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Über 7.000 Tonnen Agrar-Kunststofffolien gesammelt: Agrarfoliensammlung ERDE mit weiter wachsendem Erfolg

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Artikel eingestellt am:
02.5.2018, 18:29

Quelle:
RIGK GmbH
www.rigk.de

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ERDE Recycling (http://www.erde-recycling.de), die von acht engagierten Folienherstellern, der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. und RIGK gemeinsam getragene Lösung für die umweltgerechte Rücknahme und Verwertung gebrauchter Agrarfolien, verzeichnet nach eigenen Angaben auch im vierten Jahr kontinuierlich steigende Sammelmengen. Dabei profitieren Nutzer des Systems laut RIGK – trotz der aktuellen chinesischen Umweltpolitik, die eine Erhöhung der Entsorgungskosten für gebrauchte Kunststoffe verursacht – weiterhin von einer attraktiven Preisstruktur. Dies soll auch für die nächste Zukunft den Erfolg dieser herstellergetragene Initiative zum umweltschonenden Umgang mit Kunststoffabfällen aus der Landwirtschaft und damit deren Beitrag zum Schutz der Umwelt sichern.

Darüber hinaus besteht, so RIGK, aber der Bedarf einer Beteiligung derjenigen Erzeuger und Importeure von Agrarfolien, die bisher noch nicht in das System ERDE eingebunden sind. „Wir, die in ERDE beteiligten Hersteller von Agrarfolien, sehen uns in der Pflicht, für unsere Produkte auch nach deren Gebrauch Sorge zu tragen. Mit der finanziellen Unterstützung von ERDE übernehmen wir Verantwortung für unsere Branche und die Umwelt und bieten den Nutzern unserer Produkte eine kostengünstige Möglichkeit zur Abgabe ihrer gebrauchten Folien. Aus unserer Sicht ist es notwendig, dass alle Unternehmen unserem Beispiel folgen und Verantwortung für Landwirtschaft und Umwelt übernehmen“, erläutert Franz-Josef Lichte, Vorsitzender der Initiative ERDE.

Der Rücknahmeservice ERDE hat dank der Herstellerunterstützung im Jahr 2017 erneut einen Rekordwert verbucht. So konnte die Menge der bei über 340 Sammelterminen an 322 landwirtschaftlichen Sammelstellen erfassten Silagestretchfolien, Flachsilofolien und Unterziehfolien gegenüber 2016 laut RIGK um mehr als 30 % auf insgesamt 7.061 Tonnen gesteigert werden.

Wie groß die Umweltrelevanz dieser Zahl ist, veranschaulicht ein Vergleich hinsichtlich der Kohlendioxidemission. Nach Zahlen des Fraunhofer-Instituts gelangen bei der stofflichen Wiederverwertung einer Tonne des ERDE-Sammelgutes 1,3 t CO2 weniger in die Atmosphäre als bei der Produktion einer entsprechenden Menge an Kunststoff-Neuware. Bezogen auf 2017 entspricht dies einer Emissionseinsparung von über 9.200 t CO2 – so viel wie 962 ha Waldfläche (fast 1.300 Fußballfelder) im gleichen Zeitraum aufnehmen können.

Durch die eingeführten Importrestriktionen für Kunststoffabfälle in China kommt es, so RIGK, zu einem Überangebot an Sekundärkunststoffen auf dem deutschen Markt. Dies führte, so RIGK weiter, zu einer erhöhten Auslastung der Recyclingkapazitäten und in Folge dessen zu erhöhten Entsorgungskosten für Kunststoffe. Obwohl Agrarkunststoffe aus dem ERDE-SYSTEM laut RIGK nicht nach China importiert wurden, sind auch in diesem Bereich deutliche Kostenerhöhungen eingetreten. Trotzdem könne ERDE den Preis für die Entsorgung weiter niedrig halten. Zu verdanken sei dies zu einem maßgeblichen Teil dem Engagement der Sammelpartner und der beteiligten Hersteller – Ab Rani Plast Oy, Duo-Plast AG, Groupe Barbier, Manuli Stretch Deutschland GmbH, POLIFILM EXTRUSION GmbH, RKW Agri GmbH & Co KG, RPC BPI GROUP und TRIOPLAST GmbH.

Dazu Friedrich Bernges, Vertriebsleiter der DUO PLAST AG: „Dank der bundesweit flächendeckenden Sammelstruktur kann ERDE Skaleneffekte nutzen und dadurch eine außerordentlich hohe Effizienz erreichen. Dabei sorgt die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Folienherstellern, Handel und der Landwirtschaft für besonders reibungslose Abläufe im Rahmen aller Schritte dieses effektiven Services – von der Anlieferung am Sammelpunkt bis hin zur nachhaltigen Verwertung.“



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