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Neues bei den Bergmann Tieflader-(Universal-)Streuern

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Artikel eingestellt am:
20.10.2019, 7:27

Quelle:
ltm-KE, Bilder: Ludwig Bergmann GmbH
www.bergmann-goldenstedt.de

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Bergmann stellt auf der Agritechnica 2019 einige neue, teils optionale, Ausstattungen für den einachsigen Tieflader-Universalstreuer TSW 2140 E und den Einachs-Tiefbett-Stalldungstreuer M 2140 E vor.

Bot Bergmann seinen Einachs-Tieflader-Streuer ursprünglich ausschließlich mit Universal-Tellerstreuwerk als TSW 2140 E an (siehe Artikel „Bergmann stellt neuen Tieflader-Universalstreuer TSW 2140 vor“), folgte ein Jahr später der M 2140 E mit vier stehenden Streuwalzen. Für letzteren wird jetzt als Ausstattungsvariante mit dem 2 Spread ein neues Streuwerk mit zwei vertikalen Walzen vorgestellt, das sich durch einen besonders hohen Durchsatz auszeichnen soll. Die beiden Streuwalzen des 2 Spread haben laut Bergmann jeweils 1.050 mm Durchmesser und verfügen über vier massive Schneckenwindungen, die mit besonders verschleißfesten Zinken ausgestattet sind. Zusätzlich schließen mit Wurfschaufeln bestückte Streuteller die Walzen unten ab. Stalldung soll so optimal zerkleinert und ausgebracht werden. Bei nur leicht geöffnetem Stauschieber ist laut Bergmann durch die Streuteller auch die Verteilung von rieselfähigen Streugütern wie beispielsweise Kompost möglich. Der Stauschieber zur Dosierung des Streugutes wurde für das neue 2 Spread Streuwerk nach Herstellerangaben im Vergleich zum Teller- und Vier-Walzen-Streuwerk um 250 mm auf 1.650 mm erhöht. Gegenüber den bisher für den M respektive TSW 2140 E verfügbaren Streuwerken bietet das neue Zwei-Walzen-Streuwerk laut Bergmann, abhängig vom Streugut und äußeren Bedingungen, eine um bis zu 100 % höhere Durchsatzleistung und ermöglicht insgesamt die Realisierung eines sehr leichtzügigen Stalldungstreuers, der bereits mit Schleppern ab 100 PS eingesetzt werden kann. Wer das volle Potential des M 2140 E mit 2 Spread Streuwerk ausschöpfen will, kann laut Bergmann jedoch getrost auch Traktoren jenseits der 300-PS-Marke vorspannen. Der Antriebsstrang des 2 Spread ist hierfür nach Herstellerangaben durch eine Freilaufkupplung und eine Überlast-Abschaltkupplung mit einem etwa 50 % höheren Drehmoment als beim Vier-Walzen-Streuwerk abgesichert. Selbstverständlich stattet Bergmann das neue Streuwerk mit einer Heckklappe aus, die bei Straßenfahrt das Herabfallen von Streugut verhindert. Nach Unternehmensangaben wird das 2 Spread zukünftig auch für die zweiachsigen Universalstreuer der Baureihen TSW 5210 (16 bis 22 t zulässiges Gesamtgewicht) und TSW 6240 (24 t zulässiges Gesamtgewicht) sowie für den dreiachsigen Universalstreuer TSW 7340 S (34 t zulässiges Gesamtgewicht) angeboten.

Neuerungen gibt es auch beim Streuwerk beziehungsweise dem Antriebskonzept des TSW 2140 E, das für noch mehr Einsatzsicherheit überarbeitet wurde. So gibt es jetzt in Serienausstattung eine schlepperseitige Weitwinkelgelenkwelle und der Antrieb des Streuwerkes entspricht jetzt dem der größeren Bergmann Universalstreuer. Dementsprechen werden die Winkelgetriebe der Streuteller und die Antriebswelle für die Dosierwalzen statt durch Freilaufkupplungen nunmehr durch Nockenschaltkupplungen abgesichert. Zudem sind jetzt Sensoren zur automatischen Drehzahlüberwachung der beiden Streuteller sowie der Dosierwalzen als Wunschausstattung erhältlich.

Als weitere neue Ausstattungsoption führt Bergmann für den M/TSW 2140 E Bordwandaufsätze mit nach Herstellerangaben 350 mm Höhe ein. Die für die Verwendung bei leichten Streugütern vorgesehenen Aufsätze sind leicht schräg gestellt und sollen das Ladevolumen auf bis zu 16 m³ erhöhen.
Ebenfalls neu und wahlweise lieferbar ist eine per Gummipuffer gefederte Zugdeichsel mit Obenanhängung statt der Untenanhängung. Zwar sinkt mit dieser Ausstattung das zulässige Gesamtgewicht der Streuer von 16 t auf 14 t, dafür können dann auch kleinere respektive ältere Traktoren ohne Untenanhängung mit den Bergmann Tieflader-Streuern verwendet werden. Sowohl für die Ausführung mit Unten- als auch die Variante mit Obenanhängung bietet Bergmann als neue Wahlausrüstung eine hydropneumatische Deichselfederung an. Diese erhöht nicht nur den Fahrkomfort, sondern kann auch dazu genutzt werden, die Neigung des Streuers hydraulisch einzustellen. In Verbindung mit der hydropneumatischen Federung gibt es zudem eine neue Wiegeeinrichtung als Alternative zu der mit dem TSW 2140 E vorgestellten Version mit K80-Messzugschale. Die neue Wiegeeinrichtung ermittelt zur Gewichtsmessung den Druck in den Hydraulikzylindern der Federung, bietet laut Bergmann eine Genauigkeit von ± 5 % (Wiegeeinrichtung mit K80-Messzugschale: ± 2 %) und kann mit verschiedenen Zugeinrichtungen, wie beispielsweise einer drehbaren Zugöse mit 50 mm Durchmesser, verwendet werden. Beim Einsatz der ISOBUS-Steuerung ist selbstverständlich auch mit der neuen Wiegeeinrichtung eine Erfassung der Wiegewerte möglich.

Serienmäßig stattet Bergmann den M/TSW 2140 E mit verhältnismäßig schmalen Reifen der Dimension 480/95 R50 aus. Dank VF-Technologie können diese Reifen mit geringem Innendruck gefahren werden und bieten so eine bodenschonende große Aufstandsfläche. Gleichzeitig ermöglichen die schmalen Reifen die Verwendung einer 1,8 m breiten Streuerwanne ohne dass die Außenbreite des Fahrzeuges die 3-m-Marke überschreitet. Wahlweise bietet Bergmann jetzt Reifen der Größen 680/80 R42 und 800/70 R38 an. Da mit diesen Bereifungsvarianten die Fahrzeugbreite auf 3,29 beziehungsweise 3,49 m steigt, ist diese Option für Exportmärkte vorgesehen.

Auf der Agritechnica 2019 zeigt Bergmann den M 2140 E mit dem neuen Zwei-Walzen-Streuwerk 2 Spread sowie weitere Neuheiten in Halle 27 auf Stand B32.

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