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DeLaval zeigt neues automatisches Melksystem DeLaval VMS V300

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Artikel eingestellt am:
23.8.2018, 7:31

Quelle:
ltm-ME, Bilder: DeLaval GmbH
www.delaval.com

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Das neue automatische Melksystem DeLaval VMS V300 wurde konzipiert, um die Lebensqualität der Kühe und der Landwirte zu verbessern. Um diese Idee zu realisieren, verfügt das neue DeLaval VMS V300, das nach Unternehmensangaben ab sofort weltweit verfügbar ist, über eine Reihe technischer Finessen, die den Betreuungsbedarf des Landwirtes senken sollen.

DelLaval betont, mit der neuen VMS V300 eine Zitzenspray-Abdeckung von bis zu 99 %, echtes Viertelmelken, eine bis zu 10 % höhere Kapazität im Vergleich zum Vorgängermodell, eine erfolgreiche Ansetzrate von bis zu 99,8 %, eine bis zu 50 % schnellere Ansetzzeit sowie ein Potential von bis zu 3.500 kg Milch pro Tag und Melkstation erreicht zu haben.

Für die Reinigung, Vorbereitung und Stimulation der Zitzen zeichnet im Melksystem DeLaval VMS V300 der transparente Vormelkbecher PureFlow verantwortlich, der dem Anwender die Möglichkeit gibt, das Ergebnis zu kontrollieren. Das Vorgemelke wird über eine separate Leitung in einen speziellen Behälter abgeführt.

Die von DeLaval gepriesene verbesserte Ansetzrate und verbesserte Ansetzzeit resultieren aus einer neuen Kamera-Technologie und selbstlernender Software, die unter dem Namen DeLaval InSight zusammengefasst werden. DeLaval erläutert, dass das System bei jedem Melken die Euter- und Zitzenposition jeder Kuh erfasst, womit auch Neuzugänge respektive Kühe, deren Zitzen sich verändert haben, sofort gemolken werden können. Die Kameralinse ist selbstreinigend und kratzfest.

Auch das eigentliche Melken am Melksystem DeLaval VMS V300 ist ein komplett überwachter Vorgang: Milchmenge, Milchfluss, Leitfähigkeit und etwaige Blutbeimischungen werden auf Zitzen-Ebene erfasst und ermöglichen nach Herstellerangaben ein schnelleres und euterschonendes Melken, da das Pulsationsverhältnis permanent angepasst wird. Die vier Milchmengen-Messgeräte sind laut DeLaval übrigens ICAR-anerkannt (International Committee for Animal Recording).
Die Genauigkeit von DeLaval Insight soll nicht nur die Melkvorbereitung verbessern, sondern auch den Dippmittelverbrauch nach dem Melken senken, indem jede Zitze exakt mit Dippmittel versorgt wird.

Nachdem die Kuh den Melkstand verlassen hat (optional ist eine Austreibevorrichtung erhältlich, die ohne den Einsatz von Strom arbeitet), reinigt das Melksystem DeLaval VMS V300 den Melkbecher PureFlow, Zitzenbecher- und schläuche, die InSight-Kamera sowie die Standfläche. Bei Ausstattung mit der optionalen Dampfzwischendesinfektion werden Melk- und Zitzenbecher zusätzlich thermisch zwischendesinfiziert.
Die Milch landet übrigens erst im Tank, wenn ihre Analyse (Farbe, Leitfähigkeit, MDi) abgeschlossen ist – die Parameter werden vom Landwirt vorgegeben.

Das Melksystem DeLaval VMS V300 wird mit DeLaval InControl gesteuert und überwacht, das sowohl per Touchscreen am Melksystem als auch per Smartphone (iOS und Android) benutzt werden kann. Mit InControl kann die Leistung einer Kuh, Leistungsstatistiken und Durchsatzstatistiken abgerufen und selbstredend Parameter geändert werden. Darüber hinaus ist es möglich, die Melkwarteschlange einzusehen und zusätzliche Kameras anzuschließen, um eine Fernüberwachung des Stalles per Smartphone zu realisieren.

DeLaval ist von der Berechenbarkeit der Verbrauchsmaterialien so überzeugt, dass das Unternehmen mit dem InService All-Inclusive Paket einen Vertrag anbietet, der Service, die Verbrauchsmaterialien (Reinigungsmittel bis Zitzengummis) und Beratungsleistungen zum Festpreis anbietet.

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