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Selbstfahrende Pflanzenschutzspritze Challenger RoGator 600C mit bis zu 30 km/h Feldgeschwindigkeit

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Artikel eingestellt am:
01.3.2015, 7:19

Quelle:
ltm-ME, Bild: AGCO CORPORATION/Challenger
www.challenger-ag.com

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Auf der SIMA 2015 zeigte Challenger mit den überarbeiteten RoGator 600C selbstfahrende Pflanzenschutzspritzen, die nach Unternehmensangaben mit bis zu 30 km/h applizieren können. Die wesentlich höhere Feldgeschwindigkeit der RoGator 635C, 645C und 655C (die 2014-Modelle schafften bis zu 21 km/h) wird durch Hochleistungs-Radmotoren mit höherem Drehmoment erzielt. Challenger betont, dass das High-Speed-Spritzen in Europa und gerade in Frankreich immer beliebter wird und ist überzeugt, dass die neuen Modelle diesen Kundenwunsch erfüllen. Gerade auch SpraCoupe-Besitzer, die nach Ersatz suchen, sollen mit den neuen Modellen angesprochen werden.

Der im RoGator 635C verbaute AGCO Power Vier-Zylindermotor mit 4,9 l Hubraum erfüllt jetzt auch die Abgasnorm EU Stufe 4 (Tier 4 final). Wie die Sechs-Zylinder-Motoren in den Modellen RoGator 645C und 655C erreicht er die Abgasnorm durch AdBlue-Technik ohne externe Abgasrückführung (EGR). Die Leistung der neuen RoGator 600 C beziffert Challenger ohne Angabe einer Norm mit 129/175 kW/PS für den RoGator 635C, mit 165/224 kW/PS für den RoGator 645C und mit 178/242 kW/PS für den RoGator 655C.

Um für eine bessere Gestängestabilität zu sorgen, wurde der Mittelrahmen des RoGator 600C neu gestaltet. Er besteht nach Firmenangaben nun aus weniger Einzelteilen und weniger Drehpunkten. Die verbleibenden Drehpunkte wurden verstärkt und Schrauben durch Scharnierbolzen ersetzt, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen. Auch der Boden des RoGator 600C wurde geglättet, um die Wahrscheinlichkeit von Kulturschäden bei zunehmender Geschwindigkeit zu reduzieren.

Auch die Düsenöffnungen der selbstfahrenden Pflanzenschutzspritze mussten vergrößert werden, um bei höheren Geschwindigkeiten die gleiche Applikationsmenge sicher zu stellen. Challenger rechnet vor: Um 150 l/ha bei 30 km/h zu applizieren, muss etwa 43 % mehr Spritzbrühe pro Minute verteilt werden als bei 20 km/h. „Dual Nozzle Shut Off“ nennt Challenger die für dieses Problemfeld entwickelte Technik. Das System benutzt zwei kleine Düsen die in Kombination die Leistung einer großen Düse haben. Sollen Geschwindigkeiten gefahren werden, bei denen die Leistung der ersten Düse nicht mehr ausreicht, wird zusätzlich die zweite Düse verwendet. Der neue RoGator 600C, der nach Firmenangaben in Europa konzipiert, gebaut und getestet wurde, verfügt über neue Rohrleitungen zur Befüllung des Klarwassertankes, die die Befüllzeit um etwa 50 % reduzieren sollen.

Neu im Challenger RoGator 600C ist auch eine automatische Rückfahrkamera, die so programmiert werden kann, dass das Bild im C1000-Terminal erscheint, sobald der RoGator 600C rückwärts fährt. Diese Funktion kann nach Firmenangaben ein- oder ausgeschaltet werden und die Software vorhandener Maschinen soll sich aktualisieren lassen. Das neue Bluetooth-Radio der RoGator 600C bietet USB, MP3, ein externes Mikrofon und eine Freisprechfunktion.

Autorin: Magdalena Esterer

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