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John Deere erwirtschaftet 510 Millionen US-Dollar Nettogewinn im 4. Quartal 2017

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Artikel eingestellt am:
12.12.2017, 18:33

Quelle:
John Deere GmbH & Co. KG
www.deere.de

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Der auf Deere & Company entfallende Nettogewinn belief sich nach Unternehmensangaben im vierten Quartal des Geschäftsjahres (29. Oktober 2017) auf 510,3 Millionen US-Dollar respektive 1,57 US-Dollar je Aktie. Im Vorjahr lag das Quartalsergebnis laut John Deere zum Stichtag 30. Oktober 2016 bei 285,3 Millionen US-Dollar respektive 0,90 US-Dollar je Aktie. Im Geschäftsjahr 2017 erreichte der auf Deere & Company entfallende Nettogewinn 2,159 Milliarden US-Dollar (1,524 Milliarden US-Dollar in 2016) respektive 6,68 US-Dollar (4,81 US-Dollar in 2016) je Aktie.

Weltweit stiegen die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge im vierten Quartal um 23 % auf 8,018 Milliarden US-Dollar und im Geschäftsjahr um 12 % auf 29,738 Milliarden US-Dollar. Dabei beliefen sich die Maschinenumsätze auf 7,094 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal (5,650 Milliarden US-Dollar) respektive auf 25,885 Milliarden US-Dollar (23,387 Milliarden US-Dollar) im Geschäftsjahr.

„John Deere hat ein weiteres Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen, wobei der Anstieg der Märkte für Land- und Baumaschinen und unsere Anstrengungen ein dauerhaftes Geschäftsmodell umzusetzen, zum höheren Ergebnis beigetragen haben“, so der Verwaltungsratvorsitzende und CEO von Deere & Company, Samuel R. Allen. „Hinsichtlich Umsatz und Gewinn gehörte 2017 zu den fünf besten Jahren in der Unternehmensgeschichte. Wir stellen eine größere Nachfrage nach unseren Landmaschinen fest, insbesondere in Südamerika, gleichzeitig steigen die Baumaschinenverkäufe stark an. Dabei wirken sich der Einfluss des umfangreichen Produktportfolios und die flexible Kostenstruktur vorteilhaft aus. John Deere bleibt auch weiterhin gut aufgestellt, wenn es darum geht, bestehenden Kunden zu dienen und gleichzeitig in Wachstum und die Gewinnung neuer Kunden zu investieren.“

Zu den Investitionen, die in diesem Geschäftsjahr angekündigt respektive durchgeführt wurden, zählt die Übernahme der Wirtgen Group, dem weltweit führenden Anbieter von Straßenbaumaschinen. Die endgültige Übernahme finde voraussichtlich im nächsten Monat statt. „Mit der Wirtgen Group wird John Deere langfristig zu einem führenden Anbieter auf dem Baumaschinenmarkt“, so Samuel R. Allen.

Die Umsätze der weltweiten Maschinensparten stiegen im vierten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 26 % respektive um 11 % im Geschäftsjahr 2017. Darin sind für das Quartal und Geschäftsjahr bessere Preise von 1 % berücksichtigt. Zusätzlich wirkten sich günstige Umrechnungskurse mit 2 % auf das Quartal und 1 % auf das Jahr positiv aus. In den Vereinigten Staaten und Kanada stiegen die Umsätze um 23 % im vierten Quartal und 5 % im Geschäftsjahr. Außerhalb der Vereinigten Staaten und Kannada stiegen die Umsätze im vierten Quartal um 30 % und um 20 % im Geschäftsjahr, wobei günstige Umrechnungskurse mit 3 % für das Quartal und 1 % für das Geschäftsjahr zu Buche schlugen.

Die John Deere Maschinensparten erwirtschafteten im vierten Quartal einen Betriebsgewinn von 669 Millionen US-Dollar (354 Millionen US-Dollar) respektive von 2,821 Milliarden US-Dollar (1,880 Milliarden US-Dollar) im Geschäftsjahr. Der Anstieg im Quartal ist vor allem auf größere Liefermengen, ein vorteilhaft zusammengesetztes Produktprogramm und höhere Preise zurückzuführen und wurde teilweise kompensiert durch höhere Produktionskosten sowie höhere Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten. Außerdem wirkte sich eine Sonderabschreibung im internationalen Bau- und Forstmaschinenbereich aus. Das Jahresergebnis verbesserte sich vorrangig durch größere Liefermengen, höhere Preise und ein vorteilhaft zusammengesetztes Produktprogramm. Kompensiert wurde das Ergebnis teilweise durch höhere Produktionskosten sowie gestiegene Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten wie auch Garantiekosten. Das Jahresergebnis profitierte vom Teilverkauf von nicht konsolidierten Beteiligungen an SiteOne Landscape Supply, Inc.
Der Nettogewinn der Maschinensparten erreichte im vierten Quartal 417 Millionen US-Dollar (185 Millionen US-Dollar) und belief sich im Geschäftsjahr auf 1,707 Milliarden US-Dollar (1,058 Milliarden US-Dollar). Die obengenannten Faktoren belasteten die Resultate in beiden Zeiträumen.

Im Geschäftsjahr 2018 wird erwartet, dass die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 22 % ansteigen respektive um 38 % im ersten Quartal gegenüber der gleichen Vorjahresperiode. Dabei sind günstige Umrechnungskurse mit 2 % im Geschäftsjahr und 3 % im ersten Quartal berücksichtigt. Die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge werden im kommenden Jahr voraussichtlich um 19 % steigen. Der auf Deere & Company entfallende Nettogewinn dürfte sich im Geschäftsjahr 2018 auf etwa 2,6 Milliarden US-Dollar belaufen.

Die Übernahme der Wirtgen Group ist laut John Deere voraussichtlich im Dezember 2017 abgeschlossen. Es wird ein Umsatzbeitrag von 3,1 Milliarden US-Dollar im kommenden Geschäftsjahr erwartet. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2017 wird die Wirtgen Group voraussichtlich 12 % zum John Deere Jahresumsatz und etwa 6 % zum ersten Quartal beitragen. Nach den geschätzten Ausgaben für den Erwerb inklusive der Transaktionskosten wird die Wirtgen Group im Geschäftsjahr 2018 voraussichtlich etwa 75 Millionen US-Dollar zum Betriebsgewinn und 25 Millionen US-Dollar zum Nettogewinn beitragen.

Die Umsätze der Sparte landmaschinen & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege stiegen aufgrund höherer Liefermengen und günstiger Umrechnungskurse im Quartal um 22 % und im Geschäftsjahr um 9 %. Außerdem wirkten sich höhere Preise positiv auf das Jahresergebnis aus.
Dabei stieg der Betriebsgewinn auf 584 Millionen US-Dollar (371 Millionen US-Dollar) im vierten Quartal respektive auf 2,484 Milliarden US-Dollar (1,700 Milliarden US-Dollar) im Geschäftsjahr. Der Ergebnisanstieg im vierten Quartal beruhte vor allem auf höheren Liefermengen und einem umfangreichen Produktprogramm. Gleichzeitig wirkten sich höhere Produktionskosten sowie gestiegene Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten nachteilig aus. Das Jahresergebnis erhöhte sich vor allem durch höhere Liefermengen, bessere Preise und ein umfangreiches Produktprogramm, wobei es durch höhere Produktionskosten sowie gestiegene Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten wie auch Garantiekosten beeinflusst wurde. Das Jahresergebnis profitierte von einem Gewinn aus dem Teilverkauf der nicht konsolidierten Beteiligung an SiteOne Landscape Supply, Inc.

Die weltweiten Umsätze des Unternehmens mit Landmaschinen sowie Maschinen für die Rasen- und Grundstückpflege werden 2018 laut John Deere voraussichtlich um 9 % steigen, wobei günstige Umrechnungskurse mit 2 % berücksichtigt sind. In den Vereinigten Staaten und Kanada werden die Landmaschinenumsätze der Branche 2018 voraussichtlich um 5 bis 10 % höher ausfallen. Die Nachfrage nach großen Maschinen wirke sich dabei positiv aus. In den EU28-Märkten werden die Branchenumsätze in 2018 voraussichtlich um 5 % ansteigen, was auf die verbesserten wirtschaftlichen Bedingungen der milch- und fleischproduzierenden Betriebe zurückzuführen sei. In Südamerika werden die Verkäufe von Traktoren und Mähdreschern gleich bleiben respektive um bis zu 5 % ansteigen. Grund dafür sind die verbesserten Bedingungen, insbesondere in Argentinien. In Asien werden die Umsätze etwa gleich hoch ausfallen. Die bessere Entwicklung in Indien wird durch den schwächeren Markt in China kompensiert.



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