch MultiRate-System sind im Artikel „Neues Rauch MultiRate Control ermöglicht punktgenaue Mineraldüngung mit AERO Pneumatik-Düngerstreuern“ hier auf landtechnikmagazin.de verfügbar.

Den Ausleger für den AERO 32.1 hat Rauch in Leichtbauweise komplett neu konstruiert, inklusive der Auslasskrümmer die sich – teilweise aus Kunststoff gefertigt – deutlich von denen des bekannten AGT/AERO GT unterscheiden. Eine ruhige Gestängelage soll durch das zentrale Federpendel und die Gierdämpfung sichergestellt werden. Wahlweise ist die Distance-Control-Steuerung verfügbar, die die Auslegerposition vollautomatisch an das Geländerelief anpasst. Für die Straßenfahrt werden die Auslegerpakete hydraulisch geklappt und hinter den Behälter geschwenkt, so dass laut Rauch eine Transportbreite von 2,9 m eingehalten wird. Selbstverständlich wird der neue Rauch Dreipunkt-Pneumatik-Düngerstreuer per ISOBUS bedient. Damit stehen auch Apps wie Section Control, Task Controler und Parallel Tracking zur Verfügung.

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