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Neuer selbstfahrender Kartoffelroder Dewulf Enduro

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Artikel eingestellt am:
07.12.2020, 7:30

Quelle:
ltm-ME, Bilder: Dewulf N.V.
www.dewulfgroup.com

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Mit dem Enduro präsentiert Dewulf einen neuen 4-reihigen, selbstfahrenden Siebkettenroder auf Rädern mit drei Achsen für die Kartoffelernte, der sich durch Leistungsstärke, Produktschonung, Kapazität und Bedienkomfort auszeichnen soll. Bestellungen werden ab sofort über das Händlernetzwerk angenommen, die Serienfertigung soll nächstes Jahr beginnen.

Angetrieben wird der neue Roder Dewulf Enduro von einen Reihen-6-Zylinder-Scania-Motor (DC13) mit 12,7 l Hubraum, der nach Herstellerangaben über 331/450 kW/PS Leistung verfügt und die EU-Abgasnorm der Stufe V erfüllt. Der Kraftstofftank fasst Dewulf zufolge 725 l, der AdBlue-Tank 60 l. Die Motordrehzahl soll beim Roden von 1.250 bis 1.750 U/min betragen.

Die Breite des Aufnahmebandes des neuen Enduro beträgt Dewulf zufolge 1.460 mm. Serienmäßig verfügt der Roder sowohl über das sogenannte Diabolokit (Dammrollen + Schneidescheiben) und die automatische Drucksteuerung APC. Optional lässt sich die Rodeeinheit mit der automatischen Tiefensteuerung ADC und der automatischen Lenkung DAS ausrüsten. Statt des Diabolokits kann der Enduro auf Wunsch auch mit hydraulisch angetriebenen Schneidscheiben ausgestattet werden, die sich gerade bei nassen Bedingungen empfehlen, um die Reinigung zu optimieren, oder mit Diabolokit und hydraulisch angetriebenen Schneidscheiben, um die Vorteile beider Systeme zu kombinieren. Die Rodeeinheit ist zweigeteilt, um das Roden von zwei Reihen zu ermöglichen.

Für die Krautentfernung verfügt der neue Dewulf Enduro über zwei manuell einstellbare Krautrollen, deren Einstellung optional elektrisch verfügt. Als Wunschausstattung lässt sich außerdem ein Krautschläger mit seitlicher Entfernung bestellen, der optional mit einem Krautverteiler erweitert werden kann. Dewulf betont die hervorragend ausbalancierte Schlegelverteilung auf, die zu hoher Saugkraft führt.

Die vier Siebketten des Dewulf Enduro weisen keine Verengungen auf, um eine gleichbleibende Siebkapazität zu gewährleisten. Durch die Verwendung von Glasfasertechnik in den Siebketten soll der Kartoffelroder im Verhältnis zu seiner Siebkapazität recht leicht ausfallen. Auf Wunsch kann das 1.870 mm lange erste Siebband mit einem Rotationsklopfer ausgestattet werden, das 3.250 mm lange zweite Siebband mit einem Sternklopfer, während der Exzenter-/Sternklopfer im 2.280 mm langen dritten Siebband zur Serienausstattung gehört und das vierte Siebband ist 2.370 mm lang.
Die Reinigungseinheit kann einfach und stufenlos zwischen 0° und 12° eingestellt werden, um dem jeweiligen Reinigungsbedarf gerecht zu werden. Zur Serienausstattung gehört auch ein in der Geschwindigkeit einstellbares Axialmodul mit 30 Rollen, das optional für mehr Flexibilität auch bei jedem Neigungswinkel umgangen werden kann.

Beim neuen Roder Enduro setzt Dewulf auf den Umlaufelevator „Fill-Tastic“, der nach Herstellerangaben mit einer patentierten Technologie arbeitet, die eine hohe Kapazität von 200 t/h und produktschonenden Umgang kombiniert, indem die Geschwindigkeit automatisch durch einen Sensor gesteuert wird. Der 2-teilige Bunker des Enduro fasst nach Unternehmensangaben 10 t und der Ablade-Elevator mit Stabkette für zusätzliche Reinigung reicht über 4 vollständige Reihen, um die Entladung in einen Kippwagen zu vereinfachen. Um die Kartoffel-Fallhöhe zu minimieren, lässt sich die Spitze des Ablade-Elevators neigen.

Besonders stolz ist Dewulf auf den geringen Bodendruck von nach Herstellerangaben 1,5 kg/cm² des Enduro, der durch die Gewichtsverteilung auf drei Achsen und optionale VF-Reifen erzielt werden kann. Der Schwerpunkt des Enduro befindet sich weiter hinten um Dämme auch unter nassen Bedingungen nicht mit den Vorderrädern zu beschädigen.

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