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ROPA präsentiert Zuckerrübenroder Tiger 6

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Artikel eingestellt am:
23.10.2016, 7:29

Quelle:
ltm-ME, Bilder: ROPA Fahrzeug- und Maschinenbau GmbH
www.ropa-maschinenbau.de

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Der neue ROPA Tiger 6 debütierte auf der Agrosalon in Moskau und wurde dort mit einer Neuheiten-Goldmedaille für das Gesamtkonzept ausgezeichnet. Hauptmerkmale des neuen ROPA Tiger 6 sind der stärkere Motor, das auf Bodenschonung optimierte hydraulische Fahrwerksystem und sein neues Design. Deutschlandpremiere wird der neue Tiger übrigens auf der Traditionellen Hausvorführung 2016 bei ROPA in Sittelsdorf feiern.

Unter der Motorhaube der neuen ROPA Tiger 6 findet sich nun statt des Mercedes-Benz-Motors ein Volvo-6-Zylinder-Reihenmotor mit satten 16,12 l Hubraum. Bei der Leistung hat der Kunde die Wahl zwischen dem TAD1672VE mit 515/700 kW/PS, der durch Pumpe-Düse-Einspritzung (PDE), SCR und AdBlue die EU-Abgasnorm Stufe VI/Tier 4f erfüllt und dem TAD1643VE-B mit 565/768 kW/PS, der durch seine Leistung keine Abgasnorm mehr erfüllen muss (die höchste EU-Leistungsklasse endet bei 560 kW) und deshalb zwar mit PDE arbeitet, aber auf SCR, AdBlue und Abgasrückführung verzichten kann. Beide Motoren bieten mit 3.200 Nm respektive 3.260 Nm deutlich mehr maximales Drehmoment als der Tiger 5 (2.900 Nm) (alle Leistungsangaben sind Herstellerangaben). ROPA gibt an, dass ab sparsamen 1.100 Motorumdrehungen mit 3.150 Nm Drehmoment gerodet wird. Die enorme Leistungssteigerung zum Vorgänger (460/626 kW/PS) erleichtere vor allem das Bergauf-Roden, das Überladen während der Fahrt und das XL-Roden mit mehr als 6-reihigen Rodeaggregaten.

Um das Wanken zu reduzieren, die Erntequalität zu verbessern und den Fahrkomfort zu erhöhen, wurde für den Tiger ein neuartiges Fahrwerkskonzept erdacht, das nach Firmenangaben bereits zum Patent angemeldet ist. ROPA setzt nicht mehr auf eine fest mit dem Rahmen verschraubte mittlere Achse, sondern verwendet eine Pendelvorderachse zusammen mit zwei hydraulisch gestützten Hinterachsen. Die Zylinder der Achsen einer Seite sind hydraulisch verbunden, so dass Höhendifferenzen eines Rades weit weniger auf den Rahmen wirken – ROPA unterstreicht, damit das Wanken des Rübenroders um ein Drittel zu vermindern. Die bessere Lastverteilung soll Lastspitzen verringern und für mehr Bodenschonung sorgen, außerdem soll sich die Reihen- und Tiefenführung des Rodevorsatzes verbessern.
Zusätzlich zu diesem neuen Fahrwerkskonzept ist R-Soil Protect (ausgezeichnet mit einer Agritechnica-Silbermedaille) optional erhältlich, das durch den Einsatz der neuesten MICHELIN IF1000/55 R32 CerexBib Reifengeneration mit nur 1,4 bar Reifenfülldrück die Aufstandsfläche vergrößert und die Bodenverdichtung reduziert. Vom Vorgänger Tiger 5 übernommen wurden auch der Hangausgleich, der mit Sensoren und sechs Hydraulikzylindern dafür sorgt, dass der Tiger auch bei 10 % Hangneigung in der Waagerechten verbleibt sowie die Klappautomatik, für die schnelle Umrüstung von Feldeinsatz auf Straßenfahrt.

Durch den Leistungszuwachs des neuen ROPA Tiger 6 konnte die Bunkerentleerung während der Fahrt beschleunigt werden; ROPA gibt an, den vollen 43-m³-Bunker in weniger als 50 Sekunden zu entleeren. Die Bunkerbefüllautomatik und die automatische Ertragserfassung erleichtern dem Fahrer auch weiterhin die Arbeit. Das sehr gute Kabinen- und Bedienkonzept – ROPA R-Cab und ROPA R-Concept – des Tiger 5 wurde durch extrem leistungsstarke Voll-LED-Arbeitsscheinwerfer ergänzt.

Das Design des ROPA Tiger 6 wurde grundlegend überarbeitet. So sind viele Verblendungen jetzt in grau gehalten, die Lüftungsgitter des Motorraumes nicht mehr nur rechtwinklig und die Radkästen verblendet. Diese Verblendungen orientieren sich in der Linienführung an dem neuen, über die komplette Länge verlaufenden seitlichen Zierstreifen. Alles in allem überzeugt die Summe dieser zahlreichen Design-Änderungen optisch und zeigt den ROPA Tiger 6 als den modernen Zuckerrübenroder, den er technisch betrachtet längst darstellt.

Autorin: Magdalena Esterer

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