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Neuer Flotation-Reifen Michelin SPRAYBIB für selbstfahrende Feldspritzen

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Artikel eingestellt am:
01.3.2023, 7:22

Quelle:
Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA
www.michelin.com

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Nach der Einführung der Produktreihe Michelin SPRAYBIB CFO (Cyclic Field Operation) Anfang 2022 bietet Michelin nun eine neue Dimension an: Michelin SPRAYBIB VF710/60 R 46 CFO 186D/182E TL. Diese wurde für selbstfahrende Feldspritzen entwickelt und ist der erste Niederdruck-Flotation-Reifen der Michelin SPRAYBIB-CFO-Reihe.

Der Reifen hat laut Michelin einen Durchmesser von 2,05 m, ist hochproduktiv und schont die Böden. Er soll Feldspritzen mit Großraumtanks eine sehr gute Fahrstabilität bieten. „Dies ist der erste Flotation-Reifen in der Michelin SPRAYBIB-CFO-Reihe. Er wurde speziell auf die Anforderungen der Anwender und Hersteller ausgelegt. Diese haben bereits Prototypen des neuen Reifens auf ihren Maschinen getestet, um sie für die Erstausrüstung zu homologieren – deshalb war der Wunsch nach einem solchen Reifen umso größer“, sagt Jürgen Ihl, Sales Director – Beyond Road Business Line Deutschland, Österreich, Schweiz bei Michelin.

Mit der Michelin SPRAYBIB-CFO-Reihe kann nach Herstellerangaben bei zyklischen Feldeinsätzen die Tragfähigkeit bei 30 km/h um bis zu 14 % erhöht werden. Die verstärkte Karkass-Konstruktion erlaubt laut Michelin eine um bis zu 1,3 t höhere Traglastkapazität pro Achse – je nach Reifengröße. Durch die optimierte Bodenaufstandsfläche bei niedrigeren Reifenfülldrücken kann die Traktionsleistung im Feld, so der Hersteller, um bis zu 20 % verbessert werden. Zusätzlich ermöglicht die Markierung mit dem Geschwindigkeitsindex E Geschwindigkeiten bis 70 km/h. Dank der breiteren, massiveren und größeren Anzahl an Stollen im Vergleich zu einem Reifen in herkömmlicher Bauweise soll der Michelin SPRAYBIB CFO zudem eine längere Lebensdauer aufweisen.

Die neue Karkass-Konstruktion kombiniert VF- und CFO-Standards. So kann der Betriebsdruck bei zyklischem Feldeinsatz nach Herstellerangaben um bis zu 0,7 bar reduziert werden, wodurch die Bodenverdichtung verringert werden kann. Bei kleineren und somit leichteren Feldspritzen sind mit dem Michelin SPRAYBIB CFO nun laut Hersteller Mindestdrücke von 0,8 bar möglich, wogegen bei der ersten Generation der Michelin SPRAYBIB Reifen ohne CFO-Markierung 1,8 bar – je nach Dimension – notwendig gewesen ist.

Durch den um bis zu 0,7 bar niedrigeren Reifenfülldruck und der VF-Karkass-Konstruktion sollen die übertragenen Vibrationen auf Bedienperson und Maschine im Fahrbetrieb minimiert werden. Die Flotation-Reifendimension verleiht selbstfahrenden Feldspritzen und anderen Spezialmaschinen, so Michelin, ein hohes Maß an Stabilität, auch auf schwer zu bearbeitenden Böden. Das ist, so Michelin weiter, von Vorteil, denn die Fahrzeuge werden immer größer, haben Tankvolumina von bis zu 10.000 l und Arbeitsbreiten von mehr als 50 m. Dadurch steigen die Lasten auf die Reifen. Hinzu kommen die hohen Anforderungen an den Reifen durch Geschwindigkeiten auf der Straße von teilweise mehr als 50 Stundenkilometer – je nach regionaler Gesetzgebung. Mit der neuen Dimension CFO VF710/60 R 46 CFO 186D/182E TL können diese gestiegenen Erwartungen der Nutzenden erfüllt werden.

Der neue Michelin SPRAYBIB CFO VF710/60 R 46 CFO 186D/182E TL ist nach Unternehmensangaben bereits im Handel erhältlich. Er wird laut Michelin auch in der Erstausrüstung auf Maschinen von AGCO, CNH und John Deere angeboten.

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