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ROPA präsentiert neuen selbstfahrenden Reinigungslader Maus 5 mit R-Concept

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Artikel eingestellt am:
27.11.2014, 7:26

Quelle:
ltm-ME

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Zur traditionellen ROPA Hausvorführung, die letzten Sonntag stattfand, zeigte das niederbayrische Unternehmen erstmals den Prototyp der Maus 5. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen ein stärkerer Motor, die neu gestaltete R-Cab-Kabine und die Integration der intuitiven Bedienphilosophie R-Concept.

Im neuen Reinigungslader ROPA Maus 5 arbeitet nun der Mercedes-Benz Motor OM 936, der nach Herstellerangaben über 260/354 kW/PS (euro-Maus 4: 240 kW) und 7,7 Liter Hubraum (euro-Maus 4: 7,2 l) verfügt. Die EU Abgasstufe 4/Tier 4 final erreicht der OM 936 mit AdBlue und SCR-Kat. Als weitere Vorzüge des neuen Motors nennt ROPA seine Sparsamkeit, die nicht zuletzt dadurch bewirkt wird, dass er schon bei 1.200 U/min sein maximales Drehmoment von 1400 Nm erreicht und auch im Verladebetrieb automotiv, mit reduzierter Motordrehzahl betrieben wird; für Extrembedingungen halte er reichlich Kraftreserven bereit.
Auch bei der Hydraulik wurde der Verbrauch berücksichtigt, weshalb eine leistungsstarke Load-Sensing-Hydraulik Verwendung findet, die bereits im Standgas höchste Ölleistungen liefern und für schnelle Reaktion der gesamten Arbeitshydraulik sorgen soll. Das Hydrauliksystem mit optimierter Getriebedrehzahlübersetzung verbindet nach Unternehmensangaben hohen Durchsatz mit geringstem Verbrauch; die Ladedrehzahl beziffert ROPA mit 1.200 U/min.

Bewährtes, wie das 10,2 Meter breite Aufnahmesystem und der von Hermann Paintner entwickelte Gegengewichtsarm wurde, wie ROPA erklärt, aus der euro-Maus 4 übernommen, schließlich handle es sich um eine voll ausgereifte Maschine.

In der neuen R-Cab Kabine der ROPA Maus 5 wurde vor allem darauf geachtet, dem Maschinenführer auch an langen Arbeitstagen ein Höchstmaß an Komfort zu bieten. Und wie oft im Leben sind es die kleinen Dinge, die den Ausschlag geben: So ist die Sitzheizung Serie, eine Reihe von Ablagefächern sorgt für Ordnung in der Kabine (unter anderem auch in der aufklappbaren Armlehne), auch an der Kabinentür befinden sich Scheibenwischer und die Scheibenwischer „laufen“ gleichzeitig los. Zieht sich der Arbeitstag in die Nacht, sollen extrem leistungsstarke Voll-LED-Scheinwerfer (ROPA spricht von 17.000 Lumen) für gute Sichtverhältnisse sorgen.

Überwacht und bedient wird die neue ROPA Maus-5 mit dem „R-Touch“ 12,1-Zoll-Glas-Touchdisplay mit WLAN-Schnittstelle. Der Maschinenführer entscheidet, ob er Einstellungen, beispielsweise die Reinigungsintensität, lieber per Fingertipp am R-Touch oder per Drehen und Drücken an den „R-Select“ und „R-Direct“ Drehknöpfen durchführen möchte, die sich auf der neu konzipierten Bedienkonsole im Griffradius des Multifunktionsjoystick (mit integriertem Minijoystick) befinden. Apropos Bedienkonsole: Die neue, schlanke Bedienkonsole bietet zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten für eine angenehme Sitzposition und der über dem R-Touch angebrachte Videomonitor mit serienmäßig 2 Kameras (optional 4 Kameras) dreht sich mit dem Sitz. Zur umfangreichen Serienausstattung der ROPA Maus 5 gehören die elektronische Datenerfassung, die Kraftstoffverbrauchsmessung, Klimaautomatik, Standheizung, Rückfahrkamera und Zentralschmieranlage, optional können Systeme zur Rübenlogistik ohne Zusatzterminals direkt ins Hauptterminal integriert werden.

Zahlreiche technische Detaillösungen, wie die Ein- und Ausklappautomatik, die Steinklemmerautomatik, reversierbarer und hochschwenkbarer Lüfter und die Kraftstofffilterüberwachung sollen helfen, den Wartungsaufwand gering zu halten und keine Zeit während der Kampagne zu vergeuden. Für wesentliche Erleichterung bei schwierigen Ladebedingungen soll die über Sensoren automatisch geregelte Wassersprühanlage sorgen, die nun über einen um 100 l größeren Wassertank verfügt (euro-Maus 4: 300 l, Maus 5: 400 l).

Auch die ROPA Maus 5 wurde mit dem raffinierten Klappmechanismus ausgestattet, der die komplette Maus mit nur einem Bedienelement vollautomatisch und ohne abzusteigen auf kompakte 3 Meter Transportbreite bei 14,97 Meter Gesamtlänge zusammenfaltet und ihr so zügige Straßenfahrten (Höchstgeschwindigkeit: 32 km/h) ermöglicht.

Autorin: Magdalena Esterer

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