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Neues Rauch MultiRate Control ermöglicht punktgenaue Mineraldüngung mit AERO Pneumatik-Düngerstreuern

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Artikel eingestellt am:
01.11.2019, 7:24

Quelle:
RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH
www.rauch.de

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Das neue Rauch MultiRate-Dosiersystem für die AERO Pneumatik-Düngerstreuer ist das weltweit erste Dosier- und Verteilsystem für granulierte Dünger zur kleinräumigen und punktgenauen Pflanzenernährung. Mit MultiRate lassen sich insgesamt 30 Streu-Sektionen einzeln zu- und abschalten. Parallel kann die Ausbringmenge für jede Sektion einzeln geregelt werden. Damit lassen sich laut Rauch Düngereinsparungen von bis zu 23 % sowie erhebliche Ertragssteigerungen erzielen. Im Rahmen des Innovation Award Agritechnica 2019 wurde das neue Rauch MultiRate-Dosiersystem mit einer Neuheiten-Silbermedaille ausgezeichnet (siehe Artikel: „Innovation Award Agritechnica 2019: Eine Goldmedaille und 39 Silbermedaillen für Neuheiten (Teil 3)“)

Das MultiRate-Dosiersystem für den im 3-Punkt angebauten Rauch AERO 32.1 mit 30 m Arbeitsbreite oder den gezogenen Rauch AERO GT 60.2 Pneumatik-Düngerstreuer mit 36 m Arbeitsbreite verfügt über 30 CAN-Bus gesteuerte Düngerdosiersysteme. Jedes Düngerdosiersystem besteht aus einem kompakten Nockenradsatz mit innenliegendem, hoch effizientem Elektromotor mit Planetenantriebseinheit. Mit hoher Dynamik und minimalen Einregelzeiten können somit erstmals die Ausbringmenge und die Arbeitsbreite im 1,0 bis 1,2 m Raster auf den Feldeinsatz beim Applikationskartenstreuen, beim Streuen in Kurven, beim Keilstreuen, beim Streuen an Feldgrenzen und beim Biotopschutz mit hoher Präzision eingestellt werden.

Agrar-Satelliten, Kameradrohnen und Sensoren ermöglichen heute die kleinräumige Information über die Biomasse, den Bodenzustand und den Nährstoffbedarf jeder Teilfläche. Im Gegensatz zum AERO 32.1 oder AERO GT 60.2 mit MultiRate können die weitverbreiteten Zwei-Scheibendüngerstreuer mit ihrem großen Streu- und Überlappungsbereich nach hinten und zur Seite die kleinräumigen Applikationsanforderungen nur in sehr groben Rastern über die gesamte Arbeitsbreite umsetzen.

Pneumatik-Düngerstreuer mit MultiRate Control setzen damit dringend erforderliche Ertragssteigerungen bei reduziertem Düngereinsatz und maximalem Klima-, Boden- und Gewässerschutz in idealer Weise um. Mit MultiRate Control kann die Pflanzenernährung kleinräumig optimiert und die Düngereffizienz bei gleichzeitiger Reduzierung der Umweltbelastung durch Überdüngung erheblich gesteigert werden.

In Verbindung mit dem TaskController des CCI1200 ISOBUS Terminals können auf dem Terminal geladene Applikationskarten zur Ansteuerung der 30 einzelnen Nockenradsätze des MultiRate Dosiersystems genutzt werden und damit selbst komplexeste Feldkonturen und Applikationszonen hochauflösend abgebildet werden. Die Verbesserungen durch exaktes Nachfahren der Applikationskarten resultieren laut Rauch in einer Düngereinsparung von bis zu 10 % bei gleichzeitiger Optimierung der Pflanzenernährung in Hochertragsbereichen.

Beim Streuen während der Kurvenfahrt werden durch die unterschiedlichen Relativgeschwindigkeiten der einzelnen Auslasskrümmer am Ausleger in gleichen Zeiträumen unterschiedlich lange kreisbogenförmige Wegstrecken zurückgelegt. Das MultiRate System kann laut Rauch je nach der Kurvenhäufigkeit eine Düngereinsparung im kurveninneren Bereich von 2 bis 4 % bei gleichzeitiger Ertragsoptimierung mittels einer angepassten Düngermenge im kurvenäußeren Streubereich erzielen.

Durch das gezielte Abschalten einzelner Auslassöffnungen werden Biotope im Feld wie Sölle, Teiche, Randstreifen und Fließgewässer – selbst wenn sie sich mitten im Auslegerbereich befinden – vor Düngereintrag geschützt.

Die Nutzung der Abschaltung einzelner Nockenradsätze in Verbindung mit SectionControl ermöglicht zudem ein präzises Keilstreuen in sehr kleinen Rastern von 1,0 bis 1,2 m. Mit der Teilbreitenschaltung mit 30 Sektionen werden erhebliche Düngereinsparungen möglich sowie Ertragsreduzierungen aufgrund Doppelstreuungen vermieden.

Darüber hinaus kann mit MultiRate Control durch eine Streumengenanpassung am äußersten Auslasskrümmer und unter Einsatz eines Grenzstreuleitbleches die ohnehin gute Düngerquerteilung des Pneumatikstreuers bis an die Grenze weiter optimiert werden.

Gegenüber den bisher eingesetzten hydraulischen Antrieben weisen die neuen elektrischen 48-V-Antriebe eine deutlich höhere Dynamik bei Drehzahländerungen auf. Der Elektroantrieb reagiert 6-mal schneller als der Hydraulikantrieb. Damit lässt sich die Düngerverteilung punktgenau optimieren und abermals erheblich Dünger einsparen.

Auf der Agritechnica 2019 zeigt Rauch seine Neuheiten in Halle 9, Stand D20.

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