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Neu von Holm & Laue: MiniFlash und DoubleJug für die Vollmilchfütterung von Kälbern

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Artikel eingestellt am:
05.6.2019, 7:29

Quelle:
Holm & Laue
www.holm-laue.com

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In Ergänzung zu den bewährten Vollmilchfütterungsoptionen bei den Milchtaxis und Tränkeautomaten führt Holm & Laue die neuen Produkte MiniFlash und DoubleJug. Laut Hersteller ergibt sich so ein perfekt abgestimmtes System für die Vollmilchfütterung von Kälbern.

Bei der Verfütterung von Vollmilch sorgen das hochverdauliche Casein und hohe Energiegehalte für sehr gute Wachstumsraten beim Kalb. Dadurch wird das Tier auf hohe zukünftige Leistungen vorbereitet. Besonders bei der intensiven Ad-Libitum-Fütterung kommt Vollmilch immer mehr zu Einsatz. Allerdings sind die technische Umsetzung und die Handhabung von Vollmilch auf dem Milchviehbetrieb oft schwierig. Holm & Laue weist hier insbesondere auf die Punkte Transport der Milch, Keimgehalt, frisch Lagerung, Reinigung, Fütterungstechnik sowie erneutes Erwärmen hin. Mit dem neu durchdachten Konzept soll das Verfüttern von Vollmilch an Kälber zukünftig jedoch kein Problem mehr sein.

Zur Lagerung der separierten Milch aus dem Melkstand bietet Holm & Laue jetzt drei verschiedene Alternativen an: Das ist zum einen das bekannte Verfahren mit Lagerung direkt im MilchTaxi mit Wasserkühlung und späterer Pasteurisierung beziehungsweise Erwärmung und anschließender Verfütterung. Neu ist die Lagerung im Lagertank des MiniFlash Pasteurisier mit elektronischer Kühlung und anschließender Flash-Pasteurisierung (73 °C, 15 Sek.). Ebenfalls neu ist die Lagerung im Milchtank DoubleJug zum Vertränken über den Tränkeautomaten.

Der neue MiniFlash ist ein Durchlaufpasteurisier mit nach Herstellerangaben effizienten Plattenwärmetauschern und einem Lagertank mit Kühlung und Rührwerk. Das Volumen des Tanks gibt Holm & Laue mit wahlweise 150 oder 300 l an, die Pasteurisierungsleitung wird mit ca. 250 l bis 350 l pro Stunde angegeben. Durch das Wärmetauscherprinzip soll der größte Teil der Energie umweltfreundlich im System wieder verwendet werden. Die ganztägige Befüllung und die elektrische Kühlung machen den MiniFlash, so Holm & Laue, gerade bei Betrieben mit Melkrobotern sehr beliebt. Anschließend kann die Milch über das Milchtaxi oder den Tränkeautomaten vertränkt werden. Als Vorteile des MiniFlash gegenüber dem Verfahren mit MilchTaxi nennt Holm & Laue den geringen Energie und Wasserverbrauch, das zeitunabhängige Pasteurisieren, die Möglichkeit der ständigen Befüllung (beispielsweise durch Melkroboter) sowie die höhere Kapazität. Als Nachteile nennt der Hersteller den höheren Preis und die Tatsache, dass keine Milchverteilung stattfinden und dass es sich beim MiniFlash um eine stationäre und damit nicht mobile Einheit handelt.

Der neue DoubleJug ist ein moderner Milchtank mit zwei Behältern (nach Herstellerangaben wahlweise 2 x 190 l oder 2 x 380 l Inhalt), der speziell für den Einsatz am Tränkeautomaten entwickelt wurde. Der Tränkeautomat saugt seine Milch aus einer der Kammern. Wenn dieser Behälter leer ist, schaltet der DoubleJug automatisch auf den anderen um. Die leere Kammer wird sofort gereinigt und ist anschließend zur erneuten Befüllung bereit. Durch dieses Prinzip kann der Tränkeautomat rund um die Uhr Vollmilch verfüttern. Die Befüllung des DoubleJugs erfolgt entweder direkt aus dem Melkstand oder nach vorheriger Pasteurisierung zu jeder beliebigen Tageszeit. Durch dieses Konzept mit zwei Lagertanks, die fortwährend abwechselnd genutzt werden, gibt es keine Trinkunterbrechung am Tränkeautomaten während des Befüllens und Reinigens eines der beiden Tanks. Als weitere Vorteile gegenüber herkömmlichen Milchlagertanks nennt Holm & Laue das automatische Umschalten und Reinigen bei Entleerung einer Kammer sowie den geringen Platzbedarf von etwa 2 qm durch die rechteckige Bauform. Darüber hinaus gibt es laut Holm & Laue keine Eisbildung bei geringen Milchmengen und selbstverständlich ist eine ständige Befüllung, zum Beispiel durch Melkroboter möglich.

Holm & Laue weist darauf hin, dass beim Vollmilchfütterungssystem ein Aufwerten der Milch oder ein Wechsel auf Milchaustauscher jederzeit möglich ist. Dadurch werde eine maximale Flexibilität erreicht, um bei schwankenden Milch- und Pulverpreisen immer die kostengünstigste Fütterungsmethode zu wählen.



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