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AGXTEND stellt XPower XPU zur herbizidfreien Unkrautbekämpfung im GaLaBau und in Kommunen vor

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Artikel eingestellt am:
16.10.2020, 7:28

Quelle:
CNH Industrial / AGXTEND
www.agxtend.com

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Mit XPower XPU präsentiert AGXTEND in Kooperation mit Zasso eine chemiefreie Lösung zur Unkrautbekämpfung für Kommunen, städtische Betriebe und Unternehmen im GaLaBau. Das kleinere XPU basiert, wie auch das für die Landwirtschaft konzipierte XPower System auf der Electroherb Technologie, die unerwünschte Vegetation mit Strom bekämpft.

Das AGXTEND XPU System besteht aus zwei Komponenten, die im Front- und Heckanbau von Traktoren angehängt werden. Zu der Einheit im Traktorheck gehören ein Generator, ein Getriebe, bis zu 12 Aggregate mit einer Leistung von bis zu 36 kW (mit der Option XPU Power Boost) und ein elektrischer Schaltschrank. Der Applikator im Frontanbau ist seitlich ausschwenkbar, damit auch die Vegetation neben der Traktorspur bekämpft werden kann, und besteht aus drei Reihen statischer Elektroden. Der Generator im Heck wird über die Zapfwelle des Traktors angetrieben und liefert nach Herstellerangaben Strom mit hoher Spannung, der über den Applikator in der Fronthydraulik über die gesamte Arbeitsbreite von 120 cm in die Pflanzen und dann in den Boden fließt. Der Stromkreis wird über einen zweiten Applikator, der entweder andere Pflanzen oder den Boden berührt, geschlossen. Die elektrische Energie setzt das Chlorophyll nach Unternehmensangaben sowie das Wasser-und Nährstoffsystem der Pflanzen bereits bei einer einmaligen Behandlung bis in die Wurzeln außer Funktion, da Zellen und Leitbündel irreparabel zerstört werden. Damit sei sichergestellt, dass die Pflanzen binnen einer Sekunde nicht mehr leben, was dieses elektrophysikalische Verfahren sehr viel sicherer und effizienter mache als eine mechanische Behandlung, nach deren Einsatz die Pflanzen zum Teil wieder Wurzeln schlagen können. Das XPU System wiegt AGXTEND zufolge insgesamt etwa 1.400 kg, die sich auf 300 kg im Frontanbau und 1.100 kg im Heckanbau aufteilen. Bei einer erforderlichen Zapfwellendrehzahl von 540 U/min liegt der Leistungsbedarf des Traktorsnach Herstellerangaben bei 110 PS.

AGXTEND betont, dass der Einsatz des XPU Geräts gegenüber anderen Verfahren klare Vorteile biete. Die Wirkung sei systemisch und ähnlich langanhaltend wie bei chemischen Verfahren, ersetze diese aber vollständig. Die Wirkung ist laut AGXTEND nur in geringem Umfang von Tageszeit oder Temperatur abhängig, und es seien keine spezifischen Resistenzen der Pflanzen zu erwarten. Da kein Eingriff in den Boden erfolge, bleibe dieser vor Erosion geschützt und der Samenvorrat im Boden erfahre keine Keimstimulanz. Es gibt keinerlei chemische Rückstände – ein besonderer Vorteil gerade auch bei kommunalen Einsätzen – und das Bodenleben bleibe gänzlich unbeeinträchtigt.

Die Electroherb Technologie war nach Unternehmensangaben Bestandteil einer zweijährigen Studie im Rahmen des „ControlIinRoad“-Projekts. In Zusammenarbeit mit dem österreichischen Forschungsinstitut AIT wurden invasive Pflanzen mit alternativen Methoden bekämpft; im Mittelpunkt standen dabei die beiden Unkrautarten Beifußblättriges Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia) und Japanischer Knöterich (Fallopia spp), die entlang von Verkehrswegen sehr häufig vorkommen und die einheimische Flora und Ökosysteme gefährden. Im Jahr 2019 soll ein Vergleich zwischen sieben Bekämpfungsmethoden gezeigt haben, dass Electroherb die Produktion der gefährlichen Pollen des Traubenkrauts im Gegensatz zu nur 38 % bei herkömmlichen Mähtechniken effektiv zu mehr als 90 % kontrollierte. Ähnliche Testergebnisse wurden für den Japanischen Knöterich gefunden und bestätigt.

„Mit XPower und dem jetzt für kommunale Anwendungen und Einsatzfelder in Garten- und Landschaftsbau vorgestellten kleineren XPU Gerät bieten wir neben unserer bewährten Kommunaltechnik nun auch nachhaltige Lösungen für die Bekämpfung unerwünschter Vegetation. Das System arbeitet rückstandsfrei und verliert auch bei nachfolgendem Niederschlag nicht an Wirkung. Boden, Wasser und Insekten sind von der Anwendung nicht betroffen, und der Einsatz ist auch in umweltsensiblen Bereichen, etwa entlang von Gewässern, ohne Einschränkung möglich“, sagt Karsten Vialon, Produktmanager AGXTEND.



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