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Schweinezählen leicht gemacht: corvitac stellt neuen Pig-Counter vor

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Artikel eingestellt am:
16.12.2020, 7:29

Quelle:
corvitac GmbH
www.corvitac.com

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Mit dem Pig-Counter präsentiert corvitac ein intelligentes Kamerasystem, das Schweine mittels künstlicher Intelligenz bei Umstall- und Verkaufsprozessen automatisiert zählt – vom Babyferkel bis zum Schlachtschwein. Die Daten werden digital mit einem Videobeleg abgespeichert, um die exakte Tieranzahl nachweisen zu können und Diskussionen um die Abrechnung zu vermeiden.
Übrigens: Theoretisch ist natürlich auch die Zählung anderer Tiere, wie Schafen, Ziegen oder Rindern möglich – corvitac ist hier offen für Gespräche.

Beim corvitac Pig-Counter handelt es sich um ein Kamerasystem, das mit Hilfe von Bildverarbeitung und künstlicher Intelligenz die Schweine auf dem Stallgang zählen kann. Dazu wird eine Kamera an der Decke des Stallgangs befestigt, zum Beispiel im Bereich vor der Verladerampe. Der Zählvorgang findet statt, während die Tiere unter der Kamera hindurchlaufen. Wenn die Tiere zurücklaufen, werden sie von der Tieranzahl wieder abgezogen. Dank künstlicher Intelligenz ist das System nach Herstellerangaben in der Lage, zwischen Schweinen und Menschen zu unterscheiden, sodass Menschen mit durch das Bild laufen können. Technisch gesehen ist die Kamera mit einer Recheneinheit verbunden. Während des Zählvorgangs werden die Videos auf der Recheneinheit verarbeitet und das Ergebnis wird ausgegeben. Die Bedienung des Systems und die Anzeige der Ergebnisse kann über eine App auf dem Smartphone oder Tablet, direkt auf der Recheneinheit oder einem PC erfolgen. Der corvitac Pig-Counter ist den zwei Hardware-Versionen »Mobil« und »S« erhältlich, die beide nach diesem Schema arbeiten.

Das Herzstück des corvitac Pig-Counter Mobil ist die transportable Rechen- und Bedieneinheit. Dabei handelt es sich um eine handliche Box, in der die sechs Rechenleistung installiert sind und die über Tasten zur Bedienung des Systems verfügt. Diese Box wird mit einer Halterung an der Wand des Stallgangs montiert und über ein Kabel mit der Kamera verbunden. Der Zählvorgang läuft dann so ab, dass sich die Tiere zunächst alle auf einer Seite der Kamera befinden. Dann wird das System über die Box oder über die App gestartet. Nun werden alle Tiere unter der Kamera hindurchgetrieben und anschließend wird das System gestoppt. Die Videos werden verarbeitet und das Ergebnis kann in der App oder auf einem PC betrachtet werden. Da die Box tragbar ist, kann sie an mehreren Orten eingesetzt werden und die Videos können beispielsweise im Büro ausgewertet werden. Die Kamera hingegen sollte fest installiert sein. Das System benötigt laut corvitac kein Internet.

Der Pig-Counter S wurde von corvitac für Schlachthöfe, Händler und Großbetriebe konzipiert. In diesem System ist ein Hochleistungsrechner fest im Büro installiert, wodurch eine höhere Genauigkeit erreicht wird. Die Funktionalität ist vergleichbar mit dem Pig-Counter Mobil. In diesem Fall erfolgt die Bedienung über die App, den PC oder das System läuft permanent. Dieses System ist nicht transportabel und funktioniert ebenfalls ohne Internet. Eine Internetanbindung wird jedoch empfohlen. Um das System mit der höchstmöglichen Genauigkeit nutzen zu können, sollten einige Voraussetzungen erfüllt sein: Die Tiere müssen „flüssig“ durch das Bild laufen. An Stellen, an denen die Tiere sich stauen und möglicherweise übereinander springen, wird das Zählen mit der Kamera erschwert. Ebenso sollte vermieden werden, dass im Bildbereich Tiere sortiert werden, da verdeckte Tiere nicht gezählt werden können. Es ist von Vorteil, wenn der Einfluss von Sonnenlicht ausgeschlossen werden kann. Aus den oben genannten Gründen ist es oft die sinnvollste Lösung, einige Meter vor der Verladerampe zu zählen. Nach dem Zählvorgang wird ein Video als Nachweis gespeichert. Dieses kann als Nachweis für die Kundschaft oder für interne Angelegenheiten verwendet werden. Es ermöglicht auch eine Kontrolle des Systems. Das Video wird entsprechend gekürzt, wenn sich im Bild nichts bewegt. Insgesamt können nach Unternehmensangaben beispielsweise bis zu 1.000 Ferkel in 5 Minuten Videomaterial kontrolliert werden.

corvitac Pig-Counter (S und Mobil) umfasst darüber hinaus die HI-Tier-Meldung (Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere). So können die gezählten Tiere oder eine davon unabhängige Tieranzahl direkt über die App gemeldet werden. Dies ist besonders komfortabel und geht besonders schnell, da die Lieferantennummern, Kundennummern, das Datum und weitere Parameter bereits eingespeichert sind. corvitac sieht das als Baustein, um die steigenden Bürokratieanforderungen mit Digitalisierung zu bewältigen. In den nächsten Wochen wird nach Unternehmensangaben die Live-Zählung in den Pig-Counter implementiert, bei der die aktuelle Anzahl der unter der Kamera hindurchlaufenden Tiere in Echtzeit angezeigt wird. Das ermöglicht auch die Aufteilung der Tiere in einzelne Gruppen zur Beladung von Lkw, sodass die manuelle Zählung gänzlich entfallen kann.

corvitac arbeitet aktuell an einer digitalen Auswertungsplattform, die im März 2021 veröffentlicht wird. Diese Plattform generiert corvitac hochgradig automatisiert und herstellerübergreifend die Produktionsdaten des Betriebs und führt die Auswertungen in Echtzeit durch. Dadurch können morgens vor dem Verkauf der Schweine die tagesaktuellen Produktionskosten ermittelt und dann mit dem Verkaufspreis abgeglichen werden. Die App kann nach eigenem Belieben mit betriebseigenen Daten individualisiert werden, Näherungswerte ermitteln oder Standardwerte nutzen. Dadurch können auch bei sehr geringem Zeitaufwand präzise Auswertungen erfolgen – intuitiv, intelligent, präzise. Weitere digitalisierte Prozesse wie die Fütterung, die Tränken oder das Spielzeug können jederzeit ergänzt werden, um noch präzisere Auswertungen zu erhalten.



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