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Neu- und Weiterentwicklungen bei den Bergmann Dung- und Universalstreuern

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Artikel eingestellt am:
27.2.2022, 7:24

Quelle:
ltm-KE, Bilder: Ludwig Bergmann GmbH
www.bergmann-goldenstedt.de

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Bergmann führt bei den TSW Universalstreuern, den M Stalldungstreuern und dem Tiefbett-Universalstreuer TSW 2140 E einige Neu- und Weiterentwicklungen in den Bereichen Streuwerk und Elektronik ein.

Auf der Agritechnica 2019 hatte Bergmann das patentierte Breitstreuwerk V-Spread vorgestellt, für das der Hersteller – abhängig vom Streugut – eine maximale Arbeitsbreite von 36 m angibt (siehe hierzu Artikel „Bergmann stellt neues Breitstreuwerk V Spread für mehr als 36 m Streubreite vor”). Bislang war dieses Streuwerk für die zweiachsigen Universalstreuer der TSW 5210- und TSW 6240-Baureihe sowie für den dreiachsigen Universalstreuer TSW 7340 S verfügbar. Ab der Saison 2022 gibt es diese Streuwerks-Option nun auch für den einachsigen Bergmann Tieflader-Universalstreuer TSW 2140 E.

Eine Weiterentwicklung am Streuwerk stellt Bergmann mit dem überarbeiteten Haubenpendel bei den Universalstreuern ab der Baureihe TSW 5210 S/W vor. Eine Nullserie dieser Neuheit soll laut Bergmann in geringer Stückzahl in diesem Jahr auf den Markt kommen. Neu beim Haubenpendel ist, dass die serienmäßig manuelle Verstellung nicht mehr wie bislang über zwei seitlich angeordnete Gewindespindeln, sondern über eine zentral angebrachte erfolgt. Alternativ wird es auf Wunsch auch eine hydraulische Verstellung geben, die eine bequeme Bedienung von der Traktorkabine aus ermöglicht. Ebenfalls optimiert wurde nach Herstellerangaben die Form der Grenzstreueinrichtung. Konkret wurde hier die Form der Grenzstreueinrichtung vom V Spread Breitstreuwerk übernommen. Ein noch exakteres Streuen an Feldrändern soll dadurch möglich sein.

Neu im Bereich Elektronik ist die optionale Wiegekompensation ExaRate. ExaRate ist in die ISOBUS-Software integriert und soll eine noch genauere Ausbringung des organischen Düngers ermöglich, als das bekannte Wiegesystem. Das neue ExaRate erfasst während des Streuvorgangs kontinuierlich die Gewichtsabnahme, vergleicht diese mit der vorgegebenen Ausbringmenge (t/ha) und passt die tatsächliche an diese an. Eine teilflächenspezifische Düngung anhand von Applikationskarten (Variable Rate Control – VRC) ist mit der Steuerung laut Bergmann selbstverständlich möglich.

Bergmann ist seit 2020 nach eigenen Angaben Partner im agrirouter-Konsortium und somit „ready for agrirouter“. Dadurch kann der Hersteller jetzt für die Dung- und Universalstreuer ab der Modellreihe M/TSW 2120 aufwärts diese optionale ISOBUS-Funktion – alle Bergmann Fahrzeuge sind ISOBUS-fähig – anbieten. Voraussetzung ist natürlich ein agrirouter-fähiges ISOBUS-Terminal, wie bespielsweise die beiden Terminals CCI 800 und 1200, die Bergmann ab Werk anbietet. Der agrirouter ist eine neutrale und herstellerübergreifende web-basierte Plattform für den Datenaustausch zwischen Maschinen und Agrarsoftware unterschiedlicher Hersteller. Per Terminal und agrirouter können etwa Maschinen-, GPS- und Auftragsdaten im ISO-XML-Format an die gewünschten Endpunkte, wie zum Beispiel ein Farm Management Information System (FMIS), übermittelt werden.

Bergmann weist darauf hin, dass alle Streuer ab der Modellreihe M/TSW 2120 über eine vollständige EU-Typgenehmigung nach der offiziellen Verordnung (EU) 167/2013 verfügen. Jedes Fahrzeug wird laut Bergmann mit den entsprechenden COC-Papieren (Certificate of Conformity) ausgeliefert, so dass ein Wiederverkauf innerhalb der EU erleichtert wird, da so keine nationale Einzelgenehmigung für die Zulassung erforderlich ist.

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