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Lemken erreicht mit 360 Millionen Euro Umsatz zweistelligen Zuwachs

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Artikel eingestellt am:
22.3.2018, 18:29

Quelle:
LEMKEN GmbH & Co. KG

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Das weltweite Geschäftsumfeld für Landtechnik hat sich erholt – für Lemken brachte das Jahr 2017 nach eigenen Angaben mit insgesamt 360 Millionen Euro Gruppenumsatz einen Zuwachs von 11 % gegenüber dem Vorjahr. Besonders gut liefen die Umsätze in Osteuropa. Der Exportanteil liegt aktuell bei 77 Prozent.

Der Lemkens Aufschwung bezieht sich auf nahezu alle Länder: Die überwiegend wieder besseren Getreide- und Milchpreise versetzten die Landwirte in Investitionsstimmung. Besonders hoch war die Nachfrage nach Unternehmensangaben in der Ukraine und in Russland. Auch in den Überseemärkten Kanada und USA konnte der Umsatz zweistellig ausgebaut werden. Gute Absatzzahlen habe Lemken außerdem in Tschechien, Ungarn und Polen erreicht. Das gute Geschäft in Großbritannien ist ebenfalls noch mal gewachsen. Erwartet schwierig war die Nachfrage auf dem wichtigen französischen Markt, wo unzureichende Ernten und Preise die Investitionslaune bremsten. Auch über alle Produktgruppen gesehen entwickelten sich die Umsätze laut Lemken positiv. Besonders deutlich war das Wachstum bei den Pflügen und den Kurzscheibeneggen, aber auch die Verkäufe von Sämaschinen, Grubbern und Feldspritzen liefen nach Herstellerangaben erfolgreich.

Zum Jahresende waren bei Lemken insgesamt 1.470 Mitarbeiter beschäftigt. Dies sei ein neuer Rekordwert und ein Beleg dafür, dass die Mitarbeiterzahl in jedem Jahr kontinuierlich gestiegen ist. Geschäftsführer Anthony van der Ley zeigt sich entsprechend zufrieden: „Wir sind froh, dass es jetzt wieder aufwärts geht. Mit großem Einsatz der Belegschaft konnten wir deutlich mehr Maschinen produzieren als geplant. Dankbar sind wir auch über unsere Partner im Fachhandel, die uns bei Verkauf und Service bestmöglich unterstützt haben.“ Für die anspruchsvolle Gerätetechnik seien gut ausgebildete Mitarbeiter ein wichtiger Baustein. Dazu hat Lemken in seinem eigenen Ausbildungszentrum „AgroFarm“ im letzten Jahr fast 4.000 Kollegen des Handels sowie die eigenen Verkaufs- und Servicemitarbeiter intensiv und praktisch geschult. Um den guten Lemken Service noch besser zu machen, habe der Landtechnikspezialist außerdem zusätzliche Stellen und Strukturen geschaffen, um den Landwirten sowie dem Fachhandel noch intensiver zur Seite zu stehen.

2017 hat das Familienunternehmen außerdem knapp 7 Millionen Euro investiert; nach umfangreichen Erweiterungsmaßnahmen (in den letzten drei Jahren wurden insgesamt fast 60 Millionen Euro ausgegeben) ging es diesmal vornehmlich um neue Maschinen und Werkzeuge. Für 2018 sind weitere große Projekte zur Optimierung der Produktionsabläufe und damit der Qualität und Zuverlässigkeit geplant. Mit Blick auf die steigenden Umsätze soll die Effizienz weiter gesteigert werden und dazu auf moderne Produktionstechnik sowie eine bessere abteilungsübergreifende Zusammenarbeit gesetzt werden. Angesichts der hohen Auslastung werden darüber hinaus in der Fertigung in Alpen über 60 neue Stellen geschaffen.

Auch der Ausblick auf 2018 ist positiv, denn der sehr gute Auftragseingang zum Jahresanfang lässt auf ein weiteres Wachstumsjahr hoffen. In Osteuropa, vor allem Russland, kann man weiter von einem riesigen Bedarf an moderner Landtechnik ausgehen. Deshalb prüft Lemken die Möglichkeiten einer Fertigung vor Ort, um diesen Markt einfacher und besser bedienen zu können. Ebenso für die übrigen Regionen, Deutschland und Zentraleuropa, wird mit Zuwächsen geplant. Für Frankreich wird erstmals wieder eine Verbesserung erwartet.
Als neu entwickelte Produkte gehen die Einzelkorndrille Azurit, der vierbalkige Grubber Karat, die Feldspritzen Primus und Albatros mit „Face Lift“ sowie das ISOBUS Terminal CCI 1200 für 2018 in den Verkauf.



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