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Viertes Pöttinger-Werk: Eröffnung und Spatenstich für zweite Ausbaustufe

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Artikel eingestellt am:
17.6.2021, 7:21

Quelle:
Alois Pöttinger Maschinenfabrik GmbH
www.poettinger.at

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Am 11. Juni 2021 wurde nach Unternehmensangaben das vierte Pöttinger-Produktionswerk feierlich eröffnet. Eigentümer, Geschäftsführer, Mitarbeiter*Innen und geladene Gäste haben - Corona-bedingt im engsten Kreis - das neue Werk in St. Georgen bei Grieskirchen (AT) seiner Bestimmung übergeben. In nur einjähriger Bauzeit wurde laut Pöttinger mit einem Investitionsvolumen von 25 Mio. EUR die erste Ausbaustufe realisiert. Das eingeschränkte Platzangebot im Stammwerk erfordern laut Pöttinger ein rasches Weiterbauen. Somit konnte zeitgleich der Startschuss hierfür gegeben werden.

Als der Uhrmachermeister und Schlosser Franz Pöttinger im Jahr 1871 das Unternehmen gründete, hatte er sicher noch keine Vorstellung davon, dass genau 150 Jahre später das vierte Produktionswerk unter seinem Namen eröffnet werden sollte. Neben dem Stammwerk in Grieskirchen (AT) für die Fertigung von Grünlandgeräten, komplettieren nun das Sätechnikwerk in Bernburg (DE), das Bodenbearbeitungs-Zentrum in Vodnany (CZ) und das neue Werk das Quartett. Ab sofort werden hier Rundballenpressen und Großschwader produziert.

In Rekordzeit von nur einem Jahr wurde nach Unternehmensangaben der erste Bauabschnitt mit 6.300 qm Hallenfläche auf einem Gelände von 17 ha fertiggestellt. Um den weiteren Wachstumskurs flexibel begleiten zu können, konzipierte Pöttinger die neue Fertigungsstätte nach eigenen Angaben so, dass sie in der Endausbaustufe eine vergleichbare Produktionsfläche wie das Stammwerk ermöglicht.

Mit dem Spatenstich im Rahmen der Eröffnungsfeier wurde offiziell die zweite Ausbaustufe begonnen. Diese neue Etappe bedeutet nach Unternehmensangaben eine Erweiterung um circa das Doppelte der derzeit vorhandenen Hallen-Fläche und ein Investitionsvolumen von weiteren etwa 45 Mio. EUR. Die Oberflächenbeschichtung der Maschinen soll künftig auch im neuen Werk erfolgen.

Pöttinger fühlt sich als Familienunternehmen und Landmaschinenbauer nach eigenen Angaben den Menschen und der Umwelt verpflichtet. Auch bei der Errichtung neuer Gebäude wird laut Pöttinger auf Nachhaltigkeit gesetzt: So wurde der nachwachsende Baustoff Holz großzügig eingesetzt und mit einer Dachbegrünung die Bodenversiegelung auf ein Minimum reduziert. Um die Restwärme der Prozesse optimal zu nutzen, wurde eine Fußbodenheizung realisiert, hinzu kommen Energie sparende Maßnahmen wie die Nutzung von LED-Technologie, hochwertige Wärmedämmung und Wärmerückgewinnung. Zudem fördert eine naturbelassene Außengestaltung laut Pöttinger die Biodiversität: Mit einem Blühstreifen von rund 6.000 qm vor dem Werk und einigen Bienenvölkern wird ein weiterer Akzent auf Umwelt und Natur gesetzt.
„In dieser ursprünglichen Umgebung entstehen auch Wald- und Parkflächen als Freiräume für die Mitarbeiter*Innen zum Aufenthalt in ihren Pausen“, erzählt Jörg Lechner, der für den Bau zuständige Geschäftsführer, voller Begeisterung. Er führt weiter aus: „Mit dem Neubau wird zusätzliche Wertschöpfung in der Region geschaffen und wir bekennen uns damit einmal mehr zum Standort Österreich mit seinem hohen Qualitätsanspruch.“

Mit rund 60 Mitarbeiter*Innen startet die Montage von IMPRESS Rundballenpresse und der Großschwader TOP. „Nach Fertigstellung der weiteren Halle werden wir zusätzlich 30 bis 40 Menschen hier einen hochwertigen Arbeitsplatz bieten können.“, freut sich Jörg Lechner, verantwortlich für Produktion.

Mit der Errichtung des neuen Werkes unweit der Konzernzentrale will sich das international tätige Landtechnik-Unternehmen zu seinen Wurzeln bekennen. „Durch die unternehmerische Ambition des Gründers Franz Pöttinger wurde vor 150 Jahren mit der Entwicklung einer Futterschneidmaschine der Grundstein für ein international erfolgreiches Unternehmen gelegt. Dieser positive Geist wird auch in dem neuen Werk blühen und gedeihen. Die weitere Entwicklung des Unternehmens, gestützt durch qualitativ hochwertige und technisch herausragende Produkte wird Taktgeber für die weiteren Ausbauschritte. Auf unserem Weg in die Zukunft lassen wir uns dabei immer von unserem Motto: „Landwirtschaft braucht jeder“ leiten“, bestätigt Gregor Dietachmayr einige Werteelemente des Unternehmens.



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