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Neuer Deutz-Fahr C5305 Mähdrescher der Serie C5000 für die Eigenmechanisierung

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Artikel eingestellt am:
15.10.2018, 7:28

Quelle:
ltm-ME, Bilder: SAME DEUTZ-FAHR DEUTSCHLAND GmbH
www.deutz-fahr.com

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Deutz-Fahr präsentiert den neuen, kompakten 5-Schüttler-Mähdrescher C5305 der Baureihe C5000, der von der Motorleistung und der Korntankgröße deutlich unter dem 2015 vorgestellten C6205 angesiedelt ist, und richtet sich mit diesem Modell erneut an Landwirte, die bei der Getreideernte unabhängig und flexibel sein wollen. Käuflich erworben werden kann der neue C5305 Deutz-Fahr zufolge ab sofort und wird bei der Ernte 2019 unterwegs sein.

Angetrieben wird der neue Deutz-Fahr C5000-Mähdrescher vom bekannten 6-Zylindermotor Deutz TCD 6.1 L6 T3A mit 6,1 l Hubraum, der Deutz-Fahr zufolge die Abgasnorm der EU Stufe V erfüllt. Nach Herstellerangaben (ohne Angabe einer Norm) bietet der C5305 eine maximale Leistung von 132/180 kW/PS. Deutz-Fahr betont den beidseitigen Motorabtrieb, durch den sich die hydraulischen von den mechanischen Funktionen trennen lassen, um eine verlustfreie Kraftübertragung zu erzielen. Der Kraftstoff-Tank fasst 300 l, um ohne Tank-Stopps durch den Erntetag zu kommen.

Das hydrostatische 3-Gang-Getriebe des neuen C5305 wird mit dem CommanderStick-Multifunktionshebel neben dem Fahrersitz bedient und soll auch unter schwierigen Bedingungen genügend Drehmoment zur Verfügung stellen. Ein Überlappen der Gänge der Reduzier-Einheit und des Getriebes soll den Lärmpegel senken.

Auch der neue C5305 setzt auf Schumacher-Schneidwerke mit 3,6 m, 4,2 m und 4,8 m Schnittbreite mit einteiligem Aufbau. Der gleichmäßige Ernteguttransport soll durch eine große Einzugsschnecke mit breiten Spiralen und spiralförmig angeordneten Fingern bewerkstelligt werden. Mit dem im Schneidwerk zum Einsatz kommenden Planetengetriebe sollen sich bis zu 1.220 Schnitte pro Minute realisieren lassen, wobei die Messerklingen in gerader Linie geführt werden. Die elektronische Steuerung des Schneidwerks heißt AutoControl und ermöglicht nach Firmenangaben neben einer gleichmäßigen Führung einen sicheren Transport, indem das Schwingen während des Transports automatisch verhindert wird.
Sechs Kammleisten mit einzeln austauschbaren und in einem bestimmten Winkel arretierbaren Kunststoff-Zähnen bilden die Haspel, die auf mit Teflon-Führungen versehenen Armen läuft. Der Zahnwinkel kann hydraulisch eingestellt werden.

An der großen Öffnung am Dreschwerk-Einzug finden sich an drei Ketten befestigte Führungsstangen, deren Trägerwellen mit Zahnradführungen ausgestattet sind, um ein Herausspringen zwischen den Kettengliedern zu vermeiden. Um Überlastungen am Einzugssystem zu vermeiden, setzt Deutz-Fahr auf ein elektrisches Wendegetriebe von Einzug und Schneidwerk.
Die 1.110 mm breite Dreschtrommel des neuen C5000-Mähdrescher misst im Durchmesser 600 mm und verfügt über acht geschraubte Korbleisten. Deutz-Fahr betont, dass das Erntegut waagerecht in die Dreschtrommel gelangt. Der Dreschkorb, der mit Drahtabständen von 11, 14 und 16 mm erhältlich ist, hat einen Umschlingungswinkel von 121°. Der Dreschkorb-Dreschtrommel-Abstand kann mit Hebeln verstellt werden – sowohl für den Einzugs- als auch für den Ausgabebereich.

Die fünf geschlossenen Strohschüttler des neuen C5305 Mähdrescher sind an wartungsfreien Lagern montiert, um das Geräuschaufkommen zu senken und die Lebensdauer zu erhöhen. Der einteilige Kornboden bewegt sich hin und her, um Stroh und Spreu durch das 400-mm-Turbinengebläse mit 44 Schaufeln vom Getreide zu trennen; Leitbleche regeln den Luftstrom. Die mit hohen Trennwänden versehenen, großen Siebe werden über mechanisch gesteuerte Hebel betrieben.

Mit der Überkehrrückführung (Double Grain Return) des Deutz-Fahr C5305 wird das zurückkommende Material an den Kornboden weitergeleitet, wodurch einerseits eine Überlastung des Dreschwerkes verhindert und andererseits die Kornqualität erhöht werden soll, indem spezielle getreideabhängige Reibeeinsätze Ährenhälften aussortieren, die versehentlich in die Siebe gelangten. Die Auffangrate wird permanent überwacht und im Fall einer Überlastung ertönt ein Warnsignal.

Wie eingangs erwähnt, ist der Korntank des neuen C5305 Mähdreschers mit 4.600 l deutlich kleiner bemessen als der des C6205 (7.000 l). Die Entleerung erfolgt mit bis zu 75 l/min, wodurch sich der Tank theoretisch in 61 Minuten leeren lässt. Deutz-Fahr unterstreicht, die Geschwindigkeit über spezielle Leitbleche in der Nähe der Entleerungsschnecke zu regeln. Zum Vergleich: Der C6205 bietet die gleiche Abtankgeschwindigkeit und benötigt damit theoretisch 93 Minuten. Die Entleerungsschnecke des neuen C5305 ist in 4 oder 5 m Länge erhältlich um auch hohe Bordwände zu erreichen. Optional sind ein Spreuverteiler und ein Strohäcksler, bei dem sich die Position der Gegenschneide an die gewünschte Häckselstufe anpassen lässt, erhältlich.

Deutz-Fahr beziffert das Gewicht des neuen C5305 mit 4,2-m-Schneidwerk mit 9.220 kg. Bereift ist der Mähdrescher mit Reifen der Dimension 18.4-30 AS 12 PR und 11.5/80-15.3 10 PR.

Die Commander Cab EVO Kabine des neuen C5305 ist serienmäßig mit einer Klimaanlage ausgestattet und bietet mechanische Hebel links neben dem Fahrersitz, mit denen die Hauptkupplungen für Schneidwerk, Dreschsystem und Korn-Entleerung gesteuert werden. Windgeschwindigkeit, die Drehzahl der Dreschtrommel und die Verlustrate werden überwacht und angezeigt. Der CCM-Monitor (Combine Control Management) informiert den Fahrer über die abgeerntete Fläche gesamt und partiell, den Durchsatz pro Stunde und die Verlustrate.

Übrigens: Der auf der Deutz-Fahr-Homepage erwähnte, geringer motorisierte C5205 Mähdrescher mit 118/160 kW/PS wird auf Rückfrage in Deutschland nicht angeboten.

Autorin: Magdalena Esterer

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