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Weltneuheit: Autonomer Futtermischwagen-Selbstfahrer Verti-Q von Strautmann

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Artikel eingestellt am:
19.11.2017, 7:28

Quelle:
B. Strautmann & Söhne GmbH & Co. KG
www.strautmann.com

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Eine absolute Weltneuheit präsentierte Strautmann auf der Agritechnica 2017 mit dem neuen autonomen Futtermischwagen-Selbstfahrer Verti-Q. Das adaptive System Verti-Q ist ein Add-On System für den selbstfahrenden Futtermischwagen Verti-Mix SF.

Verti-Q – das steht für den Strautmann Verti-Mix SF als Grundmaschine, gepaart mit einem intelligenten Steuerungssystem (IQ). Das System Verti-Q ergänzt das bestehende Produkt eines selbstfahrenden Futtermischwagens mit Hardware- und Softwarebausteinen, um alle Arbeitsprozesse autonom durchführen zu lassen. Dies reicht von der Futteraufnahme über den Transport bis hin zum Mischen und gleichmäßigem Austragen im Stall.

Hierfür ist insbesondere ein hochgenaues GNSS (Global Navigation Satellite System) ausschlaggebend, mit dem zentimetergenau auf dem Hof und in den Siloanlagen rangiert werden kann. Ein um die eigene Achse rotierender 2D-Laserscanner zur dreidimensionalen Umgebungserfassung berechnet zudem in den Siloanlagen laut Strautmann die beste Position für die Anschnittsfläche. Hinzu kommen noch diverse Sensoren, mit deren Hilfe verschiedene Maschinenparameter aufgenommen werden.

Die Berechnungen übernimmt ein leistungsstarker Industrie-Rechner, der die Daten aufnimmt, verarbeitet und die erforderlichen Prozessschritte definiert. Weiterhin werden die Arbeitsfunktionen der Maschine, wie die Entnahmefräse, die Mischschnecke oder auch der Futteraustrag über den Rechner mit angesteuert.

Besonderen Wert wird beim System Verti-Q laut Strautmann auf das Sicherheitssystem gelegt, das nach aktuellen Sicherheitsstandards und -normen entwickelt ist. So interagieren die verschiedenen Sicherheitssysteme wie Kameras und Sensoren miteinander, um nach Herstellerangaben zu jeder Zeit und auch unter sämtlichen Witterungsbedingungen eine sichere Navigation zu gewährleisten.

Einzigartig, so Strautmann, macht den Verti-Q auch die Flexibilität. Während alle bisher am Markt befindlichen automatischen Fütterungssyteme ausschließlich autonom arbeiten, kann mit dem System Verti-Q auch konventionell, über den Fahrerstand gefüttert werden. Bei Arbeitsspitzen, wie zum Beispiel in der Gras- oder Maisernte, kann somit flexibel und unabhängig gefahren und gefüttert werden. Der manuelle Betrieb ermöglicht zudem auch die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr.

Der Verti-Q wird laut Strautmann bereits in der Praxis erfolgreich eingesetzt. Die 0-Serie auf ausgewählten mittelständischen Betrieben ist nach Unternehmensangaben für Mitte 2018 geplant.

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