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Zunhammer stellt neuen Gülle-Kurzscheibengrubber KUSGU vor

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Artikel eingestellt am:
02.10.2016, 7:22

Quelle:
ltm-KE

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Mit dem KUSGU präsentierte Zunhammer auf dem Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF) in München kürzlich seinen neuen Gülle-Kurzscheibengrubber. Das neuen Gerät, mit dem sich Stoppelbearbeitung und Gülle-Ausbringung sowie saubere -Einarbeitung in einem Arbeitsgang erledigen lassen, wird mit 5,00 m und 6,50 m Arbeitsbreite angeboten.

Die Bodenbearbeitung erfolgt beim neuen Zunhammer Gülle-Kurzscheibengrubber KUSGU vollflächig über zwei Scheiben-Reihen. Die Hohlscheiben sind gezackt, um auch bei problematischen Bodenverhältnissen ein gutes Eindringen der Scheiben in den Boden sowie eine optimale Scheiben-Rotation zu gewährleisten und so die Einmischung von Ernterückständen und Gülle zu begünstigen. Im Sinne einer hohen Dauerhaltbarkeit des KUSGU sind die Scheiben doppelt in wartungsfreien Lagern gelagert und die Scheibenträger aus hochfestem Stahl gefertigt. Jede Scheibe ist einzeln am Rahmen befestigt, wobei vier Gummielemente zwischen Scheibenträger und Rahmen den Scheiben beim Auftreffen auf Hindernisse, wie beispielsweise größere Steine, ein Ausweichen nach oben ermöglichen.

Die Gülle-Auslaufrohre sind beim Zunhammer KUSGU schräg nach hinten unten weisend – für einen optimierten Güllefluss – und direkt an den Scheiben der ersten Reihe montiert. Gegenüber Systemen, bei denen die Auslaufdüsen vor oder zwischen den Scheibenreihen angeordnet sind, hat das den entscheidenden Vorteil, dass die Gülle unmittelbar an den Scheiben in den von diesen geöffneten Boden abgelegt wird und nicht in den aufgeworfenen Erdstrom oder auf den noch unbearbeiteten Boden fließt. Insgesamt wird so eine deutlich zuverlässigere Einbringung der Gülle in den Boden respektive Abdeckung der Gülle mit Erdreich erzielt. Die feuerverzinkten Düsenrohre sind übrigens mittels zwei Schrauben/Muttern an den Scheibenträgern befestigt und können so im Bedarfsfall leicht demontiert und ausgetauscht werden. Mit Gülle versorgt werden die Auslaufrohre von einem Vogelsang LVX DN 50 Lochverteiler mit integriertem Schneidwerk.

Zur Bodenrückverfestigung rüstet Zunhammer den neuen Gülle-Kurzscheibengrubber KUSGU mit einer Rohrstabwalze als Nachläufer aus, der auch die Tiefenführung der Maschine übernimmt. Die Einstellung der Arbeitstiefe erfolgt hydraulisch und über in den Verstellweg schwenkbare Distanzscheiben. Als Wunschausstattung bietet Zunhammer zusätzliche Tasträder zur Tiefenführung an.

Der Rahmen des Zunhammer KUSGU ist zweiteilig aufgebaut und wird für den Transport hydraulisch senkrecht geklappt. Laut Zunhammer ergibt sich so bei beiden Modellen eine Transportbreite von 2,90 m und eine Transporthöhe von 2,90 m bei der 5 m breiten Variante respektive von 3,60 m beim KUSGU mit 6,50 m Arbeitsbreite. Angebaut wird Zunhammers neuer Gülle-Kurzscheibengrubber an Gülle-Selbstfahrer oder Gülle-Tankwagen über einen Dreipunktanbaubock der Kategorie III. Als Gewicht inklusive Nachläufer nennt Zunhammer 3.200 kg für den 5-m-KUSGU und 3.900 kg für den 6,50-m-KUSGU. Als optimale Arbeitsgeschwindigkeit für den neuen Gülle-Kurzscheibengrubber empfiehlt Zunhammer 7 bis 18 km/h.

Autor: Klaus Esterer

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