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McHale präsentiert mit neuer F5600 PLUS Festkammerpresse mit Mantelfolienbindung

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Artikel eingestellt am:
15.4.2018, 7:25

Quelle:
ltm-ME, Bild: McHale
www.mchale.net

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Die neue McHale F5600 PLUS Festkammerpresse mit Mantelfolienbindung ist mit einer Load-Sensing-Steuerung ausgerüstet, die nach Herstellerangaben eine vollautomatische Bedienung erlaubt, verfügt über ein 25-Messer-Schneidwerk und nutzt ein Filmbindesystem – der Ballen wird schon in der Ballenkammer in Folie gewickelt. Für den Einsatz in Heu oder Stroh kann auch auf Netzwicklung umgestellt werden.

Die 2,10-m-Pickup der McHale F5600 PLUS Rundballenpresse ist mit einer hydraulischen Hebevorrichtung ausgestattet, arbeitet mit fünf Zinkenträgern und kann auf Wunsch mit einem Rollenniederhalter versehen werden. Der Zinkenabstand beträgt 70 mm und die Tasträder sind serienmäßig luftbereift. Das 25-Messer-Schneidwerk ist mit einer hydraulischen Messerschaltung ausgerüstet, um 12, 13 oder 25 Messer einzusetzen – werden alle Messer verwendet, beträgt die theoretische Schnittlänge 46 mm. In der Ballenkammer finden sich 18 Hochleistungs-Walzen um Ballen der Dimension 1,23 x 1,25 m zu pressen.

Das zentrale Ausstattungsmerkmal der neuen McHale F5600 PLUS Festkammerpresse ist allerdings die Film-auf-Film-Technologie, die den Ballen nach Unternehmensangaben fester wickelt und Sauerstoffeinschlüsse verringert, wodurch die Futterqualität steigt. Diese festeren Ballen sollen vor allem aus der Vorstreckung der Folie um etwa 20 % resultieren – eine solche Vorstreckung ließe sich mit Netz oder Garn nicht realisieren. McHale unterstreicht, dass zusätzlich die Entsorgung vereinfacht wird, da nur Folie und nicht Folie und Garn recycelt werden müssen.
Bei der Entwicklung der McHale F5600 PLUS wurde dem Umstand Rechnung gezollt, dass sich die Dehnbarkeit von Folien mit steigenden Temperaturen ändert – die Folie kann über- oder unterstreckt werden, weil die Presse beispielweise in der Sonne stand. Die patentierte Folienbindung der McHale F5600 PLUS passt die Vorstreckung stufenlos und automatisch an, um sich auf wechselnde Bedingungen einzustellen und kontinuierlich für gut geformte Ballen zu sorgen sowie Folienrisse zu verhindern. Nachdem der Ballen ausgeworfen wurde, kann er mit einem Ballenwickler verpackt werden. McHale ist überzeugt, dass sich diese Folienschicht auf Folie besser applizieren lässt als auf Netz.

Die McHale F5600 PLUS Rundballenpresse öffnet die Heckklappe nach Beenden des Wickelvorgangs automatisch, wirft den Ballen aus und schließt die Klappe wieder. Ist das Gelände nicht dafür geeignet, den Ballen sofort auszuwerfen, kann der Auswurf per Knopfdruck unterdrückt werden. Für die Arbeit in Hanglagen lässt sich der Ballenauswerfer entfernen. Ein Sensor kontrolliert vor dem Schließen der Heckklappe übrigens, ob der Ballen auch wirklich aus der Ballenkammer ausgestoßen wurde.

Serienmäßig verfügt die neue McHale F5600 PLUS Festkammerpresse über Reifen der Dimension 500/50-22.5, kann optional aber auch mit der Dimension 520/55 R 22.5 bestückt werden. Den minimalen Leistungsbedarf beziffert McHale mit 75/100 kW/PS.
In der McHale F5600 findet sich ein progressives Schmiersystem, das nach Ballenauswurf Fett in die Verteilerblöcke presst, und kontinuierlich Ketten mit Öl versorgt. Nach einer eingestellten Ballenanzahl ertönt am Bedienmonitor ein Alarm, der darauf hinweist, das Schmiersystem aufzufüllen.

Gesteuert wird die McHale F5600 PLUS Presse mit dem EXPERT PLUS Bedienmonitor, dessen grafische Anzeige die Überwachung der Maschine ermöglicht. Mit diesem Bedienmonitor lässt sich die Heckklappe öffnen und schließen, der Wechsel von Folie auf Netz auslösen, die Pressdichte verstellen und den Schwenkboden bei Verstopfungen absenken sowie anheben.

Autorin: Magdalena Esterer

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