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Lechler stellt neues elektrisches Schließventil ESV vor

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Artikel eingestellt am:
16.12.2017, 7:26

Quelle:
Lechler GmbH
www.lechler.de

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Das neue patentierte Lechler ESV (Elektrisches-Schließ-Ventil) besteht aus einer Einheit und trägt nach Herstellerangaben durch seine einfache Verkabelung, die geringe Stromaufnahme, die patentierte Laderegelung, einen Energiespeicher im Ventil, die Not-Aus-Funktion, die Selbstkonfiguration der Ventile im Verband über CAN Bus, eine kurze Schaltzeit sowie die permanente Überwachung der Ventile zu einem hohen Anwendernutzen bei. Die Funktionssicherheit der Ventile soll durch die vergossene Elektronik und die Belüftung der Ventile gewährleistet werden.

Die elektrische Einzeldüsenschaltung im Feldspritzgestänge mit dem ESV Ventil ist, so Lechler, ein entscheidender Baustein hin zum Smart Farming. Die Präzision in der Anwendung soll weiter erhöht werden können. Dadurch sind laut Hersteller Einsparungen von Pflanzenschutzmitteln und Flüssigdüngern möglich, die Effizienz der Anwendung wird erhöht, die Umwelt wird geschont und der Anwender kann bei automatisierter Einzeldüsenschaltung an langen Arbeitstagen und bei Nachtarbeit entlastet werden. Verschiedene Ansätze lassen sich laut Lechlser entsprechend nutzen: So ermöglichen kleine Teilbreiten bis auf 0,25 m eine Reduktion der Überlappung. Teilbreiten lassen sich zudem frei definieren zum Beispiel für Beetbehandlung im Gemüsebau. Kurze Schaltzyklen beispielsweise nur 300 ms zum Öffnen sorgen für eine hohe Exaktheit auch im Hinblick auf Smart Farming Anwendungen und die Kommunikationsfähigkeit mit ISOBUS ermöglicht die Einbindung in bestehende GPS Systeme.

Die ESV Ventile passen nach Herstellerangaben auf alle gängigen Einfach- und Mehrfachdüsenträger. Die Montage am Feldspritzgestänge ist laut Lechler äußerst leicht und erfolgt schnell indem nur die Kabel über Stecker und Buchse miteinander verbunden werden. Aufwendige Kabelbäume und Zwischeneinspeisungen werden nicht benötigt. Nach der Montage und vor jeder Inbetriebnahme des Feldspritzgerätes beziehungsweise auch bei Austausch eines Ventils erfolgt eine völlig automatische Konfiguration der ESV Ventile über den CAN Bus. Über das Terminal der Feldspritze können von der Einzeldüsenschaltung bis hin zur individuellen Festlegung von Teilbreiten im Gestänge alle Varianten genutzt werden.

Durch die ständige Überwachung der ESV Ventile im Betrieb sollen Fehlanwendungen durch nicht funktionierende Ventile ausgeschlossen sein. Sollte zum Beispiel ein technischer Defekt am Ventil vorliegen oder die Stromversorgung ausfallen, geht das Ventil in die Not-Aus-Steuerung. Das Ventil schließt und informiert über das Terminal. Die Düsen tropfen laut Lechler nicht nach und schützen so effektiv vor Punkteinträgen. Auch unter widrigen Einsatzbedingungen sollen die ESV Ventile eine hohe Betriebssicherheit bieten. Die Steckverbindungen in der Schutzklasse IP68 sind staub- und wasserdicht und die Elektronik im Ventil ist vergossen. Vibrationen beeinträchtigen das Ventil im Betrieb nicht und eine Korrosion der Elektronik ist nach Herstellerangaben ausgeschlossen. Die Stromaufnahme jedes einzelnen Ventils ist durch einen Laderegler begrenzt. In Summe lassen sich laut Lechler auch große Arbeitsbreiten mit nur einem Kabelstrang ohne weitere Zwischeneinspeisung versorgen. Zudem werden während des Betriebes die Ventile beim Schalten mit Energie aus den Supercaps mit unterstützt. Damit sollen auch ältere Traktoren die Stromversorgung während der Anwendung gewährleisten können.

Die Praxistauglichkeit wurde laut Lechler im Labor und bei mehrjährigen Feldtests mit über 1.000 ha Einsatzfläche bei Pflanzenschutzanwendungen wie auch bei Flüssigdüngerapplikation nachgewiesen.

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