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New Holland stellt neue CR Revelation Mähdrescher vor

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Artikel eingestellt am:
25.3.2018, 7:31

Quelle:
ltm-ME, Bilder 2+3: CNH Deutschland GmbH
www.newholland.com/de

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Die sechs New Holland CR Mähdrescher CR7.90, CR8.80, CR8.90, CR9.80, CR9.90 und CR10.90 bilden die größte Baureihe und sollen jetzt durch neue Twin Pitch Plus-Rotoren noch produktiver arbeiten. Ein neuartiges Stroh-/Spreumanagementsystem erhöht die Streubreite nach Unternehmensangaben auf über 13,5 m und eine neue Farbgebung rundet die Verbesserungen ab.

In den allen neuen New Holland CR-Mähdreschern kommen jetzt FPT-Cursor-Motoren zum Einsatz, die die EU-Abgasnorm der Stufe IV/Tier 4f erfüllen. Für das kleinste Modell, den CR7.90, ist das neu: Der hier eingesetzte Cursor 9 Motor (8,7 l Hubraum) bietet laut New Holland nach ECE R120 eine Maximalleistung von 330/449 kW/PS. In den Modellen CR8.80 und CR8.90 findet sich der Cursor 11 (11,1 l Hubraum), in den Modellen CR9.80 und CR9.90 der Cursor 13 (12,9 l Hubraum ) und im CR10.90 der Cursor 16 mit 15,9 l Hubraum. Für die Modelle CR8.80 und CR10.90 gab es eine Leistungserhöhung, wodurch der CR8.80 jetzt über eine Maximalleistung von 380/517 kW/PS verfügt; die neue um 50 PS höhere Maximalleistung des CR10.90 von 515/700 kW/PS wird nur beim Abtanken und Häckseln bereitgestellt (beide Leistungsangaben sind Herstellerangaben nach ECE R120).

Als neue Option bietet New Holland für alle CR-Mähdrescher eine hydraulische Schnittwinkelverstellung mit Steuerung in der Kabine an. Der Schnittwinkelbereich reicht, wie auch bei mechanischer Einstellung, von -6 bis +6 Grad. New Holland betont, dass sich die schnellere Einstellung gerade für wechselnde Fruchtarten anbiete.
Für die Modelle CR8.90, CR9.80, CR9.90 und CR10.90 ist als neue Option Dynamic Flow Control bestellbar, mit der sich die Rotorleitbleche elektrisch von der Kabine aus verstellen lassen, um Einfluss auf die Geschwindigkeit des Erntegutflusses zu nehmen. Die Position wird in 5 % Schritten geändert und alle 8 Rotorklappen werden auf einmal verstellt.

Neu ist auch die für alle CR-Modelle serienmäßige federbelastete Dreschkorb-Überlastsicherung, bei der der Dreschkorb nach unten wegklappt. Der Fahrer wird durch ein Signal am Monitor informiert, kann die Verstopfung beseitigen und ein Elektrostellmotor der Korbverstellung bringt das System wieder in Arbeitsstellung. New Holland beziffert die Reduzierung der Stillstandszeit von etwa 20 bis 30 Minuten auf 60 Sekunden.
Für die 22-Zoll-Modelle wurden neue Twin-Pitch-Plus-Rotoren konzipiert, die über größere Reibleisten verfügen, was die Abscheidefläche vergrößert. Zusätzlich wurden die Druschwerkzeuge von 5,62 auf 7,62 cm erhöht. Bei den Modellen CR9.90 und CR10.90 gehören die neuen Twin-Pitch-Plus-Rotoren zur Serienausstattung, für die CR8.90 und CR9.80 ist die Ausstattungsvariante Dynamic Feed Roll mit Twin-Pitch-Plus-Rotoren optional erhältlich. Eine weitere Neuerung ist die um 10 mm erhöhte Rotorabdeckung der Modelle CR7.90 und CR8.80, durch die mehr Material gefördert werden kann.

Der für alle CR-Mähdrescher serienmäßige Strohhäcksler wurde durch einen verstärkten Rotor, längere Gegenmesser und eine erhöhte Häckselgeschwindigkeit verbessert. Der Spreuverteiler wurde komplett überarbeitet: Anstelle der herkömmlichen aufprallgesteuerten Verteilung soll eine patentierte Luftströmung für optimale Spreuverteilung sorgen. Die Streubreite wurde laut New Holland auf mehr als 13,5 m erweitert und die Wurftellergeschwindigkeit ist von der Kabine aus verstellbar. Das leistungsstarke Opti-Spread plus Strohmanagementsystem (Serie bei CR8.90, CR9.80, CR9.90, CR10.90) wurde nach Herstellerangaben durch 25 % leistungsstärkere Hydromotoren und V-förmige Wurfschaufeln optimiert.

Das neue Farbkonzept der New Holland CR-Mähdrescher, das einen gelben Hauptrahmen, einen gelben Vorbereitungsboden und einen gelben Korb unter der Auswurftrommel umfasst, soll die Sichtverhältnisse im Siebkasten verbessern. Auch der innen gelbe Korntank ist von der Kabine aus besser zu sehen und soll den Fahrer bei der Prüfung der Erntequalität unterstützen.

Autorin: Magdalena Esterer

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