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John Deere 2. Quartal 2020: 469,2 Millionen weniger Nettogewinn

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Artikel eingestellt am:
05.6.2020, 7:22

Quelle:
John Deere GmbH & Co. KG
www.johndeere.de

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Wie Deere & Company mitteilt, verzeichnet das Unternehmen im zweiten Quartal des Geschäftsjahres (3. Mai 2020) einen Nettogewinn von 665,8 Millionen US-Dollar oder 2,11 US-Dollar je Aktie, wohingegen sich dieser im Vorjahr im zweiten Quartal (28. April 2019) auf 1,135 Milliarden US-Dollar respektive auf 3,52 US-Dollar je Aktie belief. Für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres verzeichnet das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Nettogewinn von 1,182 Milliarden US-Dollar respektive 3,73 US-Dollar pro Aktie – in der gleichen Periode des Vorjahres wurden 1,633 Milliarden US-Dollar respektive 5,07 US-Dollar pro Aktie erzielt.

Die weltweiten Umsatzerlöse und Erträge sind John Deere zufolge im zweiten Quartal um 18 % auf 9,253 Milliarden US-Dollar gesunken. In den ersten sechs Monaten sanken die Erlöse und Erträge um 13 % auf 16,884 Milliarden US-Dollar. Die Maschinenumsätze lagen nach Unternehmensangaben bei 8,224 Milliarden US-Dollar für das Quartal respektive 14,754 Milliarden US-Dollar für die erste Hälfte des Geschäftsjahres. In den Vergleichszeiträumen des Vorjahres wurden 10,273 respektive 17,214 Milliarden US-Dollar erzielt.

John Deere habe schon früh Pläne erstellt und schnell und umfassend auf die Auswirkungen von COVID- 19 reagiert. Die Gesundheit, Sicherheit und das Wohlergehen der Mitarbeiter*Innen haben bei John Deere nach eigenen Angaben oberste Priorität. Der Schutz der Belegschaft sei für das Unternehmen Voraussetzung, um die Kundschaft beliefern zu können. Nur so könne die Verpflichtung eingehalten werden, als systemrelevantes Unternehmen die Versorgung sicherzustellen. John Deere hat nach Unternehmensangaben proaktive Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen an allen weltweiten Firmenstandorten eingeführt. Diese umfassten Gesundheitsvorsorgemaßnahmen für die Mitarbeiter*Innen, zusätzliche Schutzausrüstungen, Abstandsregelungen, verstärkte Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen sowie Veränderungen der Produktionsplanung.

Die Einsatzsicherheit der Maschinen ist laut John Deere wichtig für die Wertschöpfung der Kundschaft. Deshalb produziere und liefere John Deere weiterhin Maschinen und stelle die Versorgung mit Ersatzteilen entsprechend dem Bedarf sicher. Angesichts der besonderen Beschränkungen in der Pandemie und aufgrund von verschiedenen Regelungen, ökonomischen Bedingungen und anderen Restriktionen waren die Zulieferer und Fabriken besonders gefordert. Das Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben weltweit über ein erstklassiges Vertriebsnetzwerk, das während der Krise weitergelaufen sei. Unterstützt durch digitale Systeme und Connected Support konnten die Vertriebspartner online den Service der Maschinen durchführen und gleichzeitig die nötige physische Distanz zur Kundschaft gewährleisten.

Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet John Deere einen Gewinn in Höhe von 1,6 bis 2,0 Milliarden US-Dollar, allerdings verbleiben viele Unsicherheiten bezüglich der Einflüsse der Pandemie, die das Geschäftsergebnis und die finanzielle Situation negativ beeinflussen können.

Die Umsätze für Landmaschinen sowie Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege sind im zweiten Quartal gesunken. Dabei haben sich geringere Liefermengen und ungünstige Umrechnungskurse nachteilig ausgewirkt. Der Effekt wurde durch bessere Preise teilweise ausgeglichen. Der Betriebsgewinn ist hauptsächlich aufgrund geringerer Liefermengen/geändertem Verkaufsmix und ungünstigen Umrechnungskursen gesunken. Der Rückgang wurde teilweise kompensiert durch bessere Preise, geringere Vertriebs-, Administrations- und Gemeinkosten (SA&G), geringe Produktionskosten sowie niedrigere Ausgaben im Bereich Forschung und Entwicklung (R&D).

John Deere prognostiziert für das komplette Geschäftsjahr, dass der Umsatz von John Deere mit Landmaschinen & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege voraussichtlich um 10 bis 15 % zurückgehen werde, wobei ein negativer Einfluss der Umrechnungskurse in Höhe von 2 % berücksichtigt sei. Für die Landmaschinenbranche wird für die USA und Kanada ein Rückgang von 10 % gegenüber dem Vorjahr erwartet, in Europa dürften die Umsätze der Branche um 5 bis 10 % zurückgehen und in Südamerika rechnen die Hersteller bei Traktoren und Mähdreschern mit 10 bis 15 % niedrigeren Umsätzen. Für Asien wird aufgrund der Pandemie-bedingten Schließungen von indischen Fabriken ein mäßiger Rückgang erwartet. Die Branchenumsätze mit Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege in den Vereinigten Staaten und Kanada werden 2020 voraussichtlich um 10 % niedriger ausfallen.



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