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Pöttinger führt Rundballenpressen IMPRESS ein

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Artikel eingestellt am:
22.2.2016, 7:27

Quelle:
ltm-ME, Bilder: Alois Pöttinger Maschinenfabrik GmbH
www.poettinger.at

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Zur Agritechnica 2015 erweiterte Pöttinger sein Produktsortiment um Rundballenpressen. Die neue Baureihe der Pöttinger IMPRESS besteht aus der Festkammerpresse IMPRESS 125 F, den variablen Rundballenpressen IMPRESS 155 V und 185 V sowie der Press-Wickel-Kombination mit variabler Kammer 185 VC – die Zahlen beziehen sich jeweils auf den größtmöglichen Ballendurchmesser. Alle Modelle sind sowohl in der Variante MASTER, als auch in der Variante PRO erhältlich.

Den Leistungsbedarf der Ballenpressen IMPRESS 125 F, 155 V und 185 V MASTER beziffert Pöttinger mit 59/80 kW/PS, den der 125 F, 155 V und 185 V PRO mit 74/100 kW/PS. Bei der Press-Wickel-Kombination IMPRESS 185 VC gibt Pöttinger 88/120 kW/PS für die MASTER-Version und 103/140 kW/PS für die PRO-Variante an.

Die Pickup aller Master-Modelle der IMPRESS Ballenpressen ist nach Herstellerangaben 2,05 m breit, die der PRO-Modelle 2,30 m. Allen gemein ist die Ausstattung mit fünf Zinkenreihen und die Aufhängung an zwei gelenkig angeordneten Tragarmen, durch die die Pickup volle Bewegungsfreiheit mit 120 mm Pendelweg an den nachlaufen gesteuerten Zinken erhalten soll. Höhenverstellbare Nachlauf-Tasträder sollen überdies den Boden genau bei Zinkeneingriff abtasten und so Bodenanpassung und Kurvenfahrten meistern. Wird die IMPRESS im Stroh eingesetzt, erleichtert eine 8-fach verstellbare Schwebefunktion der Pickup die Arbeit. Die Pickup-Steuerung übernehmen beidseitig Stahl-Kurvenbahnen. Um den Futterfluss unabhängig von Geschwindigkeit oder Futter konstant zu halten, stattet Pöttinger die neue IMPRESS mit einer 200-mm-Schwadrolle und Niederhalterechen aus; an beiden Seiten der Ballenpresse befinden sich zwei Zuführschnecken.

Bei der MASTER-IMPRESS gibt Pöttinger die maximale Anzahl der Messer mit 16 und den daraus resultierenden Abstand mit 72 mm an, bei der PRO mit maximal 32 Stück und den Abstand mit 36 mm an. Auf diese 36 mm theoretische Schnittlänge ist Pöttinger stolz, und erklärt, dass dieser Kurzschnitt eine höhere Verdichtung ermögliche und damit auch ein höheres Ballengewicht. Außerdem soll sich so erzeugte Silage leichter und homogener durchmischen lassen sowie die Gärstabilität steigern. Pöttinger ist der Meinung, durch den Kurzschnitt könne bei Stroh auf die Anschaffung eines Vorbauhäckslers oder einer Nachzerkleinerungsanlage verzichtet werden. Die Messergruppenschaltung der IMPRESS ermöglicht die Auswahl der zu benutzenden Messer ohne Verwendung von Blindmessern, da die nicht benötigten TWINBLADE Wendemesser den Messerschlitz abdecken. Für einfache Messerwartung setzt Pöttinger in der IMPRESS auf das ausziehbare Messerbalkensystem EASY MOVE, mit dem die Messer außerhalb der Ballenkammer kontrolliert werden können.

Wichtigstes Ausstattungsmerkmal der neuen Pöttinger IMPRESS Ballenpressen ist allerdings die sogenannte LIFTUP-Technologie, also die Förderung des Erntegutes mit dem Überkopfrotor LIFTUP, der das Futter tangential in die Presskammer transportiert. Durch diese Bewegung sollen die Durchsatzleistung erhöht, die Bröckelverluste verringert und die Ballenkammer immer gleichmäßig beschickt werden. In der Ballenkammer der Festkammerpresse IMPRESS 125 F befinden sich groß dimensionierte 50-mm-Pendelrollenlager sowie zwei verschiedene Typen von Presswalzen vorne und hinten, um eine sichere Rotation des Ballens zu realisieren. In den Ballenkammern der variablen Pressen IMPRESS 155 V und 185 V sind drei Endlosriemen verbaut mit deren Riemenspanner unterschiedliche Verdichtungen von Kernzone, Mittelzone und Außenzone ermöglicht werden. Bei der PRO Serie gibt es 6 Vorwahlmöglichkeiten für verschiedene Parameter in Heu, Stroh und Silage.

Die Bedienung der IMPRESS MASTER Ballenpressen erfolgt mit Pöttingers Bedienterminal SELECT CONTROL mit neun beleuchteten Tasten, die der PRO mit Pöttingers ISOBUS-fähigen Terminal POWER CONTROL mit 23 Tasten.

Autorin: Magdalena Esterer

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