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Deutz gibt Zahlen für erstes Halbjahr 2015 bekannt

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Artikel eingestellt am:
13.8.2015, 18:30

Quelle:
DEUTZ AG
www.deutz.com

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Die Deutz AG hat kürzlich ihre Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2015 bekanntgegeben. Mit 670,7 Millionen Euro blieb der Auftragseingang nach Unternehmensangaben 10,2 Prozent unter dem Vorjahreswert (H1 2014: 746,8 Millionen Euro). Unterjährig hat sich der Auftragseingang laut Deutz jedoch positiv entwickelt und konnte mit 349,7 Millionen Euro im zweiten Quartal 2015 den Vorjahreswert (Q2 2014: 332,6 Millionen Euro) um 5,1 Prozent und den Wert des ersten Quartals 2015 (Q1 2015: 321,0 Millionen Euro) um 8,9 Prozent übertreffen.

Der Absatz hat sich nach Unternehmensangaben in den ersten sechs Monaten von 99.079 Motoren um 21,2 Prozent auf 78.120 Motoren abgeschwächt. Im zweiten Quartal 2015 konnte der Absatz mit 41.213 verkauften Motoren laut Deutz gegenüber dem Vorquartal um 11,7 Prozent zulegen, im Vergleich zum Vorjahresquartal hat er sich jedoch um 24,5 Prozent verringert (Q2 2014: 54.622 Motoren).

Der Umsatz hat sich, so Deutz, erwartungsgemäß entwickelt und lag, bedingt durch den Emissionswechsel für Motoren <130 kW in der EU zum 1. Oktober 2014 und die damit verbundenen sogenannten Vorbaumotoreneffekte, mit 670,2 Millionen Euro um 11,0 Prozent unter dem Vorjahreswert von 753,4 Millionen Euro. Dabei konnten laut Deutz AG die Regionen Amerika und Asien/Pazifik ihre Umsatzerlöse ausweiten, während die Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) nachgegeben hat. Im zweiten Quartal 2015 lag der Umsatz nach Unternehmensangaben mit 352,1 Millionen Euro 10,7 Prozent über dem Wert des Vorquartals, unterschritt jedoch den Wert des Vorjahresquartals um 14,3 Prozent.

Mit 20,3 Millionen Euro lag das operative Ergebnis (EBIT vor Einmaleffekten) laut Deutz trotz des Umsatzrückgangs auf Vorjahresniveau (H1 2014: 20,1 Millionen Euro). Dies entspricht laut Deutz einer EBIT-Rendite (vor Einmaleffekten) von 3,0 Prozent. Das Konzernergebnis belief sich im Halbjahreszeitraum nach Unternehmensangaben auf 16,7 Millionen Euro und hat sich mit einer Steigerung um 14,0 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich verbessert (H1 2014: 2,7 Millionen Euro). Erfreulich war laut Deutz weiterhin die Entwicklung des Free Cashflow: Dieser stieg um 17,3 Millionen Euro auf 26,2 Millionen Euro und hat sich damit in den vergangenen zwölf Monaten auf nunmehr 69,3 Millionen Euro erhöht.

„Wir freuen uns ausgesprochen über die Kurserholung der Deutz-Aktie. Mit einem Plus von 28,5 Prozent in den ersten sechs Monaten 2015 hat unsere Aktie alle Vergleichsindizes übertroffen“, so Deutz Finanzvorstand Dr. Margarete Haase.

Wie angekündigt, passt Deutz seine Produktionskapazitäten in China an die neuen, reduzierten Marktbedarfe an und fokussiert diese dabei auf das bestehende Joint Venture Deutz Dalian. Mit dem Partner Weichai Power hat sich Deutz nach eigenen Angaben über den Verkauf seiner Anteile an dem gemeinsamen Joint Venture WEIFANG WEICHAI-DEUTZ DIESEL ENGINE in Weifang geeinigt. Diese Transaktion stehe jedoch derzeit noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen in China. Aus dem Verkauf der Anteile rechnet Deutz mit einem geringfügigen positiven Ergebnisbeitrag.

Auch die eingeleiteten Standortoptimierungen in Deutschland schreiten laut Deutz planmäßig voran. „In den vergangenen Monaten konnten wir mit dem Umzug der Montage den ersten Schritt der Verlagerung des Werks für Austauschmotoren von Übersee am Chiemsee nach Ulm erfolgreich abschließen. Außerdem konnten wir nach Quartalsschluss am 6. Juli 2015 den Grundstein für das neue Deutz Wellenzentrum am Standort Köln-Porz legen, wodurch Köln zum integrierten Standort für Großserien wird“, so Dr. Helmut Leube, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG.

Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet Deutz ein Übergangsjahr, das stark durch Minderbedarfe aufgrund der genannten Vorbaumotoren aus 2014 geprägt sein wird. So prognostiziert das Unternehmen weiterhin einen Umsatzrückgang gegenüber dem Geschäftsjahr 2014 in einer Größenordnung von 10 Prozent und eine moderate Verbesserung der EBIT-Marge (vor Einmaleffekten) auf rund 3 Prozent.



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