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GEA führt Zitzendippmittel OxyCidePré zum Vordippen in Deutschland ein

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Artikel eingestellt am:
22.5.2020, 7:31

Quelle:
GEA Group Aktiengesellschaft
www.gea.com

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Wie GEA mitteilt, wird das Unternehmen das bewährte Dippmittel für die desinfizierende Zitzenvorreinigung OxyCidePré nun erstmals auch auf den deutschen Markt bringen. Die gebrauchsfertige Lösung mit aktivierten Peroxiden reduziert nach Herstellerangaben schnell kontagiöse und Umweltkeime auf der Zitzenhaut.

OxyCidePré reinigt GEA zufolge sorgfältig sowie schonend und halte durch Glycerin und Vitamin C (Ascorbinsäure) gleichzeitig die Zitzenhaut geschmeidig. OxyCidePré kann gedippt, gesprüht oder verschäumt werden und eignet sich nach Unternehmensangaben sowohl für die manuelle als auch für die Anwendung in Automatischen Melksystemen, wofür lediglich ein Upgrade-Kit benötigt werde.

GEA erläutert warum Vordippen wichtig ist: Bei den Mastitis auslösenden Erregern werde zwischen kuhassoziierten, hochansteckenden Erregern wie beispielsweise Staphylococcus aureus, die vor allem beim Melkvorgang übertragen werden und eine strenge Melkhygiene erfordern (wie Zitzendippen, Zwischendesinfektion), und den umweltassoziierten Erregern wie Escherichia coli, Streptococcus uberis, Klebsiellen, Hefen, Prototheken (Algen) unterschieden. Bei Problemen mit umweltassoziierten Erregern müsse vor allem die Umwelt der Kühe verbessert werden, wie beispielsweise die Lauf- und Liegeflächen, allerdings können auch diese Erreger während des Melkens übertragen werden und erfordern daher ebenfalls eine strenge Hygiene beim Melkvorgang.
GEA betont, wer diese Erreger vermeiden und deren Verbreitung verhindern möchte, komme um eine vollständige Melkroutine nicht herum, die das Vormelken, Vordippen, die Reinigung und das Nachdippen umfasse.

Mit dem Vormelken wird die besonders keimbelastete Milch mit der höchsten Zellzahl entfernt. Das Hauptziel der dann folgenden desinfizierenden Zitzenvorreinigung besteht darin, vor dem Melken die Zitzenhaut weitestgehend von Umweltkeimen zu befreien, die sich zwischen zwei Melkvorgängen dort angesiedelt haben. Produkte zum Vordippen sollen somit Erreger abtöten, die zum einen eine Mastitis auslösen, und zum anderen während des Melkens die Rohmilch kontaminieren können. Da Milch eine hervorragende Nahrungsquelle für Keime ist, können sie sich in der Milch GEA zufolge innerhalb einer halben Stunde bei einer Temperatur von 35° C ungefähr verdoppeln. So werden aus 1.000 Keimen in 1 ml Milch binnen 2 Stunden 16.000 Keime.

Mit OxyCidePré seinen Landwirt*Innen laut GEA beim Vordippen auf der sicheren Seite. Die Formel mit 1 % aktiviertem Wasserstoffperoxid bewirke eine rasche und zuverlässige Abtötung von Mastitiserregern wie Staph. aureus, Strep. uberis und E. coli sowie Hefepilzen. Organischer Schmutz könne anschließend leicht entfernt werden. OxyCidePré lässt sich nach Firmenangaben nach der Mindest-Einwirkdauer von 15-30 Sekunden einfach und ohne Rückstände entfernen. Es stelle kein Kontaminationsrisiko für die Milch dar, denn das enthaltene Wasserstoffperoxid zerfalle in Sauerstoff und Wasser.



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