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Steyr XLab ermöglicht Bodenanalyse mit einem „Spatenstich“

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Artikel eingestellt am:
19.2.2020, 7:27

Quelle:
CNH Industrial Deutschland GmbH
www.steyr-traktoren.com

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Die Änderungen in der Düngegesetzgebung sorgen dafür, dass die Effizienz der Düngung erhöht und die Gewässer besser geschützt werden müssen. Mit AGXTEND, einer Marke von CNH Industrial, bietet Steyr in Zusammenarbeit mit der Stenon GmbH exklusiv die neue XLab-Analyse an. Sie ermöglicht laut Steyr erstmals die Bodenuntersuchung direkt vor der Ausbringung des Düngers, so dass im Zusammenspiel mit modernen Düngerstreuern die genaue, von den Pflanzen benötigte, Nährstoffmenge ausgebracht werden kann. Mit dem System soll so vermieden werden, dass mehr Dünger ausgebracht wird als nötig.

XLab analysiert den Boden mit nur einem Spatenstich. Anhand der Probe liefert das System nach Herstellerangaben direkt umfangreiche Ergebnisse zu Nährstoffen, Bodengesundheit und Mikroklima. Dazu zählen Werte wie beispielsweise die Stickstoff-, Phosphor- und Magnesiumgehalte des Bodens. Hinzu kommen nach Bedarf Humusgehalt, Bodentemperatur und -feuchtigkeit sowie viele weitere wichtige Messwerte.

Statt zeitaufwendiger Laboranalyse ist XLab in der Lage, den Boden, so Steyr, innerhalb von wenigen Sekunden zu analysieren, ohne dass große Bodenproben entnommen werden müssen. Das XLab-Gerät hat ähnliche Proportionen wie ein Spaten und wird von Hand einfach an der Stelle, die beprobt werden soll, in den Boden gestochen. Hierfür können entweder im Vorfeld die GPS-Koordinaten vorgegeben – XLab weist dann den Weg dorthin – oder selbst eine geeignete Stelle gewählt werden. Die Entnahme der Bodenprobe findet in einer Tiefe von 0 bis 30 cm statt, kann aber nach vorhergehendem Aushub auch in 30 bis 60 oder 60 bis 90 cm Tiefe stattfinden.

Die bisherige Entnahme von Bodenproben mit einer nachfolgenden Analyse im Labor ist, so Steyr, gleichbedeutend mit einem hohen Zeitaufwand – von der Probennahme bis zum Ergebnis vergehen oft bis zu acht Wochen. Des Weiteren ist eine solche Vorgehensweise auch mit einem hohen Kostenaufwand verbunden. XLab kann diese Kosten laut Steyr auf ein Viertel senken. Neben der immensen Kosten- und Zeitersparnis zeichnet sich XLab, so der Hersteller, aber vor allem auch durch Nachhaltigkeit aus, denn die Transportwege zum Labor entfallen – das spart Kraftstoff und CO2. Zudem wird für die Analyse im XLab nichts weiter als die eingebaute Sensortechnik benötigt. Im Labor hingegen werden für eine konventionelle Analyse diverse Chemikalien und andere Verbrauchsmaterialien eingesetzt. Damit arbeitet XLab deutlich ressourcenschonender.

Für die Analyse wird im XLab laut Steyr eine völlig neu entwickelte Sensor- und Cloud-Lösung verwendet. Direkt nach der Messung werden GPS-Position, Zeitstempel und Messdaten in die Cloud übertragen. Das Messergebnis erscheint dann nach Herstellerangaben innerhalb von Sekunden in dem vom Endgerät unabhängigen Web-Interface. Direkt danach kann an der nächsten Probenahmestelle eine erneute Messung durchgeführt werden. Alle gesammelten Daten sollen sich einfach und intuitiv in der Stenon Web-App visualisieren und für weitere Schritte exportieren lassen. Auf dieser Basis können die Daten für die flächenspezifische Ausbringung von Nährstoffen genutzt werden. Hierbei werden die in der Düngeverordnung (DüV) definierten gesetzlich erlaubten Maximalwerte berücksichtigt. Die Düngemittel-Empfehlung wird dann bereitgestellt und kann für die Düngung mittels Düngerstreuer eingelesen werden.

XLab wird laut Steyr ab April 2020 in Deutschland, Österreich und Schweiz verfügbar sein. Zu erwerben ist dabei zunächst nur einmalig die Hardware, jede Analyse wird dann einzeln berechnet. Hierbei besteht die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Analysepaketen (Bodennährstoffanalyse, Bodengesundheit und Mikroklima), deren Auswahl bedarfsgerecht monatlich angepasst werden kann.



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