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Mit neuer Fliegl NIR-Station Nährstoffe messen

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Artikel eingestellt am:
09.8.2018, 7:28

Quelle:
Fliegl Agrartechnik GmbH
www.fliegl.com

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In die neue Fliegl NIR-Station „Nutrient Measure Station“ ist der John Deere „HarvestLab 3000 Sensor“ integriert, der die in dem Substrat enthaltenen Nährstoffe misst. Fliegl zufolge kann mit Kenntnis des Düngewertes nicht nur die Ausbringmenge pro Hektar angepasst, sondern auch sicher zwischen abgebenden und aufnehmenden Betrieb abgerechnet werden.

Fliegl erläutert, dass das Thema „Gülle“ in den letzten Monaten immer wieder in den Schlagzeilen stand. Zuerst, als die jüngste Novelle der Düngeverordnung im Juni 2017 in Kraft getreten ist, zuletzt wegen des EuGH-Urteils, in dem Deutschland überhöhte Nitratwerte im Grundwasser zur Last gelegt werden. Viele Landwirte hätten darauf bereits reagiert. So nehme der Gülletransfer zwischen Gebieten mit starkem Viehbestand und Ackerbauregionen immer mehr zu. Außerdem würden die Nährstoffe immer präziser und effizienter eingesetzt.

Die neue Fliegl-NIR-Station „Nutrient Measure Station“ bietet sich nach Herstellerangaben zur Überwindung der Problematik an, da in die NIR-Station der „HarvestLab 3000 Sensor“ von John Deere integriert ist, der nicht nur eine Probe, sondern das gesamte Substrat misst, und das für die ganze Bandbreite an Werten wie Gesamtstickstoff (Nt), Ammoniumstickstoff (NH4-N), Phosphor (P2O5), Kalium (K2O) und Trockensubstanzgehalt des Substrats. Dabei spiele es keine Rolle, ob es sich um Biogasgärreste, Rinder- oder Schweinegülle handele.
Die Messgenauigkeit befinde sich laut Fliegl auf höchstem Niveau, schließlich generiere der „HarvestLab 3000 Sensor“ von John Deere über 4.000 Messungen pro Sekunde. Der Sensor wurde von der DLG geprüft und anerkannt (Prüfbericht 6809 „Inhaltsstoffe in flüssigem Gärrest“, Prüfbericht 6811 „Rindergülle“, Prüfbericht 6886 „Schweinegülle“). Alle in Echtzeit gemessenen Werte werden dokumentiert und können jederzeit abgerufen werden.

Die NIR-Messtechnik weist nach Unternehmensangaben gegenüber den herkömmlichen Verfahren über Probenahme und Laboranalyse wesentliche Vorteile auf. So seien die Messwerte sofort verfügbar und die Inhaltsstoffe des komplett geförderten Düngervolumens werden permanent gemessen. In die Fliegl NIR-Station ist der hausinterne Durchflussmesser (FFC-Fliegl „Flow-Control“) integriert, optional wird dieser auch mit Display geliefert. Damit soll es möglich sein, die komplette Nährstoffmenge und nicht nur den durchschnittlichen Nährstoffgehalt zu erfassen und zu dokumentieren.

Geliefert wird die Fliegl „Nutrient Measure Station“ in zwei verschiedenen Ausführungsarten mit sechs oder acht Zoll, die Stromversorgung erfolgt über 230 Volt. Mit einer Breite von 2,33 m zählt die Fliegl-NIR-Station zu den eher handlichn Modellen, um den bequemen Transport durch die Aufnahme per Staplertasche, Gerätedreieck, Dreipunkt- oder Euroaufnahme zu gewährleisten.

Die Software der Fliegl „Nutrient Measure Station“ sammelt die gemessenen Nährstoffwerte und ist nach Unternehmensangaben kompatibel mit einem Tablet oder Laptop (Windows 7 oder später). Mit dem Programm können Kunden und Fahrzeuge – alternativ vom abgebenden respektive vom aufnehmenden Betrieb – angelegt und Messberichte erstellt und ausgedruckt werden. Die Daten werden per W-LAN-Router auf das Tablet oder Laptop übertragen.



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