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Krone mit neuem Rekordumsatz

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Artikel eingestellt am:
19.1.2018, 18:26

Quelle:
Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH
www.krone.de

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Gegen den Trend – mit diesen Worten lässt sich die Entwicklung des Unternehmens Krone in den vergangenen Geschäftsjahren treffend beschreiben. Während, so Krone, insbesondere viele Landtechnik-Hersteller starke Umsatzrückgänge hinnehmen mussten, konnte Krone nach eigenen Angaben auch in diesem Geschäftsjahr einen Rekordumsatz erwirtschaften.

Da auch der Umsatz der Krone Nutzfahrzeug-Gruppe ein Rekordhoch erreichte, summiert sich der Gesamtumsatz der Krone Gruppe nach Unternehmensangaben auf 1,9 Mrd. Euro (Vorjahr 1,8 Mrd. Euro). Die Inlandsumsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahr laut Krone um 1,6 % auf 515,5 Mio. Euro. 30,8 % des Inlandumsatzes entfielen nach Unternehmensangaben auf den Bereich Landtechnik, 69,2 % auf die Fahrzeugtechnik. Insgesamt erzielte die Krone Gruppe nach eigenen Angaben 27,2 % ihres Umsatzes in Deutschland; im Vorjahr waren es 28,4 %. Im Ausland generierte Krone nach Unternehmensangaben Umsatzerlöse in Höhe von 1,4 Mrd. Euro; das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von 7,6 %. Von den Auslandsumsätzen entfielen laut Krone 30,7 % auf den Bereich Landtechnik, 69,3 % auf die Fahrzeugtechnik. Damit lag der Auslandsanteil am Umsatz mit 72,8 % laut Krone etwas über Vorjahresniveau (71,6 %).

Im Geschäftsjahr 2016/2017 beliefen sich die Umsatzerlöse der Krone Nutzfahrzeug-Gruppe nach Unternehmensangaben mit rund 1,3 Mrd. Euro leicht über Vorjahresniveau. Unverändert ist Deutschland mit 27,2 % Marktanteil und einem Umsatz von 356,6 Mio. Euro (Vorjahr 364,7 Mio. Euro) laut Krone der stärkste Einzelmarkt. Auf den ausländischen Märkten konnte Krone nach eigenen Angaben weiter zulegen und steigerte den Umsatz auf 956 Mio. Euro (Vorjahr 855 Mio. Euro). Zu den wichtigsten Absatzmärkten zählt laut Krone Westeuropa mit 43,8 % (Vorjahr 41 %) sowie die osteuropäischen Märkte mit 21,6 % (Vorjahr 26,5 %). Im Landtechniksegment wirkte sich die Markterholung des Milchpreises ab Ende 2016 positiv aus. Von diesem Trend profitierte auch Krone und konnte aufgrund einer erfreulichen Marktentwicklung – insbesondere in der zweiten Geschäftsjahreshälfte – nach eigenen Angaben die Umsatzerlöse auf 582,8 Mio. Euro (Vorjahr 569,8 Mio. Euro) steigern. Zu diesem Umsatz trugen laut Krone der deutsche Markt mit 27,3 % (Vorjahr 25,1 %) bei, die westeuropäischen Märkte mit 33,1 % (Vorjahr 32,4 %), Nordamerika mit 15,4 % (Vorjahr 20,4 %), Osteuropa mit 9,9 % (Vorjahr 10,6 %) und die übrigen Märkte mit 14,3 % (Vorjahr 11,4 %).

Im Geschäftsjahr 2016/2017 erhöhte sich nach Unternehmensangaben die Bilanzsumme von 931,7 Mio. Euro auf 1.031,3 Mio. Euro. Dem gesamten Investitionsvolumen von 76,0 Mio. Euro (Vorjahr 37,1 Mio. EUR) und den Veränderungen des Konsolidierungskreises in Höhe von 6,9 Mio. Euro stehen laut Krone Abschreibungen in Höhe von 31,1 Mio. Euro in beiden Bereichen gegenüber. Die Zugänge resultieren nach Unternehmensangaben im Wesentlichen aus verschiedenen Investitionen an diversen Standorten und der erstmaligen Vollkonsolidierung der Brüggen Holding GmbH & Co. KG. Aufgrund des erzielten Jahresüberschusses erhöhte sich das Eigenkapital zum Bilanzstichtag laut Krone auf 486,1 Mio. Euro (Vorjahr 445,3 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote sank dabei nach Unternehmensangaben leicht von 47,8% im Vorjahr auf 47,1% aufgrund von einem zum Bilanzstichtag höheren Working Capital sowie der genannten Investitionstätigkeit. Im Berichtszeitraum ist das mittel- und langfristige Fremdkapital laut Krone auf 286,1 Mio. Euro (Vorjahr 254,3 Mio. Euro) gestiegen. Dem Konzern steht nach Unternehmensangaben mittel- und langfristiges Kapital in Höhe von 772,1 Mio. Euro (Vorjahr 700,6 Mio. Euro) zur Verfügung. Damit sind, so Krone, nicht nur das Anlagevermögen, sondern auch das gesamte Vorratsvermögen sowie ein Großteil Forderungen gedeckt.

Die weltweite Mitarbeiterzahl des Krone Konzerns stieg nach Unternehmensangaben aufgrund der Konzern-Erweiterung im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 4.497 (Vorjahr 4.281) an, die Zahl der Auszubildenden sank leicht auf 243 (Vorjahr 261).

Das Investitionsvolumen des Krone Konzerns lag nach Unternehmensangaben bei rd. 76 Mio. Euro (Vorjahr 37,1 Mio. Euro), die im Wesentlichen in eine neue Farbgebung am Standort Werlte, den Neubau eines zentralen Distributionszentrums Spare Parts Logistics für sämtliche Nutzfahrzeugprodukte in Herzlake und die automatisierte Fertigung von Komponenten am Standort Herzlake flossen. Am Standort Spelle wurden in der mechanischen Fertigung die Bearbeitungstechnologien und die Kapazität den wachsenden Anforderungen weiter angepasst. Zudem kam der erste Industrieroboter zur Be- und Entladung von Werkzeugmaschinen in Einsatz.

Bernard Krone, geschäftsführender Gesellschafter der Krone Gruppe, ist zufrieden mit dem Verlauf des Geschäftsjahres. „Im Landtechnikbereich bereitete uns der niedrige Milchpreis zunächst einige Sorgen; glücklicherweise hat er sich im Laufe des Jahres deutlich erholt. Auch im Nutzfahrzeugbereich zahlt sich unsere Strategie aus, mit neuen Niederlassungen noch näher an die Kunden zu rücken. Darüber hinaus stellen wir fest, dass wir verstärkt als Dienstleister gefragt sind – speziell in den Bereichen Daten-Digitalisierung und Telemetrie. Diese Features tragen maßgeblich dazu bei, dass Maschinen und Fahrzeuge noch effizienter und ökonomischer arbeiten können. Mit unseren hohen Investitionen an den Standorten Werlte und Herzlake setzen wir zudem ein klares Bekenntnis zur Region. Grundsätzlich blicken wir zuversichtlich in die Zukunft, schließlich bedient Krone zwei der weltweiten Megatrends: Zunahme der Weltbevölkerung und Konnektivität. Daraus resultieren auch weiterhin die kontinuierlich steigende Nachfrage nach Nahrungsmitteln und die Zunahme des Güterverkehrs.“



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