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John Deere kündigt neues bei Mähdreschern und Erntevorsätzen für 2017 an

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Artikel eingestellt am:
13.11.2016, 7:29

Quelle:
ltm-ME, Bild: John Deere GmbH & Co. KG
www.johndeere.de

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Für den Modelljahrgang 2017 hat sich John Deere einiges für seine Mähdrescher und Erntevorsätze einfallen lassen: Die Mähdrescher der Kompaktklasse, W330 und W440, werden mit einem neuen Erntevorsatz, die Mähdrescher der S-Serie mit neuem Siebkasten und das Sortiment an Erntevorsätzen mit dem neuen Modell „PremiumFlow“ 640PF versehen.

Der neue Erntevorsatz 600R für die John Deere Mähdrescher W330 und W440 ersetzt die vorhandenen Erntevorsätze 300R. Der 600R verfügt über eine größere Einzugsschnecke und einen Edelstahl-Schneidwerkstisch, um die Zuführkapazität zu steigern. Der Kompakt-Mähdrescher W330 kann ab 2017 außerdem mit einer optionalen Schnitthöhenvorwahl und einer ebenfalls optionalen Erntevorsatzsteuerung bestellt werden. Die Schnitthöhenvorwahl ermöglicht ein Speichern verschiedener Schnitthöhen für Vorgewende und Erntebetrieb, während die automatische Erntevorsatzsteuerung das Schneidwerk der Bodenkontur anpasst und so die Schnitthöhe konstant hält.

Der neue Siebkasten DynaFlo Plus wird ab 2017 in allen fünf Modellen der John Deere S-Serie verbaut und zeichnet sich vor allem durch seine Größe aus: Das neue Aluminium-Gehäuse ist nach Herstellerangaben um 12 % länger als das des Vorgängers und verfügt über ein verlängertes Untersieb. John Deere unterstreicht, dass das längere Untersieb das Überkehrvolumen in Getreide oder Raps um bis zu 15 % und bei Mais oder anderen grobkörnigen Früchten um bis zu 28 % verringere, und damit die Kornqualität verbessere. Ein neu konstruiertes Gebläse und ein neues Strömungskonzept sollen die Einstellbarkeit erleichtern.
2017 können die John Deere S-Serie Mähdrescher mit dem neuen ATA-System (Active Terrain Adjustment) ausgestattet werden, das Gebläsedrehzahl und Siebeinstellungen an die Hangneigung anpasst. John Deere betont, mit ATA an Hängen mit bis zu 17,5 Prozent Steigung die Produktivität konstant zu halten. Hangaufwärts öffnen sich Ober- und Untersiebe und das Gebläse dreht langsamer, hangabwärts erhöht sich die Gebläsedrehzahl und die Ober- und Untersiebe schließen sich. Laut John Deere reagiert Raps sehr empfindlich auf Änderungen des Luftstroms, weshalb in der Rapsernte erst die Siebeinstellungen und danach die Gebläsedrehzahl korrigiert werden.
Alle John Deere Mähdrescher der S-Serie ohne Hangausgleich verfügen ab 2017 über einen hydraulisch verstellbaren Schrägförderer, mit dem sich während der Ernte Schneidwerksneigung sowie Schnitthöhe einstellen lassen; beides kann auf den Memory-Tasten 1/2/3 am Multifunktionshebel gespeichert werden.
Bisher ließ sich lediglich der John Deere S670 mit einem optionalen Motordrehzahlmanagement, das Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 40 km/h ermöglicht, ausrüsten. Ab 2017 können auch die Mähdrescher S680, S685 und S690 um diese Wunschausstattung erweitert werden – der S660 bleibt weiterhin außen vor. Übrigens: Mähdrescher der S-Serie mit Raupenlaufwerk sind laut John Deere in Deutschland nicht für 40 km/h zugelassen.

Für den neuen Modelljahrgang präsentiert John Deere den neuen Erntevorsatz „PremiumFlow“ 640PF mit 12,2 m Arbeitsbreite, geteilter Einzugsschnecke (Durchmesser 76 cm), geteilter Haspel sowie synchronisiertem Doppelmessersystem. Die große Einzugsschnecke soll sich auch in grünen und hohen Rapsbeständen bewähren, die Drehzahl der Bänder kann hydraulisch über die gesamte Arbeitsbreite gesteuert werden, um auch unter wechselnden Erntebedingungen den konstanter Gutfluss zu realisieren.

Der Mähdreschersimulator GoHarvest Premium von John Deere, der auf der Agritechnica 2015 mit einer DLG-Silbermedaille ausgezeichnet wurde, steht Vertriebspartnern und Kunden jetzt zur Nutzung zur Verfügung. Die Schulungseinheiten können laut John Deere in einer sicheren, nahezu praxisechten Umgebung während der erntefreien Zeit durchgeführt werden, um Schulungen kostengünstiger und effektiver zu gestalten.
Der GoHarvest-Mähdreschersimulator verfügt über echte Bedienelemente in Verbindung mit einer virtuellen Umgebung. Am Simulator können sieben Lektionen absolviert werden. Die dabei vermittelten Inhalte umfassen Umsetzen des Mähdreschers, Anbau des Erntevorsatzes, Getreide- und Maisernte, Abtanken während der Fahrt und im Vorgewende, Änderung der Mähdreschereinstellungen, Verwendung des Lenksystems AutoTrac und die Optimierung des Mähdreschers mit Hilfe der interaktiven Mähdreschereinstellung (ICA). GoHarvest steht in mehreren Sprachen zur Verfügung und kann sowohl zum Auffrischen der Kenntnisse und Fertigkeiten erfahrener Fahrer als auch zur schnellen Unterweisung von Neueinsteigern eingesetzt werden.

Autorin: Magdalena Esterer

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