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Die neue Generation des Krone Doppelzweckladewagens ZX

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Artikel eingestellt am:
21.2.2012, 7:21

Quelle:
Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH
www.krone.de

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Krone führt die neue Generation der ZX Combiwagen ein, die mit Fassungsvolumina von 39 m³ bis 54 m³ angeboten werden. Der neue, nach vorne abgesenkte Kratzboden soll beim ZX für noch mehr Durchsatz bei gleichzeitig verbesserter Schnittqualität und geringerem Leistungsbedarf sorgen.

Dank der großen Aufnahmebreite der ungesteuerten EasyFlow Pick-up, die bei 2.100 mm (nach DIN) liegt, können laut Krone auch große Schwaden schnell und sauber geborgen werden. Ebenfalls vergrößert wurde laut Krone der neue achtreihige Schneidrotor, der nach Herstellerangaben eine Breite von 1.840 mm bei einem Durchmesser von 880 mm aufweist. Die spiralförmig angeordneten Zinken sind auf den Rotor geschweißt, eine Hardox-Förderauflagen soll den Verschleiß verringern und die breite Förderauflage Museffekt verhindern. Angetrieben wird der Rotor von einem nach Herstellerangaben großdimensionierten Ölbadgetriebe.

Wie schon bei den kleineren Ladewagen-Geschwistern AX und MX hat Krone nun auch den Kratzboden des ZX im vorderen Bereich des Wagens um 350 mm abgesenkt. Durch diese schräge Position des Kratzbodens wird der Förderweg des Schneidrotors, so Krone, stark verkürzt und das Futter noch schneller und schonender sowie mit deutlich weniger Leistungsaufwand in den Wagen befördert. Der ZX-Wagen soll deshalb nach Herstellerangaben auch mit Schleppern ab ca. 150 PS eingesetzt werden können. Durch den nach vorn abfallenden Kratzboden soll laut Krone ebenfalls die Ausladung des Wagens erhöht werden, da die erste geladene Futterportion nicht nach hinten kippen kann. Dadurch soll der Wagen auch im hinteren Drittel komplett ausgeladen werden.

Optional bietet Krone für den ZX eine integrierte elektronische Wiegeeinrichtung an, mit welcher die Zuladung pro Ladewagenfuhre gemessen und gespeichert werden kann. Die Datenerfassung erfolgt über Wiegemessbolzen, welche in die Deichsel sowie ins Achsaggregat integriert sind. Durch die Addition der Gesamt-Achslasten und der Deichsellast errechnet der Bordcomputer automatisch das Gesamtgewicht des Fahrzeuges. Die Wiege-Genauigkeit des neuen Verfahrens liegt laut Krone bei +/- 2,5 Prozent des zulässigen Gesamtgewichtes. Mittels der iGreen-Technologie können die gespeicherten Daten auch per UMTS verschickt und ausgewertet werden. Die Bordelektronik ist ISOBUS- und onlinefähig; die Bordhydraulik ist Load-Sensing-fähig.

Ebenfalls neu ist die ISOBUS-integrierte Ladeautomatik PowerLoad, die Krone jetzt für die Ladewagen der ZX-Baureihe anbietet. Über zwei Sensoren wird bei der PowerLoad Ladeautomatik die Presskraft und die voluminöse Ausladung gemessen. Sensor 1 ist der sogenannte Kraftsensor. Er ist oberhalb des Förderrotors an der Vorderwand des ZX montiert und misst die Belastung der Vorderwand, also die Presskraft im Laderaum. Die Kraftdaten werden an den CCI-ISOBUS-Rechner weiter gegeben. Wird der vorher gewählte Kraftwert überschritten, wird der Kratzboden automatisch aktiviert und fördert das Futter nach hinten. Sensor 2, der Volumensensor, ist an der Ladeklappe der Vorderwand angebracht. Da das hintere Element der Ladeklappe pendelnd aufgehängt ist, wird die Klappe durch das nach oben schiebende Futter nach oben gedrückt. Der Kratzboden fördert das Futterpaket dann ebenfalls automatisch in den hinteren Teil des Ladewagens. So entsteht nach Herstellerangaben ein automatischer Regelkreislauf zur optimalen Befüllung des Ladewagens. Beim PowerLoad-System wird erstmals die Presskraft im Laderaum gemessen und darauf basierend der Kratzboden aktiviert. Es wird also nur der aktuelle Füll-Zustand des Wagens gemessen. PowerLoad arbeitet laut Krone unabhängig von Faktoren wie Messeranzahl, Messerschärfe, Schwadform und -stärke sowie Futterart und Futterstruktur.

Serienmäßig stattet Krone den ZX mit Untenanhängug über K80-Kugelkopf aus. Das Tandemaggregat mit hydraulischem Ausgleich soll Wankstabilität garantieren und für Sicherheit auf schrägem Untergrund und bei schneller Kurvenfahrt sorgen. Große Ausgleichswege sorgen laut Krone für immer gleichmäßige Belastung der Achsen.

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