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John Deere präsentiert neue S700 Mähdrescher

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Artikel eingestellt am:
16.8.2017, 7:31

Quelle:
ltm-ME, Bilder: John Deere GmbH & Co. KG
www.deere.de

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John Deere stellt mit der neuen S700 Mähdrescher Baureihe bestehend aus den Modellen S760, S770, S780, S785 und S790, für das Modelljahr 2018 die Nachfolge-Serie der S600 vor und richtet den Fokus auf die Automatisierung der Mähdreschereinstellungen. Zusammen mit den neuen Mähdreschern zeigt John Deere auch die neuen 700PF und 700D Schneidwerke.

Angetrieben werden auch die neuen John Deere Mähdrescher von 6-Zylinder PowerTech PSX-Motoren mit 9,0 (S760, S770) respektive 13,5 l Hubraum (S780, S785, S790), die jetzt allerdings durch den Einsatz von EGR und SCR die Abgasnorm der EU Stufe IV/Tier 4f erfüllen. Die Nennleistung nach ECE R120 gibt John Deere für den S760 mit 249/339 kW/PS an, für den S770 mit 292/397 kW/PS, für den S780 mit 353/480 kW/PS, für den S785 mit 373/507 kW/PS und für den S790 mit 405/551 kW/PS, womit die Nennleistung als nahezu unverändert beschrieben werden kann. Das Volumen des Kraftststofftankes beziffert John Deere für die 9-l-Modelle serienmäßig mit 950 l und das der 13,5-l-Modelle mit 1.250 l; das Volumen des AdBlue-Tankes beträgt nach Herstellerangaben immer 54,9 l. Auf Wunsch kann auch ein kleinerer Tank eingebaut werden, der 750 respektive 950 l fasst – der750-l-Tank wird mit einem 29-l-AdBlue-Tank kombiniert.

Beim Getriebe verfügen die beiden kleineren Modelle S760 und S770 serienmäßig über ein 3-Gang-Getriebe, das elektrische Gangwechsel per Knopfdruck ermöglicht, und die drei leistungsstärkeren Mähdrescher S780, S785 und S790 über das ProDrive-Automatikgetriebe; für den S770 gibt es das Automatikgetriebe als Option.
John Deere unterstreicht, seit dem Produktionsstart der S-Serie in Zweibrücken im Jahr 2012 die Maschinen konsequent weiterentwickelt zu haben. So böten die Mähdrescher 40 km/h Höchstgeschwindigkeit in der Rad- und Raupenversion. Zusätzlich wurde ein Schrägförderer mit 4 Ketten, eine 8-flüglige Zuführwalze, die aktive Korbfederung und die vergrößerte Reinigung eingeführt.

Die eingangs erwähnte Automatisierung der John Deere S-Mähdrescher wird nicht zuletzt durch eine neue Generation des optionalen Interactive Combine Adjustment Systems (ICA2) angegangen, das die maximale Kapazität des Mähdreschers ausschöpfen soll. Werden zu Beginn des Einsatzes alle Einstellungen, wie Fahrgeschwindigkeit, Verlustniveau, Bruchkornanteil, Verunreinigungen etc. optimiert, passe das ICA2 System anschließend automatisch die Einstellungen an sich verändernde Erntebedingungen an, um die vorgewählten Zielwerte konstant einzuhalten. John Deere gibt an, dass Untersuchungen der Universität Göttingen nachgewiesen hätten, dass sich die Ausnutzung der installierten Leistung durch den Einsatz des ICA Systems um durchschnittlich 20 % steigern ließe.
Des weiteren steht das ebenfalls auf der Agritechnica 2015 mit einer DLG-Silbermedaille ausgezeichnete Kalibriersystem ActiveYield nun als Wunschausstattung zur Verfügung. Bei ActiveYield ist der Korntank mit drei Gewichtssensoren ausgerüstet, mit Hilfe derer bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Durchsatzraten eine Mehrpunkt-Kalibrierkurve errechnet wird. John Deere ist überzeugt, so eine präzisere Ertragsbestimmung zu realisieren.

In der Kabine der neuen John Deere S700 Mähdrescher finden sich zwei wichtige, serienmäßige Neuerungen: Der neue CommandPRO Fahrhebel und der neue GSD 4600 Monitor. Um den CommandPRO Fahrhebel an die Bedürfnisse des Fahrers anzupassen, lassen sich bis zu sieben Tasten frei programmieren. Erstmalig wurde der CommandPro-Fahrhebel für die neuen 6230R und 6250R Traktoren vorgestellt. Der neue GSD 4600 Monitor mit 10-Zoll-Touchscreen verfügt über eine Wischfunktion, um von Seite zu Seite zu wechseln und soll sich sehr intuitiv bedienen lassen. Er ist Teil des Gen 4 CommandCenters.

Mit der Vorstellung der neuen Erntevorsätze 700PremiumFlow und 700D rundet John Deere die Neuerungen der S-Serie-Mähdrescher ab. Die neuen Schneidwerke 722PF, 725PF, 730PF, 735PF und 740 PF verfügen über eine 760 mm große Einzugsschnecke, die einen höheren Materialdurchsatz ermöglichen soll. Die neuen Bandschneidwerke (Draper) 725D, 730D, 735D und 740D wurden mit stärkeren Rutschkupplungen und verbesserten Einzugsbändern ausgerüstet, um die Ernte von hohen Rapsbeständen zu erleichtern.

Autorin: Magdalena Esterer

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