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Grimme mit neuem zweireihigen gezogenen Bunker-Kartoffelroder EVO 290

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Artikel eingestellt am:
08.4.2018, 7:25

Quelle:
Grimme Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG
www.grimme.de

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Gewissermaßen als leistungsgesteigerte und weiterentwickelte Version des bekannten zweireihigen gezogenen Kartoffelroders SE 260 führt Grimme den neuen EVO 290 ein. Laut Grimme soll bereits die Typenbezeichnung erahnen lassen, dass es sich um eine Evolution des Bewährten kombiniert mit den Anforderungen der Zeit handelt. 3 statt 2 Räder für mehr Bodenschonung und 9- statt 6-Tonnen Bunker sind Merkmale, die, so Grimme, sofort ins Auge stechen. Dabei sind laut Grimme auch im inneren der Maschine eine Vielzahl von Neu- und Weiterentwicklungen eingeflossen.

Für den Einsatz in unterschiedlichen Bedingungen ist für den EVO 290 der stufenlose Antrieb der Siebbänder VarioDrive optional erhältlich, der laut Grimme die Vorteile eines mechanischen und hydraulischen Antriebs vereint. Rein mechanische Systeme haben, so Grimme, den Vorteil des hohen Wirkungsgrades und somit der Energieeffizienz, während hydraulische Antriebe stufenlos und unabhängig von der Zapfwellendrehzahl einstellbar sind sowie einen höheren Bedienkomfort aufweisen. Zusätzlich ist durch den stufenlosen Antrieb das Reversieren der Siebbänder bei eventuell auftretenden Verstopfungen möglich, was wertvolle Zeit und Kosten einsparen kann. Die Fläche des zweiten Siebbandes wurde zudem gegenüber der SE 260 nach Herstellerangaben um 20 % erhöht.

Die EVO 290 ist laut Grimme der erste gezogene Kartoffelroder mit einer Bunkerkapazität von 9 Tonnen. Gegenüber der SE 260 konnte die Kapazität um 50 Prozent gesteigert werden. Hierdurch lassen sich zum Beispiel bei längeren Schlägen Doppelüberrollungen mit vollen Bunkern deutlich verringern. Optional ist der 5,5 Tonnen große NonstopBunker erhältlich, der dank des rücklaufenden Bunkerbodens zu jeder Zeit die volle Ausnutzung der Bunkerkapazität und somit ein echtes Nonstop-Roden ermöglichen soll. Eine Leistungssteigerung von bis zu 20 % gegenüber Rodern mit Standardbunker ist laut Grimme realisierbar.

Sofort ins Auge fällt, so Grimme, beim EVO 290 das neue Dreiradfahrwerk TriSys. Im Vergleich zur SE 260 konnte die Aufstandsfläche nach Herstellerangaben um bis zu 65 % erhöht werden. Die Ermittlung der Aufstandsfläche der Reifen erfolgte mittels des Rechenmodells der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Agrarwissenschaft und Landtechnik (FAT). Alle drei Räder sind serienmäßig gelenkt. Zur deutlichen Verbesserung der Traktion können alle Räder optional aktiv angetrieben werden. Optional ist links eine 750/60-30.5 und rechts eine 1000/50 R25 Bereifung möglich.

Assistenzsysteme, wie das Videosystem mit Visual Protect, das automatisch die Kamera zuschaltet, die einen kritischen Zustand wie zum Beispiel Verstopfungsgefahr im Trenngerät oder die Verstellung von Funktionen wie beispielsweise die Verstellung eines Trenngerätes wahrnimmt. Somit hat der Fahrer, so Grimme, jederzeit alles im Blick kann bei Bedarf präventiv gegensteuern. Speedtronic, die lastabhängige vollautomatische Drehzahlregelung der Trenngeräte und des Verlesebandes, ist ebenfalls erhältlich. ISOBUS ist serienmäßig an Bord.

Mit dem neuen EVO 290 steht neben dem SE 260 und dem SE 150-60, die nach wie vor angeboten werden, ein weiterer zweireihiger Bunkerroder zur Verfügung.

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