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Zunhammer Gülle-Tec Alpin Pumptankwagen – die Spezialisten für Hanglagen

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Artikel eingestellt am:
09.9.2014, 18:29

Quelle:
ltm-KE/Bilder: Zunhammer GmbH
www.zunhammer.de

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Zunhammer bietet in der Serie Gülle-Tec Alpin speziell für den Einsatz in Gebirgsregionen optimierte Gülletankwagen an. Basis der Gülle-Tec Alpin Güllefässer sind die Pumptankwagen der Baureihe AK (vormals K-Serie) mit Behältergrößen von 6.000 bis 9.000 Liter.

Die Zunhammer K-Serie, die kürzlich überarbeitet wurde und jetzt AK-Serie heißt, verfügt grundsätzlich bereits über einige, für einen Einsatz in Hanglagen vorteilhafte Merkmale. So ermöglicht der leichte GfK-Tank nicht nur ein geringeres Fahrzeug-Eigengewicht im Vergleich zu einem Güllewagen mit Stahltank, sondern durch seinen herzförmigen Querschnitt auch einen tiefliegenden Schwerpunkt. Durch entsprechende Tankeinbuchtungen ändert sich an letzterem auch nichts, wenn großvolumige, breite Reifen montiert werden – ohne dass hierfür unnötig breite Spuren und Fahrzeugbreiten in Kauf genommen werden müssen. Hinzu kommt die ungefederte Pendel-Tandem-Lenkachse, die am Seitenhang deutlich mehr (Stand-)Stabilität bietet als eine gefederte Achse, die auf der hangabgewandten Seite zwangsläufig immer einfedert und so für eine ungünstige Schwerpunktverlagerung sorgt. Und nicht zuletzt ermöglicht die Drehkolbenpumpe auch in Höhenlagen große Saugtiefen und ein randvolles Befüllen des Fasses; einer der entscheidenden Vorteile von Pumptankwagen gegenüber Vakuumtankwagen.

Eines der spezifischen Ausstattungsmerkmale der Zunhammer Tankwagen-Serie Gülle-Tec Alpin ist die heckseitig angeordnete Weitwurfdüse zur Gülleausbringung an unbefahrbaren Stellen. Die Weitwurfdüse erreicht eine Wurfweite von maximal 50 m (nach Herstellerangaben) und wird elektrisch über einen Joystick in der Schlepperkabine bedient (auf/ab, Schwenken links/rechts). Für den Einsatz der Weitwurfdüse ist beim Pumptankwagen natürlich keine zusätzliche Pumpe wie bei einem Vakuumtankwagen erforderlich, so dass der Leistungsbedarf laut Zunhammer nur etwa 1/3 des Leistungsbedarfes einer Kombination aus Kompressor und zusätzlicher Kreiselpumpe beträgt. Per Dreiwegehahn kann bei der Ausbringung zwischen Weitwurfdüse und dem serienmäßigen Zunhammer Prallkopfverteiler light gewählt werden. Wenn es die Einsatzsituation erlaubt, können die Gülle-Tec Alpin Fässer auch mit Schleppschlauch- oder Farmland-Fix-Verteiler ausgerüstet werden.

Wahlweise rüstet Zunhammer die Gülle-Tec Alpin Profi-Tanker mit einer Triebachse aus, die mit Hydraulikmotoren in den beiden vorderen Rädern der Tandemachse arbeitet. Die Triebachse gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen. Die erste Variante ist laut Zunhammer für Steigungen bis 15 % gedacht, bietet bis zu 18 kW Antriebsleistung und wird über die Schlepperhydraulik versorgt. Der Traktor benötigt hierfür nach Herstellerangaben eine Load-Sensing-Hydraulik mit mindestens 180 bar Druck bei 80 l/min Förderleistung. Die zweite Variante wird über eine per Zapfwelle angetriebene Bordhydraulik versorgt. Diese Ausführung bietet, abhängig vom vorgespannten Traktor, nach Herstellerangaben bis zu 50 kW Antriebsleistung – mehr wäre laut Zunhammer möglich, aber nicht sinnvoll – und ist für Steigungen bis zu 20 % vorgesehen. Die Bordhydraulik versorgt bei dieser Version neben dem Radantrieb auch die Schieber-Funktionen des Güllefasses. Beide Triebachs-Ausführungen unterstützen den Vortrieb bis zu einer Geschwindigkeit von 10 km/h. Darüber entkoppelt ein Freilauf den Antrieb von den Rädern, so dass eine Beschädigung des Antriebs respektive der Hydraulikmotoren bei höheren Geschwindigkeiten sicher verhindert wird. Als Besonderheit seiner selbst entwickelten Triebachse nennt Zunhammer die vom TÜV abgenommene und für bis zu 40 km/h zugelassene Kombination aus hydraulischem Radantrieb und Druckluftbremse.

Wie alle Zunhammer Gülletankwagen, wird auch die Serie Gülle-Tec Alpin für jeden Kunden individuell gebaut. So kann auch bei diesen Modellen beispielsweise zwischen verschiedenen Bereifungen und Spurweiten sowie Bedienvarianten – bis hin zur ISOBUS-Steuerung – gewählt werden.

Autor: Klaus Esterer

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