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Fendt Pflanzenschutztechnik 2019: Neues bei Spritzen Rogator 600 und 300

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Artikel eingestellt am:
26.8.2019, 7:25

Quelle:
ltm-ME, Bilder: AGCO GmbH
www.fendt.de

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AGCO / Fendt erweitert zur Agritechnica 2019 die selbstfahrenden Feldspritzen Rogator 600 mit dem RG665 nach oben, ergänzt die gezogenen Spritzen Rogator 300 um eine hydropneumatische Einzelradfederung und stellt für beide Baureihen die neue Düsensteuerung OptiNozzle vor. Nach Konzernangaben sind die Rogator-Neuheiten ab Januar 2020 erhältlich.

Die bisher aus den drei Modellen Rogator 635, 645 sowie 655 bestehende Selbstfahrer-Serie Fendt Rogator 600 wird durch den neuen Rogator 665 nach oben erweitert, allerdings fällt das kleinste Modell, der RG635, aus dem Programm, womit auch zukünftig drei Varianten verkauft werden. Der neue RG 665 wird von dem AGCO-Power-6-Zylinder-Motor mit 7,4 l Hubraum angetrieben, der Fendt zufolge eine Nennleistung nach ISO14396 von 221/300 kW/PS aufweist. Neu ist, dass der Motor durch die Verwendung eines passiven Dieselpartikelfilters die Abgasnorm der EU Stufe V erfüllt. Fendt betont außerdem, dass ab 2020 auch die Rogator 645 und 655 mit dem Stufe-V-6-Zylinder ausgerüstet werden.
Der neue RG665 verfügt immer über ein nominales Fassungsvermögen von 6.000 l (maximal 6.300 l) und ist wie seine Geschwister mit 24, 27, 28, 30, 32, 33 und 36 m Gestängebreite erhältlich.

Für die gezogene Pflanzenschutzspritzen-Baureihe Fendt Rogator 300, die zukünftig nur noch die Modelle RG344, RG355 und RG366 umfasst (auch hier fällt die kleinste RG333 aus dem Programm), stellt AGCO / Fendt eine neue hydropneumatische Einzelradfederung vor. Diese Federung, die erst ab einer Spurbreite von 1,80 m optional erhältlich ist, arbeitet mit zwei Hydraulikzylindern, um die Stabilität bei Kurvenfahrten und in Hanglagen zu erhöhen sowie die Belastung für Schlepper und Gestänge zu mindern. Zur neuen Einzelradfederung gehört auch die automatische Niveauregulierung Fendt-Stability-Control (FSC), mit der Fendt zufolge bis zu 12 % Hangneigung ausgeglichen werden können. FSC stellt unabhängig vom Beladungszustand immer den vollen Federweg zur Verfügung und soll so auf dem Feld die Gestängeführung beruhigen und auf der Straße das Aufschaukeln minimieren.
Neu ist auch die Möglichkeit der Rogator 300, befähigte Traktoren über die TIM Funktion zu steuern. Die Spritze berechnet anhand von angestrebter Abdriftreduktion, Ausbringmenge und Düse respektive Düsenkombination verschiedene Sollgeschwindigkeiten, die dann vom Zugfahrzeug übernommen werden können, die Spritze passt dann Düse respektive Düsenkombination an die Geschwindigkeit an.
Die neue Generation der Fendt Rogator 300 ist mit bis zu 36 m Gestängebreite erhältlich – bei den Vorgängern lag das Maximum noch bei 30 m. Das Gestänge wird für den Transport dreifach geklappt und bietet die neue, optionale OptiSonic Höhenführung (die übrigens auch bei den Selbstfahrern Verwendung findet), bei der vier Ultraschallsensoren die Bodenkontur erfassen und die rechte, mittlere und linke Seite des Auslegers automatisch und unabhängig voneinander steuern. AGCO / Fendt ist überzeugt, in Kombination mit der serienmäßigen Einzeldüsenschaltung so höchste Applikationsgenauigkeit sicherzustellen.

Sowohl für die gezogenen Spritzen Rogator 300 als auch die Selbsfahrer Rogator 600 hat AGCO / Fendt die neue Düsensteuerung Fendt OptiNoozle entwickelt, die selbstständig anhand der gewählten Ausbringmenge, des angestrebten Grades der Abdriftreduktion und des Drucks für das gewünschte Tropfenspektrums die passende Düse respektive Düsenkombination nutzt. Fendt unterstreicht, dass mit OptiNoozle die gewünschte Abdriftminderungsklasse auch bei wechselnden Geschwindigkeiten eingehalten werden könne. So soll durch OptiNoozle beispielsweise eine 75 % Abdriftminderung (200 l/ha, 2,5 bar) durch die Auswahl unterschiedlicher Düsen mit 6,9 km/, 11 km/h und 17,8 km/h ohne weitere Eingriffe erzielt werden können.

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