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MaterMacc schließt 2016 mit 21 Millionen Umsatz ab

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Artikel eingestellt am:
06.4.2017, 18:34

Quelle:
ltm-ME, Bilder: MaterMacc S.p.A.
www.matermacc.it

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MaterMacc konnte trotz des generell schlechten Marktes nach eigenen Angaben mit 21.029.000 Euro eine Steigerung von 10,3 Prozent im Vergleich zum Umsatz von 2015 verbuchen und ist zuversichtlich auch 2017 ein zweistelliges Wachstum zu verzeichnen. Für dieses positive Ergebnis zeichnen nach Unternehmensangaben die Investitionen, das Industrie-4.0-Projekt und die Ausweitung der Geschäfte verantwortlich.

Trotz des anhaltenden Marktabschwunges sieht Andrea Bedosti, Vorsitzender von MaterMacc und Geschäftsführer der Lovol Arbos Group S.p.A., gute Gründe für MaterMacc optimistisch zu sein. Nach Bedosti haben sich die Qualitäts- und Effizienzstandards von MaterMacc durch die Einführung einer innovativeren Philosophie in der Prozess- und Qualitätskontrolle für den Kunden verdoppelt. Er unterstreicht, bereits im Februar seien die Produktionspläne bis Mai abgeschlossen worden und das Auftragsbuch mit Aufträgen in Höhe von 10 Millionen Euro gut gefüllt. In der zweiten Jahreshälfte werde der Verkauf des neuen Sortiments von Sämaschinen und Feldspritzen beginnen und er sei sehr zuversichtlich, dass das Unternehmen weiter wachsen wird.

Die Gründe für den Erfolg sieht MaterMacc in der harten Arbeit der letzten Monate, schließlich ist die Produktpalette heute wesentlich komplexer als zum Zeitpunkt der Akquisition. 2016 konnten fünf neue Produktpaletten präsentiert werden: die pneumatischen Drillmaschinen MSD, die X4 Drillmaschinenkombination mit elektrischem Antrieb, die aufgesattelte Direktsaatmaschine UST, die neuen Anbauspritzen MBS und die Zweischeiben-Düngerstreuer MMX sowie MCA.

Andrea Bedosti sieht Innovation und Technik als Grundlage für die Zukunft des Unternehmens und gleichzeitig als einzige Möglichkeit gegen die großen europäischen und nordamerikanischen Hersteller zu konkurrieren. Aus diesem Grund wurden 15 Designer eingestellt und 10 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert.

Beim eingangs erwähnten Industrie-4.0-Projekt handelt es sich um ein Projekt mit dem Ziel, die Fabrik in San Vito al Tagliamento (PN) bis 2020 umfangreich zu modernisieren, inklusive der Produktionsprozesse, der Logistik und der Weiterbildung der Mitarbeiter. Massimo Zubelli, CEO von MaterMacc und Marketing Director der Lovol Arbos Group spezifiziert: „Es geht darum, die Fabrik zu digitalisieren und unsere Produkte anzubieten, indem wir uns mit der Außenwelt verbinden und den Kunden in die Fabrik bringen. Es geht darum, die Maschine genau so zu bauen, wie der Kunde es will. Es mag unglaublich erscheinen, aber das wird tatsächlich die Basis für jene Unternehmen sein, die wirklich innovativ sein wollen.“

Neben den Maßnahmen in der Produktion, hat MaterMacc auch daran gearbeitet, die Markenpräsenz nicht nur in Italien, sondern auch in Russland, China, der Ukraine, Argentinien, der Türkei und Deutschland zu verbessern. Hierzu war MaterMacc 2016 auf vielen Messen präsent (und wird es 2017 sein) und hat außerdem das Vetriebsnetz im Ausland verstärkt.

Massimo Zubelli ist überzeugt, auch 2017 werde durch aufregende neue Projekte und überraschende Ergebnisse geprägt sein.

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