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John Deere erzielt 910 Millionen US-Dollar Gewinn im dritten Quartal 2018

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Artikel eingestellt am:
27.8.2018, 18:28

Quelle:
John Deere GmbH & Co. KG
www.johndeere.de

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Wie John Deere mitteilt, belief sich der auf Deere & Company entfallende Gewinn im dritten Quartal des Geschäftsjahres (29. Juli 2018) auf 910,3 Millionen US-Dollar (Vorjahr, 30. Juli 2017: 641,8 Millionen US-Dollar) respektive auf 2,78 US-Dollar je Aktie (1,97 US-Dollar); in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres auf 1,584 Milliarden US-Dollar respektive auf 4,82 US-Dollar je Aktie, im Vergleich zu 1,649 Milliarden US-Dollar respektive 5,11 US-Dollar in der Vergleichsperiode des letzten Jahres.

Das Unternehmen erklärt, dass aufgrund der Verabschiedung der US-Steuerreformgesetzgebung vom 22.Dezember 2017 für das dritte Quartal und die ersten neun Monate des Jahres 2018 Rückstellungen für Ertragssteuern vorgenommen werden mussten. Das Quartalsergebnis profitierte von einer Reduzierung der Steuerbelastung in Höhe von 62 Millionen US-Dollar, während das Ergebnis der ersten neun Monate durch Rückstellungen für Ertragssteuern in Höhe von 741 Millionen US-Dollar belastet wurde. Ohne diese Anpassung hätte der Gewinn im dritten Quartal nach Konzernangaben bei 849 Millionen US-Dollar respektive 2,59 US-Dollar je Aktie und in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres bei 2,325 Milliarden US-Dollar respektive 7,08 US-Dollar je Aktie gelegen.
Dabei stiegen John Deere zufolge die weltweiten Umsätze und sonstigen Erlöse im dritten Quartal um 32 % auf 10,308 Milliarden US-Dollar und in den ersten neun Monaten um 29 % auf 27,942 Milliarden US-Dollar. Die Maschinenumsätze erreichten 9,286 Milliarden US-Dollar (6,833 Milliarden US-Dollar) im dritten Quartal und 25,007 Milliarden US-Dollar (18,791 Milliarden US-Dollar) in den ersten neun Monaten.

„John Deere hat im dritten Quartal von den guten Marktbedingungen und der starken Nachfrage nach unserem umfangreichen Sortiment an innovativen Produkten profitiert“, so Samuel R. Allen, CEO und Verwaltungsratsvorsitzender von Deere & Company. „Die Landmaschinenverkäufe sind in Nordamerika und Europa kräftig angestiegen und das Baumaschinengeschäft entwickelt sich weiterhin positiv. Hier spüren wir einen deutlichen Einfluss unserer Straßenbaumaschinensparte der Wirtgen Group. Gleichzeitig beobachten wir weiterhin steigende Rohstoff- und Frachtkosten, auf die wir mit einer Kombination aus Kostenreduzierungen und Preisanpassungen reagieren.“

Die Umsätze der weltweiten Maschinensparten stiegen nach Firmenangaben im Vergleich zum Vorjahr um 36 % im dritten Quartal und um 33 % in den ersten neun Monaten. Die Übernahme der Wirtgen Group im Dezember 2017 habe im Quartal mit 17 % und 12 % in den ersten neun Monaten dazu beigetragen. Im Quartalsergebnis sind ungünstige Umrechnungskurse von 1 % und günstige Umrechnungskurse von 2 % in den ersten neun Monaten berücksichtigt. In den Vereinigten Staaten und Kanada stiegen die Umsätze der Maschinensparten um 29 % im Quartal und um 27 % in den ersten neun Monaten. Die Wirtgen Group lieferte 6 % respektive 4 % der Umsätze im jeweiligen Zeitraum. Außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanada stiegen die Umsätze im dritten Quartal um 45 % und um 42 % in den ersten neun Monaten. Hier wirkte sich die Übernahme der Wirtgen Group mit plus 31 % und 23 % aus. Zudem haben sich im Quartal ungünstige Umrechnungskurse mit 1 % und günstige Kurse von 3 % in den ersten neun Monaten bemerkbar gemacht.
Die Maschinensparten erwirtschafteten laut John Deere im dritten Quartal einen Betriebsgewinn von 1,087 Milliarden US-Dollar (804 Millionen US-Dollar). In den ersten neun Monaten wurde ein Betriebsgewinn von 2,822 Milliarden US-Dollar erzielt, verglichen mit 2,179 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis beinhaltet einen operativen Gewinn der Wirtgen Group in Höhe von 88 Millionen US-Dollar im Quartal und 37 Millionen US-Dollar in den ersten neun Monaten. Lasse man den „Wirtgen-Effekt“ außer Acht, beruhe der Anstieg in beiden Perioden vor allem auf höheren Liefermengen, geringeren Garantiekosten und höheren Preisen. Sie wurden teilweise kompensiert durch höhere Produktionskosten sowie gestiegene Forschungs- und Entwicklungskosten. Die Vergleichszeiträume des Vorjahres profitieren von einem Gewinn aus dem Teilverkauf der nicht konsolidierten Beteiligung an SiteOne Landscapes Supply, Inc. (SiteOne).
Der Gewinn der Maschinensparten erreichte nach Unternehmensangaben im dritten Quartal 751 Millionen US-Dollar (506 Millionen US-Dollar) und in den ersten neun Monaten 889 Millionen US-Dollar (1,291 Milliarden US-Dollar). Dabei wirkten sich zusätzlich zu den oben genannten Faktoren der vorläufige Ertragssteueraufwand und die notwendigen Anpassungen aufgrund der Steuerreform im ersten Quartal in Höhe von 58 Millionen US-Dollar positiv und in den ersten neun Monaten in Höhe von 974 Millionen US-Dollar negativ aus.

John Deere ist überzeugt, die Maschinenumsätze des Unternehmens werden sich im Geschäftsjahr 2018 voraussichtlich um ca. 30 % erhöhen. Im vierten Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Anstieg von 21 % gegenüber dem Vorjahres-Vergleichszeitraum. Zum vierten Quartal und Jahresumsatz wird die Wirtgen Group voraussichtlich 12 % beitragen. Einflüsse der Umrechnungskurse bezogen auf das Geschäftsjahr werden nicht erwartet. Dagegen wird es im vierten Quartal einen negativen Einfluss in Höhe von 3 % geben.
Für das Geschäftsjahr 2018 wird eine Steigerung der Umsätze und Erträge von 26 % und ein auf Deere & Company entfallender Gewinn von 2,360 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Die Gewinnerwartung des Unternehmens berücksichtigt Rückstellungen für Ertragssteuern aufgrund der Steuerreform in Höhe von 741 Millionen US-Dollar. Diese Belastung resultiert aus den negativen Einmaleffekten der US-Steuerreform und dem Vorteil eines niedrigen Steuersatzes auf die laufenden Ergebnisse. Ohne Berücksichtigung der Steuerreform erwartet John Deere einen Gewinn in Höhe von 3,1 Milliarden US-Dollar.

Die Umsätze der Sparte „Landmaschinen & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege“ im Quartal sind John Deere zufolge um 18 % und die Umsätze der ersten neun Monate um 19 % gestiegen. Grund dafür seien vor allem höhere Liefermengen, geringere Garantiekosten und Preisrealisierungen. Die Umrechnungskurse wirkten sich negativ auf die Quartalsumsätze und positiv auf die Umsätze der ersten neun Monate aus.
Der Betriebsgewinn belief sich im dritten Quartal auf 806 Millionen US-Dollar (693 Millionen US-Dollar) respektive 2,249 Milliarden US-Dollar (1,920 Milliarden US-Dollar) in den ersten neun Monaten. Der Ergebnisanstieg im Quartal beruhte überwiegend auf größeren Liefermengen, geringeren Garantiekosten und Preisrealisierungen. Das Ergebnis wurde teilweise durch höhere Produktionskosten sowie gestiegene Forschungs- und Entwicklungskosten kompensiert. Im letzten Jahr profitierten beide Perioden vom Teilverkauf der nicht konsolidierten Beteiligungen an SiteOne.

John Deere prognostiziert, die Branchenumsätze mit Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege in den Vereinigten Staaten und Kanada werden in 2018 voraussichtlich etwa gleich hoch ausfallen respektive um bis zu 5 % ansteigen.



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