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Neue John Deere Großpackenpressen L1533 und L1534

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Artikel eingestellt am:
26.12.2014, 7:17

Quelle:
ltm-ME/Bilder: John Deere GmbH & Co. KG
www.johndeere.de

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John Deere stellt die neuen Quaderballenpressen der Serie L1500 vor, die Ballen mit 90 x 80 cm (L1533) und 90 x 120 cm (L1534) produzieren. Da die neuen Großballenpressen L1533 und L1534 die Modelle 1433 und 1434 ersetzen, das Modell 1424 (120 x 70 cm) allerdings lieferbar bleibt, bietet John Deere nach wie vor drei Modelle an.

John Deere betont, dass der Antrieb der L1500-Pressen mit weniger Bauteilen konstruiert sei und dadurch weniger Traktorleistung benötige; um wie viel weniger benötigte Leistung es sich handelt, gibt John Deere allerdings nicht an. Die Aufnahmebreite der neuen L1533 beziffert John Deere mit 2,1 m, die der L1534 mit 2,3 m. Ein groß dimensionierter Rotor soll zusammen mit großen Zuführschnecken Verstopfungen verhindern. Zu den Rotoroptionen gehören RotoFlow HC und MaxiCut HC mit 10 (L1533) oder 23 (1534) Messern. Um sowohl bei Silage als auch bei Heu und Stroh für ordentlich geformte Ballen zu sorgen, sind auch die Modelle der L1500-Serie mit einem Vorkammersystem ausgestattet. Wichtige Bauteile wie Pickup, Rotor, Raffer und das Hauptgetriebe sind nach Unternehmensangaben durch Nockenkupplungen geschützt.

Das verbaute Doppelknotersystem ist ein Novum: Es soll die vier (L1533) respektive sechs (L1534) Knoter beim Pressvorgang entlasten und eine gleichbleibend hohe Ballendichte erzeugen. Übrigens: Die Kolbenhübe pro Minute beziffert John Deere bei beiden Modellen mit 46. Um den Knotertisch sauber zu halten, verfügen die neuen L1500-Pressen über zwei Hochleitungs-Turbogebläse die ursprünglich für die Mähdrescher entwickelt wurden.

Neu konstruiert wurde nach Herstellerangaben auch der Garnkasten, der nun Platz für bis zu 30 Garnrollen bieten soll und durch die Anordnung in einer Reihe Führung und Verbindung des Garns erleichtere.

Die Großpackenpressen L1533 und L1534 sind vollständig ISOBUS-kompatibel. Die meisten Einstellungen, wie Ballenlänge und -dichte, Messeraktivierung und Schmierung sowie die Knoterüberwachung können nach Firmenangaben direkt aus der Kabine gesteuert werden. Weit zu öffnende Verkleidungen sowie eine neue LED-Beleuchtung sollen die Wartung erleichtern.

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